T-Rex - Definitionsliste (englische Begriffe)

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"schools to the web"

(Schulen ans Netz)
"Schulen and Netz" ist eine gemeinsame Initiative der Bundesregierung und der Deutschen Telekom. Bis Oktober 2001 wurden alle 35 000 allgemeinbildenden Schulen in Deutschland, die Interesse bekundet hatten, kostenlos mit einem Internetzugang ausgestattet.

abstracting

(Abstracting)
Abstracting ist der Vorgang des 'Umsetzens' (Abbildens) des Inhalts eines Dokuments auf eine Kurzfassung (Abstract).

addition method

(Additionsmethode)
Nach der Additionsmethode werden zur Inhaltsbeschreibung eines Dokuments auch solche Termini verwendet, die nicht im Dokument vorkommen (Schlagwörter).

adjacency

(Adjacency)
Wird bei einer Suchanfrage mittels Boolescher Operatoren gew√ľnscht, dass bestimmte Terme in (unmittelbarer) Nachbarschaft voneinander vorkommen, kann man sich der "adjacency"-Funktion bedienen:

Term 1 ADJ Term 2

Dadurch erh√§lt man die Dokumente, in denen beide Terme direkt nebeneinander stehend vorkommen. Man hat zudem die M√∂glichkeit, die Anzahl der W√∂rter, die maximal zwischen den angegebenen Termen stehen d√ľrfen, festzulegen. Neben "ADJ" sind die Funktionen "NEAR" und "WITH" zu nennen.

ADSL: Asymetric Digital Subscriber Line

(ADSL)
Das Protokoll ADSL (Asymetric Digital Subscriber Line) ist eine Technologie zur Übertragung digitaler Informationen mit hoher Bandbreite auf existierenden Telefonleitungen aus Kupfer (Klingeldraht). ADSL ist asymetrisch, da es die meisten Kanäle zur Übertragung zum Nutzer belegt (downstream) und nur wenige um Daten vom Nutzer zu empfangen (upstream).

analog

(analog)
Mit der Bezeichnung ‚Äěanalog‚Äú wird hier die herk√∂mmliche Rundfunk- bzw. Telefontechnologie beschrieben, bei der Sprachschwingungen in elektrische Schwingungen umgewandelt und √ľbertragen werden. Allgemein bezeichnet ‚Äěanalog‚Äú die Repr√§sentation von Daten in kontinuierlichen variablen physikalischen Einheiten, im Gegensatz zur digitalen Darstellung in diskreten Einheiten, den Ziffern ‚Äě0‚Äú und ‚Äě1.

antivirus software

(Anti-Viren Software)
Software, die Computerviren aufsp√ľrt und gegebenenfalls eliminiert.

archie

(Archie)
Archie (abgeleitet von "Archiv") ist ein 1990 entwickeltes Datenbanksystem, das die Inhaltsverzeichnisse einer großen Zahl von Anonymous-FTP-Servern zusammengefasst bereithält. Der Benutzer kann in diesen Datenbanken gezielt nach Datei- oder Verzeichnisnamen (oder Teilen davon) suchen. Der große Nachteil an Archie ist, dass man den genauen Dateinamen oder einen sinnvollen Teil davon kennen muss. Archie hat durch Suchmaschinen und Web-Kataloge heutzutage an Bedeutung verloren.

Archie

(Archie)
Archie (abgeleitet von ‚ÄěArchiv‚Äú) ist ein 1990 entwickeltes Datenbanksystem, das die Inhaltsverzeichnisse einer gro√üen Zahl von Anonymous-FTP-Servern zusammengefasst bereith√§lt. Der Benutzer kann in diesen Datenbanken gezielt nach Datei- oder Verzeichnisnamen (oder Teilen davon) suchen. Der gro√üe Nachteil an Archie ist, dass man den genauen Dateinamen oder einen sinnvollen Teil davon kennen muss. Archie hat durch Suchmaschinen und Web-Kataloge heutzutage an Bedeutung verloren.

archival Science

(Archivwissenschaft)
"Die Archivwissenschaft stellt Theorien, Methoden und Verfahren f√ľr die Aufbereitung von Verwaltungsschriftgut ... bereit" (Menne-Haritz 1997, 468).

Archivwissenschaft ist eine spezielle und angewandte Informations- und Kommunikationswissenschaft. Als eigener Studiengang wurde sie erstmals an der Archivschule Marburg eingerichtet.

archive

(Archiv)
"Archive sind Einrichtungen zur selektiven Aufbewahrung ausgesonderten Schriftguts aus der Verwaltungst√§tigkeit ihrer Tr√§ger f√ľr eine neue Nutzung. ... Archivierung ist Ged√§chtnissicherung." (Menne-Haritz 1997, 465-466) .

Archive werden von der √∂ffentlichen Hand (Staat, L√§nder, Gemeinden), aber auch von Unternehmen der Wirtschaft wie Presseorganen und Rundfunkanstalten betrieben. Es handelt sich dabei oftmals um Akten und Urkunden, also Originalschriftst√ľcke. Archive sind aber nicht mehr nur auf Schriftgut beschr√§nkt, sondern erstrecken sich auch auf andere Medien wie z.B. Filmmaterial.

archive science

(Archivkunde)
Die Kunde oder Lehre von den Archiven.

archive system

(Archivsystem)
Ein System, mit dem Archivgut erfasst, verwaltet und verf√ľgbar gemacht wird.

archives

(Archivwesen)
Das Archivwesen ist die Gesamtheit der Institutionen, Organisationen, Bildungseinrichtungen, die sich mit archivalischen Aufgaben befassen.

artificial intelligence

(K√ľnstliche Intelligenz)
"Die K√ľnstliche Intelligenz (KI) hat sich in Forschung und Lehre etabliert und ist ein Bestandteil der Informatik mit interdisziplin√§rem Charakter. Die KI befasst sich sowohl mit der Konstruktion informationsverarbeitender Systeme, die "intelligente" Leistungen erbringen, als auch mit der Modellierung menschlicher kognitiver F√§higkeiten mit Hilfe informationsverarbeitender Systeme." (vgl. Gesellschaft f√ľr Informatik, http://fbki.kuenstliche-intelligenz.de/index.php?id=7688)

ASCII

(ASCII)
American Standard Code for Information Interchange. Zeichencode auf 7- oder 8-Bit-Basis (128 bzw. 256 Zeichen), der heute noch in vielen Anwendungen (z.B. Mail-Programmen) Standard ist.

audio compression

(Tonkompression)
Verlustbehaftete Verfahren zur Kompression von Audiodaten. Sie basieren meist darauf, aus den Audiosignalen die Signale auszufiltern, die von den meisten Menschen gar nicht wahrgenommen werden können. Das wohl bekannteste Format, das mit Audiokompression arbeitet, ist MPEG Layer 3, MP3.

audio-visual CMC

(audiovisuelle CMC)
Audiovisuelle CMC bezieht sich auf Systeme wie Video bzw. Desktop Conferencing. Die besonderen Charakteristika dieser Technologie bestehen: in der Nutzung audovisueller Hilfsmittel, in der Synchronität der Kommunikation, im Vorhandensein von sozialen Hinweisreizen, d.h. die Teilnehmer können sich gegenseitig in ihrem äußeren Erscheinungsbild wahrnehmen

Augment

(Augment)
Das √§lteste Hypertextsystem, entwickelt von Douglas Engelbart. Zun√§chst f√ľr Gro√ürechnerumgebungen konzipiert, dann auch f√ľr Workstations verf√ľgbar; es enth√§lt moderne Ans√§tze wie Grafikunterst√ľtzung und Mausbedienung, sowie erweiterte Funktionen f√ľr Telekommunikation.

authoring

(Authoring)
Authoring bezeichnet das Entwerfen und Erstellen von elektronischen Publikationen und Lernsystemen, meistens auf Hypertextbasis.

authoring system

(Autorensystem)
Autorensysteme sind Werkzeuge zum Erstellen elektronischer (online- oder offline-) Publikationen (Hypertexte, HTML-Seiten, Hilfesysteme etc.) und Lernsysteme, die keine Programmierkenntnisse erfordern.

authoring system

(Autorensystem)
Autorensysteme sind Werkzeuge zum Erstellen elektronischer (online- oder offline-) Publikationen (Hypertexte, HTML-Seiten, Hilfesysteme etc.) und Lernsysteme, die keine Programmierkenntnisse erfordern.

automatic and computer-assisted indexing

(automatische und computergest√ľtzte Indexierung)
Indexierung durch Computer, wobei die automatische Indexierung ohne und die computergest√ľtzte Indexierung mit Vor- oder Nachbereitung durch Menschen bzw. in Interaktion mit Menschen geschieht.

automatic indexing

(automatische Indexierung)
Indexierung durch Computer ohne Vor- oder Nachbereitung durch Menschen bzw. ohne Interaktion mit Menschen.

automatic indexing

(automatische Indexierung)
Indexierung durch Computer ohne Vor- oder Nachbereitung durch Menschen bzw. ohne Interaktion mit Menschen.

auxiliary sciences

(Hilfswissenschaften)
Hilfswissenschaften sind solche, deren Ergebnisse unmittelbar zur Entwicklung von Informationssystemen benötigt werden, die explizit auf Informationssysteme hinarbeiten und in denen InformationswissenschaftlerInnen mitarbeiten können (z.B. Informationslinguistik und Informationstechnik).

backtracking

(Backtracking)
Backtracking meint das R√ľckw√§rtsverfolgen eines eingeschlagenen Lesepfades. Hierzu wird die sogenannte Historie des Browsers verwendet.

basic concepts

(Grundbegriffe)

behaviourism

(Behaviorismus)
Behaviorismus ist eine Lerntheorie, die auf dem Prinzip der √úberwachung bzw. "Anleitung von Oben" basiert. Der klassische Schulunterricht ist ein Beispiel daf√ľr.

bibliometrics

(Bibliometrie)
Bibliometrie umfasst alle Arten von quantitativen Untersuchungen von Publikationen (B√ľchern, Artikeln, Autoren, Verlagen...). Mithilfe statistischer Verfahren lassen sich z.B. Aussagen √ľber die Behandlung von Themen oder die H√§ufigkeit der Zitierungen bestimmter Autoren machen.

blog

(Blog)
(entstanden aus "weblog"). "Bloggen" ist eine neue Form des Publizierens im WWW. In Gestalt eines Tagebuchs, also als chronologische Folge von (kurzen) Mitteilungen, ver√∂ffentlichen eine oder mehrere Personen √ľber ein bestimmtes Thema (Links, Aphorismen, wissenschaftliche Diskussionen...). Dazu kann jeder Besucher der Seite Kommentare hinzuf√ľgen.

BMP

(BMP)
Bitmap ist ein Dateiformat f√ľr Grafikdateien. Bitmap-Dateien haben die Dateiendung ".bmp". Bei schwarz-wei√üen Bitmap-Grafiken stellt jedes Bit ein Pixel (Bildpunkt) der Abbildung dar. Farbdarstellungen sind mit mehreren Bits pro Pixel codiert. Bitmap-Grafiken sind nur bedingt skalierbar (in der Gr√∂√üe ver√§nderbar).

boolean operators

(Boolesche Operatoren)
Boolesche Operatoren gehen auf den englischen Mathematiker George Boole (1815-1864) zur√ľck (Boolesche Logik). Recherchierende k√∂nnen mit diesen Operatoren bei ihrer Suchanfrage die gesuchten Terme miteinander verkn√ľpfen. Folgende Booleschen Operatoren werden bei der Textsuche eingesetzt:

Term 1 AND Term 2
Term 1 OR Term 2
Term 1 AND_NOT Term 2

Bei der AND-Verkn√ľpfung werden die Dokumente angezeigt, in denen beide Terme vorhanden sind (Schnittmenge). Die Reihenfolge des Auftretens ist ohne Belang. Bei der OR-Verkn√ľpfung werden die Dokumente angezeigt, in denen Term 1 oder Term 2 oder beide Terme vorkommen (Vereinigungsmenge). Bei der AND_NOT-Verkn√ľpfung werden alle Dokumente angezeigt, in denen Term 1 aber nicht Term 2 vorkommt (Restmenge). Eine zus√§tzliche Strukturierung durch Klammern dient der eindeutigen Verkn√ľpfung beliebig vieler Terme. Beispiel:

(Term1 AND Term2) OR (Term1 AND Term3)

broadcasting

(Rundfunk)
"Sammelbegriff für die Massenmedien Fernsehen und Hörfunk. Laut Rundfunkstaatsvertrag [¬ß2,(1)] ist Rundfunk die '... f√ľr die Allgemeinheit bestimmte Veranstaltung und Verbreitung von Darbietungen aller Art in Wort, in Ton und in Bild unter Benutzung elektromagnetischer Schwingungen ohne Verbindungsleitung oder längs oder mittels eines Leiters. Der Begriff schließt Darbietungen ein, die verschlüsselt verbreitet werden oder gegen besonderes Entgelt empfangbar sind, sowie Fernsehtext.' Der Rundfunk unterliegt der Regelungs- und Gesetzgebungskompetenz der Länder."
Medien-Glossar von www.mediendaten.de:
http://www.mediendaten.de/gesamt/medienglossar/glossar_rf.html

broadcasting service

(Rundfunk)
"Sammelbegriff für die Massenmedien Fernsehen und Hörfunk. Laut Rundfunkstaatsvertrag [¬ß2,(1)] ist Rundfunk die '... f√ľr die Allgemeinheit bestimmte Veranstaltung und Verbreitung von Darbietungen aller Art in Wort, in Ton und in Bild unter Benutzung elektromagnetischer Schwingungen ohne Verbindungsleitung oder längs oder mittels eines Leiters. Der Begriff schließt Darbietungen ein, die verschlüsselt verbreitet werden oder gegen besonderes Entgelt empfangbar sind, sowie Fernsehtext.' Der Rundfunk unterliegt der Regelungs- und Gesetzgebungskompetenz der Länder."
Medien-Glossar von www.mediendaten.de:
http://www.mediendaten.de/gesamt/medienglossar/glossar_rf.html

browser

(Browser)
(abgeleitet vom engl. to browse = durchbl√§ttern / durchsuchen). Ein Browser ist ein Softwareprogramm, das dem Benutzer die Bewegung durch einen Informationsraum erlaubt (das Browsing). Ein WWW-Browser wie der Internet Explorer oder der Netscape Navigator erlaubt die Bewegung durch das WWW, indem er HTML-Dokumente auf dem Monitor des Benutzers darstellt und auf die Clicks auf Hyperlinks reagiert. Ein weiteres Beispiel: Der Windows Explorer ist als Browser f√ľr das Windows-Dateiensystem zu verstehen.

Browser

(Browser)
(abgeleitet vom engl. to browse = durchbl√§ttern / durchsuchen). Ein Browser ist ein Softwareprogramm, das dem Benutzer die Bewegung durch einen Informationsraum erlaubt (das Browsing). Ein WWW-Browser wie der Internet Explorer oder der Netscape Navigator erlaubt die Bewegung durch das WWW, in dem er HTML-Dokumente auf dem Monitor des Benutzers darstellt und auf die Clicks auf Hyperlinks reagiert. Ein weiteres Beispiel: Der Windows Explorer ist als Browser f√ľr das Windows-Dateiensystem zu verstehen.

browser

(Browser)
Ein Browser (abgeleitet vom engl. to browse = durchbl√§ttern / durchsuchen) ist ein Softwareprogramm, das dem Benutzer die Bewegung durch einen Informationsraum erlaubt (das Browsing). Ein WWW-Browser wie der Internet Explorer oder der Mozilla Firefox erlaubt die Bewegung durch das WWW, in dem er HTML-Dokumente oder andere Arten von Dokumenten wie pdf- oder Bilddateien auf dem Monitor des Benutzers darstellt und auf die Clicks auf Hyperlinks reagiert. Ein weiteres Beispiel: Der Windows Explorer ist als Browser f√ľr das Windows-Dateiensystem zu verstehen.

browsing

(Browsing)
Als Browsing wird das ungezielte Verfolgen von Links (Verbindungen) in Hypertext- oder Hypermediasystemen, insb. im WWW, bezeichnet .

card file / card index

(Kartei)
Eine Kartei ist ein Ordnungswerkzeug in Archiven.

cataloguing

(Katalogisierung)
Kataloge sind systematische Verzeichnisse gleichartiger oder ähnlicher Objekte, die auf formalen Analysen der Objekte beruhen und der einfachen Suche nach bestimmten Objekten dienen. Beispiele sind Bibliothekskataloge oder Webkataloge. Die Katalogisierung von Objekten unterliegt jeweils vorgegebenen Richtlinien. Eine bekannte derartige Richtlinie ist RAK (Regeln zur Alphabetischen Katalogisierung) bei (deutschen) Bibliotheken.

cd-rom

(CD-Rom)
Speichermedium; Abk√ľrzung f√ľr: Compact Disc-Read Only Memory.

chat

(Chat)
Chat erlaubt Internetbenutzern, online textbasiert mit einem oder mehreren anderen Benutzern zu kommunizieren. Die Kommunikation erfolgt synchron, d.h. zeitgleich. Man unterscheidet zwei verschiedene Formen des Chats: IRC (Internet Relay Chat) und WebChat.

chat

(Chat)
Chat erlaubt Internetbenutzern, online textbasiert mit einem oder mehreren anderen Benutzern zu kommunizieren. Die Kommunikation erfolgt synchron, d.h. zeitgleich. Man unterscheidet zwei verschiedene Formen des Chats: IRC (Internet Relay Chat) und WebChat.

Classification

(Klassifikation)
Die Klassifikation ist neben dem Thesaurus eine der beiden Dokumentationssprachen (mit festem Vokabular), mit denen Objekte (Dokumente) inhaltlich beschrieben werden k√∂nnen. In diesem Zusammenhang muss unterschieden werden zwischen dem Vorgang des Anlegens einer Klassifikation (also der Einteilung eines Wissensgebietes in ein System von Klassen), dem vollst√§ndigen Ergebnis dieses Prozesses und schlie√ülich dem Einordnen von Objekten in dieses System. Im Unterschied zu einem Thesaurus, der aus nat√ľrlichsprachigen Begriffen besteht, setzt sich eine Klassifikation vorwiegend aus Notationen (Buchstaben, Ziffern und Zeichen) zusammen. Beispiele f√ľr Klassifikationen sind die internationale Patentklassifikation IPC und die universal decimal classification UDC.

classifying

(Klassifizieren)

Die Klassifikation ist neben dem Thesaurus eine der beiden Dokumentationssprachen (mit festem Vokabular), mit denen Dokumente inhaltlich beschrieben werden können. In diesem Zusammenhang muss unterschieden werden zwischen

  1. dem Vorgang des Anlegens einer Klassifikation (also der Einteilung eines Wissensgebietes in ein System von Klassen),
  2. dem vollständigen Ergebnis dieses Prozesses, und schließlich
  3. dem Einordnen von Objekten in dieses System.

In diesem Zusammenhang werden die Bezeichnungen 'Klassifizieren' bzw. 'Klassieren' unterschiedlich verwendet.: 'Klassifizieren' bezieht sich eher auf Bedeutung 1., 'Klassieren' eher auf Bedeutung 3. 'Klassifizieren' wird aber auch f√ľr Bedeutung 3. benutzt.

Im Unterschied zu einem Thesaurus, der aus nat√ľrlichsprachigen Begriffen besteht, setzt sich eine Klassifikation vorwiegend aus Notationen (Buchstaben, Ziffern und Zeichen) zusammen. Beispiele f√ľr Klassifikationen sind die internationale Patentklassifikation IPC und die universal decimal classification UDC.

classifying

(Klassifizieren)

Die Klassifikation ist neben dem Thesaurus eine der beiden Dokumentationssprachen (mit festem Vokabular), mit denen Dokumente inhaltlich beschrieben werden können. In diesem Zusammenhang muss unterschieden werden zwischen

  1. dem Vorgang des Anlegens einer Klassifikation (also der Einteilung eines Wissensgebietes in ein System von Klassen),
  2. dem vollständigen Ergebnis dieses Prozesses, und schließlich
  3. dem Einordnen von Objekten in dieses System.

In diesem Zusammenhang werden die Bezeichnungen 'Klassifizieren' bzw. 'Klassieren' unterschiedlich verwendet.: 'Klassifizieren' bezieht sich eher auf Bedeutung 1., 'Klassieren' eher auf Bedeutung 3. 'Klassifizieren' wird aber auch f√ľr Bedeutung 3. benutzt.

Im Unterschied zu einem Thesaurus, der aus nat√ľrlichsprachigen Begriffen besteht, setzt sich eine Klassifikation vorwiegend aus Notationen (Buchstaben, Ziffern und Zeichen) zusammen. Beispiele f√ľr Klassifikationen sind die internationale Patentklassifikation IPC und die universal decimal classification UDC.

classing

(Klassieren)

Die Klassifikation ist neben dem Thesaurus eine der beiden Dokumentationssprachen (mit festem Vokabular), mit denen Dokumente inhaltlich beschrieben werden können. In diesem Zusammenhang muss unterschieden werden zwischen

  1. dem Vorgang des Anlegens einer Klassifikation (also der Einteilung eines Wissensgebietes in ein System von Klassen),
  2. dem vollständigen Ergebnis dieses Prozesses, und schließlich
  3. dem Einordnen von Objekten in dieses System.

In diesem Zusammenhang werden die Bezeichnungen 'Klassifizieren' bzw. 'Klassieren' unterschiedlich verwendet.: 'Klassifizieren' bezieht sich eher auf Bedeutung 1., 'Klassieren' eher auf Bedeutung 3. 'Klassifizieren' wird aber auch f√ľr Bedeutung 3. benutzt.

Im Unterschied zu einem Thesaurus, der aus nat√ľrlichsprachigen Begriffen besteht, setzt sich eine Klassifikation vorwiegend aus Notationen (Buchstaben, Ziffern und Zeichen) zusammen. Beispiele f√ľr Klassifikationen sind die internationale Patentklassifikation IPC und die universal decimal classification UDC.

Client

(Client)
Ein Client ist ein Rechner (bzw. ein Programm auf einem Rechner) in einem Netzwerk, der zentral auf einem Server angebotene Daten, Dienste oder Programme nutzt.

Client-Server-Architecture

(Client-Server-Architektur)
Die Client- / Server-Architektur beschreibt die Beziehung zwischen zwei Computerprogrammen, in denen ein Programm, der Client, Anfragen an einen Server stellt, der diese Anfragen bearbeitet und / oder auswertet und das Ergebnis an den Client übermittelt. Dabei kann jeder Rechner Client- und / oder Server- Funktionen wahrnehmen.

clustering

(Clustering)
Cluster sind Mengen von Objekten mit gleichen oder ähnlichen Attributen (Merkmalen). Im Information Retrieval sind Cluster Mengen von "ähnlichen" Dokumenten, die aufgrund gemeinsam vorkommender Stichwörter bzw. Indexelemente identifiziert werden.

CMC: Computer-Mediated Communication

(CMC)
CMC steht f√ľr "computer-mediated communication". Kommunikation wird hier √ľber das Medium Computer abgewickelt. Man unterscheidet grunds√§tzlich zwei Formen von CMC: textbasierte und audiovisuelle CMC.

cognition

(Kognition)
Kognition wird von Maturana als biologisches Ph√§nomen aufgefasst. Ein Lebewesen verf√ľgt √ľber Kognition, wenn es in der Lage ist, seinen Fortbestand unter dem (St√∂r-)Einfluss von Aussenreizen zu erhalten. Ein Beobachter (Zuschauer), der diese erfolgreiche St√∂rungsbew√§ltigung sieht, schreibt dem Lebewesen Kognition zu. Kognition kann in etwa mit 'Lebensbew√§ltigung' oder '√úberlebensvertr√§glichem Handeln' gleichgesetzt werden. Maturana hat seine Definition in der Kurzformel 'to live is to know' zusammengefasst. (Riegas, Volker in: Zur Biologie der Kognition, Suhrkamp-Verlag, 1990)

cognitive overhead

(kognitiver Overhead)
Mit "kognitiver Overhead" ist der (√ľberm√§√üige) intellektuelle Aufwand gemeint, der die Informationssuche behindert, indem den Informationssuchenden zuviel Wissen √ľber das System oder √ľberm√§√üige Behaltensleistungen abverlangt werden.

cognitive overhead

(kognitiver Overhead)
Mit "kognitiver Overhead" ist der (√ľberm√§√üige) intellektuelle Aufwand gemeint, der die Informationssuche behindert, in dem den Informationssuchenden zuviel Wissen √ľber das System oder √ľberm√§√üige Behaltensleistungen abverlangt werden.

cognitive science

(Kognitionswissenschaft)

"Die Kognitive Psychologie ist das Teilgebiet der Psychologie, das sich mit den geistigen Tätigkeiten des Menschen befaßt wie z.B. Denken, Lernen, Problemlösen. Zu diesem Gebiet gehört dann auch die Frage nach der Darstellung, der Repräsentation von Wissen im Gedächtnis (...)."

(Wender, K.F., s.u. Literatur)

coherence

(Kohärenz)
Koh√§renz bedeutet - im Gegensatz zur Koh√§sion, bei der es um oberfl√§chensprachliche Zusammenh√§nge geht - einen inhaltlichen Zusammenhang. Ein Hypertext ist z.B. dann koh√§rent, wenn durch einen "roten Faden" auf der Ebene des Inhalts aus einzelnen S√§tzen und Abschnitten eine zusammengeh√∂rige Einheit entsteht. Die Leser erkennen semantische Bez√ľge zwischen aufeinanderfolgenden Knoten (lokale Koh√§renz) oder dass Hypertexteinheiten sich auf ein gemeinsames Thema beziehen (globale Koh√§renz) (Dora Warth).

cohesion

(Kohäsion)
Eine sprachliche Einheit ist dann koh√§siv, wenn ihre Elemente sprachlich miteinander verbunden sind. F√ľr eine informationelle Einheit in einem Hypertext bedeutet das, dass keine sprachlichen Bez√ľge, etwa durch ein Pronomen, nach au√üerhalb f√ľhren d√ľrfen, da jede Einheit autonom (in sich verst√§ndlich) sein muss.

Communication

(Kommunikation)

Von den zahlreichen Definitionen des Begriffs "Kommunikation" aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen sind f√ľr die Informationswissenschaft diejenigen relevant, die Kommunikation als soziales, linguistisches und/oder psychologisches Ph√§nomen sehen. K. ist die Vermittlung von Bedeutung zwischen Menschen. K. geschieht √ľber Sprache (verbale K.) oder andere Zeichensysteme (non-verbale K.). K. erm√∂glicht das Zusammenleben von Menschen in Gemeinschaften. Bekannte Modelle des K.-Prozesses sind die von Shannon und Reimann.

(vgl. Michael Schenk (1987): Medienwirkungsforschung, Einleitung: Kap. II)

communication science

(Kommunikationswissenschaft)
Kommunikationswissenschaft ist die Wissenschaft von der aktuellen, gesellschaftlichen Kommunikation in allen ihren Erscheinungsformen, insbesondere der Massenkommunikation.

compacting software

(Komprimierungs-Software)
Software, die mit Hilfe von Kompressionsverfahren Daten komprimiert, z.B. Winzip oder PowerArchiver.

composition of questionnaire

(Fragebogengestaltung)
Aufbau bzw. Aussehen eines zur Datenerhebung notwendigen Formulars (Schriftform). Neben Fragen zur Person des / der Antwortenden können Erkundigungen, die in unmittelbarem Zusammenhang zu einem konkreten Gegenstand, Sachverhalt, Projekt o. ä. stehen, eingezogen werden. (eigener Definitionsvorschlag)

compression procedures

(Kompressionsverfahren)
Verfahren, die zum Ziel haben, die Bitzahl zu reduzieren, die eine bestimmte Information repräsentiert. Man unterscheidet Verfahren mit echter und verlustbehafteter Kompression. Bei dem erstgenannten Verfahren enthalten die dekomprimierten Dateien alle Informationen, die das Original vorher auch enthielt: Die Dateien entsprechen nach der Dekomprimierung eins-zu-eins dem Original (typisches Programm: GIF). Die verlustbehafteten Komprimierungsverfahren nehmen bewusst einen Informationsverlust in Kauf (typische Formate: JPEG und MPEG).

computational linguistics

(Computerlinguistik)
Die C. besch√§ftigt sich mit Theorien, Verfahren, Modellen, Systemen und Werkzeugen zur automatischen Verarbeitung von gesprochener und geschriebener Sprache. Sie ist √ľber die Informationslinguistik mit der Informationswissenschaft verbunden, der sie Verfahren und Werkzeuge zur √úberwindung von Sprachbarrieren f√ľr die internationale Kommunikation zuliefert.

computer aided/assisted learning (CAL)

(computerunterst√ľtztes Lernen)
F√ľr diesen Begriff wurden die unterschiedlichsten (s. Synonyme) Bezeichnungen gepr√§gt, die sich nur in Nuancen unterscheiden, wobei mehr Gewicht entweder auf den Lehrer- oder den Lerneraspekt gelegt wurde. Allen gemeinsam ist, dass Computerhard- und -software als technische Basis f√ľr das Lernen bzw. den Unterricht gew√§hlt werden, im Unterschied zum Unterricht mit herk√∂mmlichen Medien wie B√ľchern, Film- und Tonkassetten oder dergleichen.

computer-assisted and machine translation

(maschinelle und computergest√ľtzte √úbersetzung)
Unter "Maschineller √úbersetzung" (engl. Machine Translation, kurz MT) versteht man im engeren Sinne die vollautomatische √úbersetzung von Texten aus einer nat√ľrlichen Sprache in eine andere Sprache. Im weiteren Sinne werden darunter zus√§tzlich Systeme verstanden, die menschliche √úbersetzer bei ihrer T√§tigkeit unterst√ľtzen (engl. Computer-Aided Translation, kurz CAT - siehe "Computergest√ľtzte √úbersetzung").

computer-assisted indexing

(computergest√ľtzte Indexierung)
Indexierung durch Computer mit Vor- oder Nachbereitung durch Menschen bzw. in Interaktion mit Menschen. Der Computer kann hierbei Vorschl√§ge f√ľr passende Deskriptoren machen, die dem Indexierer als Hilfestellung dienen.

computer-assisted translation

(computergest√ľtzte √úbersetzung)
Meist werden im weiteren Sinne unter Maschineller √úbersetzung auch jene Systeme verstanden, die nicht einfach nur (nach Art einer black box) von einer nat√ľrlichen Sprache in eine andere nat√ľrliche Sprache √ľbersetzen, sondern vielmehr die Human√ľbersetzer bei ihrer T√§tigkeit unterst√ľtzen. Sie werden in der Fachterminologie Computergest√ľtzte √úbersetzung genannt (engl. "Computer Aided Translation", kurz CAT). Darunter k√∂nnen zweierlei Vorgehensweisen verstanden werden: Bei der "human aided machine translation" (kurz: HAMT) √ľbersetzt der Computer den Text grob. Der Mensch vervollkommnet den Text durch Vor- oder Nachbereitung (Pr√§- oder Postedition). Bei der "machine aided human translation" (kurz: MAHT) √ľbersetzt der Mensch. Der Computer unterst√ľtzt ihn insofern, als er automatisch entsprechende Fachbegriffe √ľbersetzt ("automatic dictionary look-up") und den Text mit fr√ľheren √úbersetzungen vergleicht ("translation memory").

computer-based indexation

(computergest√ľtzte Indexierung)
Indexierung durch Computer mit Vor- oder Nachbereitung durch Menschen bzw. in Interaktion mit Menschen.

concept-to-speech

(Concept-to-Speech)
CTS ist die Erzeugung lautlicher √Ąu√üerungen aus linguistischen Repr√§sentationen, Konzepten oder abstrakten Daten . CTS kann zur akustischen Informationspr√§sentation in einem Informationssystem oder als Ausgabekomponente in einem automatischen Dolmetschprogramm (automatische √úbersetzung und Ausgabe gesprochener Sprache) eingesetzt werden.

constructivism

(Konstruktivismus)

Konstruktivismus ist eine Lerntheorie, die auf dem Prinzip des selbstständigen Erforschens der Umwelt basiert Der Lernende erschließt sich das Themengebiet selbstständig.

"Der Konstruktivismus lehrt, dass unsere Erkenntnis durch Konstruktion zustandekommt, er macht damit keine Aussage √ľber das Seiende." Christiane Floyd: Konstruktivismus und Kognitionswissenschaft (1997). Text "Das M√∂gliche Erm√∂glichen", S. 110

coordinate indexing

(Gleichordnende Indexierung)
Deskriptoren und Notationen werden unabh√§ngig von ihrem hierarchischen Niveau und von ihren dokumentspezifischen Zusammenh√§ngen gleichrangig nebeneinander gestellt und dem betreffenden Dokument zugeordnet. Beim Retrieval kann dann nach einzelnen Deskriptoren oder mit logischen Verkn√ľpfungen gesucht werden.

copyright

(Copyright)
...ist subjektiv das Recht, das dem Urheber die ausschlie√üliche Verf√ľgungsgewalt √ľber sein Werk gew√§hrt. Es wird ihm nicht erst durch den Gesetzgeber verliehen, sondern folgt aus seinem geistigen Eigentum. Gegenstand sind zum Beispiel Sprachwerke, Werke der Musik, Film- und Fernsehwerke (v.a. literarisch, k√ľnstlerisches "Eigentum"). engl.: Recht auf Vervielf√§ltigung; dt. Bezeichnung: Urheberrecht

copyright

(Urheberrecht)
‚ÄěDie Gesamtheit der Rechtss√§tze, die ein individuelles geistiges Werk sch√ľtzen; gesetzlich geregelt im Gesetz √ľber Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz, UrhG) vom 9. 9. 1965 (mehrfach ge√§ndert).‚Äú (Wissen.de)

criterions of indexation evalutation

(Bewertungskriterien des Indexierens)

Im Bereich des Indexierens verwendet man folgende Bewertungskriterien f√ľr die G√ľte der Deskriptorenvergabe:

cross sectional areas

(Querschnittsbereiche)
Hier sind die Gegenstandsbereiche der Informationswissenschaft aufgef√ľhrt, die in andere Wissenschaftsbereiche (insb. die Informatik) hineinreichen.

cryptography

(Kryptographie)
Um Daten vor ungewolltem Zugriff zu sch√ľtzen, gibt es Verschl√ľsselungsprogramme, die Dateien in scheinbar sinnlose Informationen verwandeln. F√ľr den Empf√§nger werden die urspr√ľnglichen Daten erst wieder sichtbar, wenn er sie mit einem entsprechenden Programm und einem separat √ľbermittelten Passwort wieder entschl√ľsselt. Absolut sichere Chiffrierverfahren gibt es allerdings nicht. Die besten Programme arbeiten mit zwei Schl√ľsseln: Einer wird der Botschaft beigef√ľgt, den anderen besitzt der Empf√§nger. Unbefugte, die eine solche Datei lesen wollen, k√∂nnen die erforderlichen Funktionen nur mit sehr hohem Aufwand ermitteln.

CSCW: Computer Supported Cooperative Work

(CSCW)
Das K√ľrzel "CSCW" steht f√ľr "Computer Supported Cooperative Work". Es hat besonders im Rahmen der betrieblichen Kommunikation in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. "CSCW" steht dabei f√ľr rechnergest√ľtzte Gruppenarbeit und damit f√ľr Systeme, mit denen Information und Kommunikation innerhalb von Gruppen dadurch gef√∂rdert werden kann, dass mehrere r√§umlich getrennte Teilnehmer kooperativ an einem Projekt arbeiten. Neben der Bezeichnung "CSCW" wird in diesem Zusammenhang auch von "Work Group Computing" und "Groupware" gesprochen. Eine genaue Definition dieser Begriffe gibt es allerdings nicht.

data ascertainment

(Datenerhebung)
Systematisches Bem√ľhen um Beschaffung entscheidungsrelevanter Informationen. Die in einer Erhebung erfassten Elemente bezeichnet man als Erhebungseinheiten, die Themen, auf die sich die Erhebung bezieht, als Erhebungsgegenst√§nde. Man unterscheidet:

- Primärerhebung (Gewinnung originärer, d. h. neuer Daten)
- Sekund√§rerhebung (St√ľtzung auf fr√ľher, in einem anderen Zusammenhang gewonnene Faktoren)
- Vollerhebung (alle Einheiten einer zu untersuchenden Grundgesamtheit werden erfasst)
- Teilerhebung (Untersuchung einer möglichst repräsentativen Teilauswahl)
- Einmalige Erhebung
- Mehrmalige Erhebung (sukzessive Erhebung - mit wechselnden Themen und / oder Erhebungseinheiten
- sequentielle Erhebung - mit gleichbleibenden Themen und

Erhebungsgesamtheiten. Auch Kombinationen sind möglich.

Data base

(Datenbank)
Ganz allgemein ist eine Datenbank eine geordnete Sammlung von Daten. In der Regel versteht man darunter aber heute eine elektronisch verf√ľgbare strukturierte Sammlung gleichartiger Daten, die √ľber ein => Datenbank(management)system (DBMS) verwaltet und √ľber => eine Datenbankschnittstelle (-oberfl√§che) benutzt wird. Unter => "Datenbasis" versteht man das Ausgangsmaterial (in welcher Form auch immer), das in die DB umgesetzt und erst dann elektronisch verf√ľgbar gemacht wird.

data base

(Datenbasis)
Die D.basis ist das Ausgangsmaterial, aus dem eine D.bank erstellt wird.

Data base interface

(DB-Schnittstelle)
√úber eine DB-Schnittstelle erh√§lt man Zugang zu einer Datenbank. In der Regel ist hiermit der Zugang f√ľr Benutzer gemeint, der Zugang zur Datenverwaltung geschieht √ľber ein => Datenbank(management)system.

Data base system

(Datenbanksystem)
Ein D.system ist ein System zur Entwicklung und Verwaltung von Datenbanken. Beispiele: ACCESS, dBASE, ORACLE, Informix.

data collection

(Datenerhebung)
Systematisches Bem√ľhen um Beschaffung entscheidungsrelevanter Informationen. Die in einer Erhebung erfassten Elemente bezeichnet man als Erhebungseinheiten, die Themen, auf die sich die Erhebung bezieht, als Erhebungsgegenst√§nde. Man unterscheidet: - Prim√§rerhebung (Gewinnung origin√§rer, d. h. neuer Daten) - Sekund√§rerhebung (St√ľtzung auf fr√ľher, in einem anderen Zusammenhang gewonnene Faktoren) - Vollerhebung (alle Einheiten einer zu untersuchenden Grundgesamtheit werden erfasst) - Teilerhebung (Untersuchung einer m√∂glichst repr√§sentativen Teilauswahl) - Einmalige Erhebung - Mehrmalige Erhebung (sukzessive Erhebung - mit wechselnden Themen und / oder Erhebungseinheiten - und sequentielle Erhebung - mit gleichbleibenden Themen und Erhebungsgesamtheiten Auch Kombinationen sind m√∂glich.

Data Network / Information Network

(Datennetz)
Die Struktur von Verbindungen zwischen den Stationen eines Kommunikationsnetzes bezeichnet man als Datennetz (Netzwerk). Datennetze können mit anderen Datennetzen kommunizieren und können selbst Subnetze enthalten. Dabei wird grundsätzlich zwischen WAN (wide area network) und LAN (local area network) unterschieden. Das im größten Datennetz der Welt (Internet) verwendete Trägerprotokoll ist TCP/IP (trans- mission control protocol / internet protocol).

data protection

(Datenschutz)
Datenschutz ist Schutz des einzelnen Menschen gegen unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe seiner persönlichen Daten unter den modernen Bedingungen der Datenverarbeitung (vgl. BverfGE 65, S. 42f., nach Goebel S. 886)

database software

(Datenbanksoftware)
Datenbanksoftware ist Software zum Verwalten von und zum Suchen in Datenbanken.

Database software

(Datenbanksoftware)
D.software ist Software zum Verwalten von und zum Suchen in Datenbanken.

descriptor

(Deskriptor)
Eine einfache Art der inhaltlichen Beschreibung von (Text-)Dokumenten ist die mit Hilfe von Stich- und Schlagw√∂rtern. Diese werden Deskriptoren genannt, wenn sie im Rahmen eines => Thesaurus (=kontrolliertes Vokabular) zur inhaltlichen Beschreibung vorgesehen werden (= Vorzugsbenennungen). In einem solchen Thesaurus gibt es daneben sogenannte "Nichtdeskriptoren", die mit Deskriptoren in einer inhaltlichen Beziehung stehen, die aber aus Gr√ľnden der Einheitlichkeit der Indexierung nicht verwendet werden sollen und statt dessen auf einen an ihrer Stelle zu verwendenden Deskriptor verweisen. Deskriptoren werden entweder von einem Indexierer (intellektuelle Indexierung) oder von automatischen oder computergest√ľtzten Indexierungssystemen vergeben.

Zur Ermittlung von Deskriptoren gibt es zwei geläufige Methoden:

  1. Extraktionsmethode: Die Deskriptoren werden dem zu beschreibenden Text entnommen (Stichwörter).
  2. Additionsmethode: Die Deskriptoren stehen in Relation zum Textinhalt, kommen selbst aber nicht darin vor (Schlagwörter).

Sind freie Deskriptoren zugelassen, sind folgende Kriterien zu beachten:

descriptor

(Deskriptor)
Eine einfache Art der inhaltlichen Beschreibung von (Text-)Dokumenten ist die mit Hilfe von Stich- und Schlagw√∂rtern. Diese werden Deskriptoren genannt, wenn sie im Rahmen eines => Thesaurus (=kontrolliertes Vokabular) zur inhaltlichen Beschreibung vorgesehen werden (= Vorzugsbenennungen). In einem solchen Thesaurus gibt es daneben sogenannte "Nichtdeskriptoren", die mit Deskriptoren in einer inhaltlichen Beziehung stehen, die aber aus Gr√ľnden der Einheitlichkeit der Indexierung nicht verwendet werden sollen und statt dessen auf einen an ihrer Stelle zu verwendenden Deskriptor verweisen. Deskriptoren werden entweder von einem Indexierer (intellektuelle Indexierung) oder von automatischen oder computergest√ľtzten Indexierungssystemen vergeben.

Zur Ermittlung von Deskriptoren gibt es zwei geläufige Methoden:

  1. Extraktionsmethode: Die Deskriptoren werden dem zu beschreibenden Text entnommen (Stichwörter).
  2. Additionsmethode: Die Deskriptoren stehen in Relation zum Textinhalt, kommen selbst aber nicht darin vor (Schlagwörter).

Sind freie Deskriptoren zugelassen, sind folgende Kriterien zu beachten:

desktop publishing

(Desktop Publishing)
Form des Publizierens auf elektronischer Grundlage. Kennzeichnend f√ľr DTP ist die Gestaltung eines Ganzseitendokuments an einer Bildschirmstation, wobei Texte, Grafiken und Bilder integriert werden. Das beabsichtigte Lay-out erscheint originalgetreu auf dem Bildschirm. Die gesamte Seite kann dort mithilfe von Eingabeger√§ten und Standardsoftware bearbeitet, auch vergr√∂√üert oder verkleinert werden. Anschlie√üend wird die komplett gestaltete Seite √ľber einen Laserdrucker oder -belichter ausgegebe n. (Quelle: Brockhaus. Die Enzyklop√§die in 24 B√§nden. Leipzig, Mannheim: F.A. Brockhaus, 1996, 20.Auflage, 5. Bd., S. 254.)

Desktop Conferencing

(Desktop Conferencing)
Im Gegensatz zur Videokonferenz-Technologie geschieht das Desktop Conferencing nicht in entsprechend ausgestatteten Studios, sondern an PCs, d.h. alle Teilnehmer der Konferenz verf√ľgen √ľber einen PC mit der n√∂tigen Ausstattung (Kamera, Mikrofon, Hard- und Software).

dictionary

(Lexikon)

  1. Zusammenstellung der Wörter einer Sprache (bzw. eines regionalen, soziolektalen oder fachspezifischen Ausschnitts) in alphabetischer oder begrifflicher Ordnung zum Zwecke des Nachschlagens.
  2. Im allgemeinsten Sinn: Beschreibungsebene, die den Wortschatz einer Sprache kodifiziert.
  3. In der generativen Transformationsgrammatik: Teil der Basiskomponente der Grammatik in Form einer ungeordneten Liste aller lexikalischer Formative.

Quelle: Volk, Martin (1999): Lexikonaufbau und Morphologie-Analyseverfahren (Vorlesung, s. Links)

digital

(digital)
Darstellungsweise von Informationen in einer vereinbarten, endlichen Zahl von Stufen, z.B. 0 oder 1 ( binär ). Gegensatz zu analog.

diskette

(Diskette)
Eine Diskette (auch ‚ÄěFloppy Disk‚Äú genannt) ist ein magnetischer Datentr√§ger f√ľr digitale Daten. Der eigentliche Datentr√§ger ist eine runde, mit Eisenoxid beschichtete Kunststoffscheibe, die in einem quadratischen Geh√§use sitzt. Angesichts immer umfangreicher werdender Anwendungen ist die 3,5 Zoll-Diskette mittlerweile weitgehend vom Markt verschwunden und durch CD-ROM und DVD-ROM ersetzt worden.

display screen equipment regulation

(Bildschirmarbeitsverordnung)
Verordnung √ľber Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschrimger√§ten

distance education

(Distance Education)
D. E. bezeichnet eine Form des Unterrichts, bei dem Lehrer, Lernende und Unterrichtsmaterialien räumlich voneinander getrennt sind und Lehrer und Lernende evtl. auch nicht zur selben Zeit zusammenkommen.

DivX

(DivX)

DivX® ist ein Video-Codec, der von DivXNetworks, Inc. entwickelt wurde. Der Codec ist wegen seiner F√§higkeit bekannt, gro√üe Video-Dateien zu komprimieren.

Ein typischer Film auf DVD ist 6-8 Gigabyte groß; mit der DivX Video-Kompression, können Anwender den Film auf einer einzigen CD-ROM (650-700 Megabyte) speichern. Die Qualität bleibt jedoch relativ hoch, außer bei Szenen mit viel Aktion. Es gibt viele Anwendungen die eine DivX-Datei von einer normalen DVD produzieren können (?rippen?).

DivX 3.11 und fr√ľhere Versionen des Codecs wurden von Microsofts MPEG-4-Codec von einem franz√∂sischem Hacker namens Jerome (Gej) Rota gehackt. Der DivX-Codec modifiziert den Microsoft-Codec um nicht nur .asf-Dateien zu komprimieren sondern auch AVI-Dateien zu komprimieren. DivXNetworks, Inc. (Rota ist ein Firmengr√ľnder) entwickelte sp√§ter eine komplett neue Version um Patentnutzungsmissbrauch zu meiden. DivXNetworks hat ein Patent f√ľr den neuen Codec (mit voller MPEG-4 Kompatibilit√§t) angemeldet.

Man kann den neuen DivX Codec (Version 5.1) f√ľr Windows, Linux und Macintosh Betriebssysteme von der DivX.com Webseite herunterladen. Er ist jedoch keine Freie oder Open Source-Software. Jedoch wurde eine offene Version (OpenDivX¬ģ) 2001 von DivXNetworks ver√∂ffentlicht. Diese Version war Grundlage f√ľr den offenen XviD-Codec [1], der von einer unabh√§ngigen Gruppe unterst√ľtzt wird.

documentary reference unit

(dokumentarische Bezugseinheit)
Eine d. B. ist das Objekt, dessen Merkmale w√§hrend des Dokumentationsprozesses als Einheit behandelt werden. Eine Dokumentationseinheit ist die Datenmenge, die stellvertretend f√ľr eine dokumentarische Bezugseinheit in den Dokumentationsproze√ü eingeht, z. B. ein Buch, ein Zeitschriftenband, ein Aufsatz in einer Zeitschrift. (nach: Greiner, G√∂tz (1979): Allgemeine Ordnungslehre. Frankfurt a.M.: Lehrinst. f√ľr Dokumentation)

Wenn wir z.B. einen Sammelband als Dokument ansehen und die einzelnen Artikel darin als d. B.en, dann ist das, was zur Beschreibung eines einzelnen Artikels in die Dokumentation eingeht (z.B. Autor und Titel), jeweils die Dokumentationseinheit.

Documentation Language

(Dokumentationssprache)
Dokumentationssprachen/Dokumentationsbeschreibungsprachen werden verwendet, um Dokumente (Texte, Bilder, Grafiken, Audio, Video, etc.) mit einer inhaltlichen Beschreibung zu versehen, damit diese im Zuge des => Information Retrieval wiederauffindbar gemacht werden k√∂nnen. Dabei wird unterschieden zwischen den nat√ľrlich-sprachlich basierten (=> Thesaurus) und den nicht nat√ľrlich-sprachlich basierten (=> Klassifikation) Dokumentationssprachen.

documentation unit

(Dokumentationseinheit)
Eine D. ist die Datenmenge, die stellvertretend f√ľr eine dokumentarische Bezugseinheit in den Dokumentationsproze√ü eingeht, z. B. ein Buch, ein Zeitschriftenband, ein Aufsatz in einer Zeitschrift. Eine dokumentarische Bezugseinheit ist das Objekt, dessen Merkmale w√§hrend des Dokumentationsprozesses als Einheit behandelt werden. (nach: Greiner, G√∂tz (1979): Allgemeine Ordnungslehre. Frankfurt a.M.: Lehrinst. f√ľr Dokumentation)

Ein Beispiel zur Verdeutlichung des Unterschieds von Dokument, Dokumentationseinheit (DE) und dokumentarischer Bezugseinheit (DBE): Ein Buch mit vielen verschiedenen Beitr√§gen unterschiedlicher Autoren ist ein Dokument. Die einzelnen Beitr√§ge der Autoren k√∂nnen, genauso wie das gesamte Buch in einem, als Dokumentarische Bezugseinheit (DBE) angesehen werden, abh√§ngig ist dies davon, welche Information in den Dokumentationsproze√ü eingehen sollen. Nehmen wir die einzelnen Artikel in den Dokumentationsproze√ü auf, so stellen die einzelnen Artikel die DBE¬īs dar. Die Dokumentationseinheit wiederum wird durch diejenigen Daten, die stellvertretend f√ľr jede DBE in den Dokumentationsproze√ü eingehen, bestimmt. In unserem Beispiel w√ľrden vielleicht nur der Autorenname und der Titel aufgenommen, obwohl die einzelnen DBE's wesentlich mehr Information enthalten. (nach: http://www.iud.fh-darmstadt.de/iud/wwwmeth/lv/ss98/im2/grp2b/defs.htm, 18.7.2000)

Domain

(Domain)
Verbale Bezeichnung f√ľr eine einzelne Rechner-Adresse oder Website im Internet. Ein Domainname steht f√ľr eine bestimmte (vierstellige) IP-Adresse. Das bei jedem Internetprovider auf dem Domain Name Server zur Verf√ľgung stehende Domain Name System √ľbersetzt diese Namen in eine IP-Adresse. Eine URL unterscheidet sich von einem Domainnamen dadurch, dass sie auf ein konkretes Dokument (Webseite) verweist und den Namen des verwendeten Protokolls enth√§lt, z.B. HTTP.

drill-and-practice program

(Drillprogramm)
Drill-Programme präsentieren keinen neuen Lernstoff, sondern fragen diesen nur ab. Der Lernstoff muss dem Lernenden also bereits auf eine andere Art und Weise (z.B. durch ein Buch, eine Vorlesung )präsentiert worden sein. Drillprogramme kontrollieren lediglich den Wissensstand des Lernenden und festigen so sein bisher erworbenes Wissen.

DSL: Digital Subscriber Line

(DSL)
Digital Subscriber Line, Verfahren zur Hochgeschwindigkeits- √ľbertragung digitaler Daten √ľber herk√∂mmliche Telefonleitungen bei digitalen Anschl√ľssen.

DVD

(DVD)
Die Abk√ľrzung "DVD" steht f√ľr "Digital Versatile Disc" (‚Äě digitale Mehrzweck-Diskette‚Äú). Die DVD ist ein optisches Speichermedium, das die CD-ROM als Speichermedium abl√∂sen soll. DVD`s k√∂nnen ein- oder zweiseitig sein und pro Seite eine oder zwei Schichten aufweisen. DVD`s gibt es in mehreren Formaten ( DVD-Video, DVD-Audio sowie DVD-RAM und DVD-ROM). Bei DVD-ROMs k√∂nnen die gespeicherten Daten nur gelesen werden, w√§hrend man sie bei DVD-RAMs √ľberschreiben kann.

e-mail

(E-Mail)
Die E-Mail ist das wichtigste elektronische Kommunikationsmittel: der Austausch von elek¬≠tronischer Post zwischen einzelnen Benutzern bzw. Gruppen (Mailinglisten). Heute wird darunter fast nur noch Internet-Mail verstanden, obgleich der Begriff ?E-Mail? auch streng genommen die elektronische Post in anderen Datennetzen (bspw. Intranets) einschlie√üt. F√ľr den Versand von E-Mails existieren derzeit zwei verschiedene Protokolle. Es sind: a) SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) b) POP 3: (Post Office Protocol Version 3)

E-mail

(E-Mail)
Die E-Mail ist das wichtigste elektronische Kommunikationsmittel: der Austausch von elektronischer Post zwischen einzelnen Benutzern bzw. Gruppen (Mailinglisten). Heute wird darunter fast nur noch Internet-Mail verstanden, obgleich der Begriff ‚ÄěE-Mail‚Äú auch streng genommen die elektronische Post in anderen Datennetzen (bspw. Intranets) einschlie√üt. F√ľr den Versand von E-Mails existieren derzeit zwei verschiedene Protokolle. Es sind: a) SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) b) POP 3 (Post Office Protocol Version 3)

e-mail program

(Mailprogramm)
Programm zum Versand und Empfang von E-Mails.

editor

(Editor)
Editoren erlauben die Manipulation (Veränderung) von Daten in Dateien, seien es Textdaten, Audio- bzw. Videodaten oder ASCII-Daten in HTML-Dateien. Die bekanntesten Editoren sind Edit, Notepad (Windows Editor) und Emacs (unter Unix).

education in the information society

(Bildung in der Informationsgesellschaft)
Wenn "Informationsgesellschaft" bedeutet, dass die Informationstechnik die Gesellschaft in immer stärkerem Maße prägt, wird sich insbesondere auch die schulische und die akademische Ausbildung sowie die Fortbildung ("lebenslanges Lernen") stark verändern. Begriffe wie "Medienkompetenz" und "Informationskompetenz" spielen schon heute eine große Rolle. Beide meinen annähernd das Gleiche: Befähigung im Umgang mit den neuen (interaktiven) Medien und Fähigkeit zur kritischen Bewertung von Medien- und Informationsangeboten . Ein zweiter Aspekt ist der Einsatz von Informationstechnik im Unterricht.

educational software

(Lernsoftware)
Unter "Lernsoftware" versteht man Programme, die Lernstoff darbieten und ggf. abpr√ľfen. Heute sind dies in der Regel hypermediale Systeme (auf Hypertextbasis, u. U. mit Text, Ton und Video), die online (WWW) oder offline (CDROM) betrieben werden k√∂nnen.

electronic journal

(elektronische Zeitschrift)

√úber Telekommunikationsnetze oder Offline Medien angebotenes Periodikum, das im Gegensatz zur Zeitung oft auf bestimmte Leserkreise oder Interessen zugeschnitten und weniger aktualit√§tsorientiert ist. Zahlreiche Verlage bieten ihr Druckerzeugnis mittlerweile zus√§tzlich in elektronischer Form an, wobei die elektronische Ausgabe entweder Teile des Druckerzeugnisses beinhalten, oder aber ganz f√ľr sich stehen kann. Bisher werden aber nur verh√§ltnism√§√üig wenig wissenschaftliche Periodika rein elektronisch angeboten.

Als Vorteile werden bessere Durchsuchbarkeit, Wegfallen der Platzbeschr√§nkungen, schnelleres Erscheinen, Erweiterung um multimediale Aspekte, Ansprechen neuer Nutzerkreise, Individualisierbarkeit und Verkn√ľpfbarkeit mit anderen Informationen / Inhalten genannt. Unklar sind jedoch noch immer die Finanzierbarkeit solcher Angebote und allgemein die Entwicklung des Zeitschriftenmarktes.

electronic newspaper

(elektronische Zeitung)
Elektronisch √ľbermitteltes, √ľber Telekommunikationsnetze angebotenes, in regelm√§√üiger Folge (meist w√∂chentlich oder t√§glich) erscheinendes Presseerzeugnis, das durch √∂ffentliche Zug√§nglichkeit (Publizit√§t), Zeitn√§he (Aktualit√§t) und inhaltliche Vielfalt (Universalit√§t) gekennzeichnet ist. (Quelle: vgl.: Brockhaus Multimedial, Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, Mannheim, 1998)

electronic publishing

(elektronisches Publizieren)
"Elektronisches Publizieren umfasst √∂ffentliche und zeitpunktunabh√§ngige Formen indirekter Kommunikation √ľber anerkannte Kan√§le von derzeit √ľberwiegend textlichen und graphischen Informationen in digitaler Form, wobei computerspezifische und multimediale M√∂glichkeiten zunehmend zum Einsatz kommen. F√ľr die Nutzung elektronischer Publikationen wird Hard- und Software vorausgesetzt" (Riehm/B√∂hle/Wingert 2004, 549). EP bezeichnet einen Kommunikationsprozess und ist nach Riehm/B√∂hle/Wingert zu unterscheiden z.B. von "Printing on Demand" oder "Document Delivery", da hierf√ľr nicht unbedingt Hard- und Software ben√∂tigt wird.

empiric social research

(empirische Sozialforschung)
Untersuchungen von Gesetzm√§√üigkeiten, realen Tatbest√§nden, Ereignissen, Vorg√§ngen, Zusammenh√§ngen etc. bez√ľglich der Gesellschaft durch Theorien-, Hypothesen- oder Modellbildung und √úberpr√ľfung neuer Erkenntnisse in der Praxis durch Experiment, Messung und Beobachtung unter gleichzeitiger Ber√ľcksichtigung bereits vorhandenen Wissens aus gewonnenen Erfahrungen und anschaulich bewiesenen Grunds√§tzen (eigener Definitionsvorschlag

empirical methods

(empirische Methoden)
Vorgehensweise, die empfiehlt, von durch Wahrnehmung gewonnenen Erfahrungen und feststellbaren Phänomenen auszugehen. (eigener Definitionsvorschlag)

empirical methods

(empirische Methoden)
Unter "Empirie" versteht man allgemein die aus Erfahrung gewonnene Erkenntnis, genauer: wissenschaftlich-methodisch gewonnene Erfahrungen bzw. Erkenntnisse. Mit Methoden der empirischen (Sozial-)Forschung werden durch Studien/Erhebungen objektive Gegebenheiten und subjektive Verhaltensweisen erforscht.

Enity-Relationship Model

(Entity-Relationship-Modell)
Das Entity-Relationship-Modell (ERM) dient in der Phase des Datenbankentwurfs der graphischen Beschreibung der Objekte eines Anwendungsbereichs. Es setzt sich aus Entities (Entitäten), Relationen und Attributen zusammen. Relationen beschreiben logische Zusammenhänge zwischen Entitäten, Attribute beschreiben die Eigenschaften von Entitäten und Relationen.

Evaluation

(Evaluation)
Evaluation stellt (im vorliegenden fall) die objektivierbare und nachvollziehbare Analyse und Bewertung von Systemen, Konzepten, Personen, Studiengängen etc. nach wissenschaftlichen Maßstäben dar.

expert system

(Expertensystem)
"Expertensysteme sind Computersysteme, die bestimmte wissensintensive Fachgebiete repr√§sentieren, wie zum Beispiel die innere Medizin oder die Geologie. Sie sind in der Lage, Schlu√üfolgerungen zu ziehen, um bestimmte Aufgabenstellungen zu l√∂sen oder Ratschl√§ge zu erteilen. Von den anderen Bereichen der K√ľnstlichen Intelligenz k√∂nnen sie durch folgende Eigenschaften abgegrenzt werden: Sie decken einen betr√§chtlichen Bereich menschlichen Fachwissens ab. Damit sie als Werkzeug n√ľtzlich sind, m√ľssen sie hohe Anforderungen an Rechengeschwindigkeit und Zuverl√§ssigkeit erf√ľllen. L√∂sungen oder Ratschl√§ge m√ľssen erkl√§rt und gerechtfertigt werden, um den Benutzer davon zu √ľberzeugen, da√ü die Schlu√üfolgerungen tats√§chlich korrekt sind.\" (Jackson 1997, S.1)

expert system

(Expertensystem)
"Expertensysteme sind Computersysteme, die bestimmte wissensintensive Fachgebiete repr√§sentieren, wie zum Beispiel die innere Medizin oder die Geologie. Sie sind in der Lage, Schlu√üfolgerungen zu ziehen, um bestimmte Aufgabenstellungen zu l√∂sen oder Ratschl√§ge zu erteilen. Von den anderen Bereichen der K√ľnstlichen Intelligenz k√∂nnen sie durch folgende Eigenschaften abgegrenzt werden: Sie decken einen betr√§chtlichen Bereich menschlichen Fachwissens ab. Damit sie als Werkzeug n√ľtzlich sind, m√ľssen sie hohe Anforderungen an Rechengeschwindigkeit und Zuverl√§ssigkeit erf√ľllen. L√∂sungen oder Ratschl√§ge m√ľssen erkl√§rt und gerechtfertigt werden, um den Benutzer davon zu √ľberzeugen, da√ü die Schlu√üfolgerungen tats√§chlich korrekt sind." (Jackson 1997, S.1)

extracting

(Extracting)
Extracting bezeichnet eine Methode, nach der inhaltsbeschreibende Elemente dem zu beschreibenden Dokument (automatisch oder intellektuell) entnommen werden (im Gegensatz zur Additionsmethode, nach der zur Inhaltsbeschreibung auch solche Termini verwendet werden, die nicht im Dokument vorkommen). Der Schwerpunkt im Bereich Informationsextraktion (information extraction) liegt heute auf automatischen Verfahren, die inhaltsrelevante Beschreibungselemente (Wörter, Wortgruppen, Satzteile, Sätze) aufgrund struktureller oder linguistischer Kriterien aus Dokumenten extrahieren.

extracting

(Extracting)
Extracting bezeichnet eine Methode, nach der inhaltsbeschreibende Elemente dem zu beschreibenden Dokument (automatisch oder intellektuell) entnommen werden (im Gegensatz zur Additionsmethode, nach der zur Inhaltsbeschreibung auch solche Termini verwendet werden, die nicht im Dokument vorkommen). Der Schwerpunkt im Bereich Informationsextraktion (information extraction) liegt heute auf automatischen Verfahren, die inhaltsrelevante Beschreibungselemente (Wörter, Wortgruppen, Satzteile, Sätze) aufgrund struktureller oder linguistischer Kriterien aus Dokumenten extrahieren.

faceted classification

(Facettenklassifikation)
Facettenklassifikationen klassifizieren Sachverhalte nicht streng hierarchisch (wie z.B. die Dezimalklassifikation), sondern unter mehreren kombinierbaren Gesichtspunkten. Die bekannteste Vertreterin ist die „Colon Classification (CC)“, in deren ersten Auflagen der Doppelpunkt (eng. Colon) das einzige Trennzeichen war. Den Hauptklassen der F-K. werden Unterklassen, sogenannte „Facetten“, zugeordnet. Dabei müssen die Begriffe nicht von vorneherein festgelegt sein, sondern können im Nachhinein (postkoordinativ) erschlossen werden, neue Begriffe können anhand der vorliegenden Facetten neu definiert werden. Mit der Facettenklassifikation können daher auch sehr komplexe Sachgebiete klassifiziert werden.

finding assistance

(Findhilfe)
Findhilfen (Findmittel, Findb√ľcher) sind Erschlie√üungswerkzeuge in Archiven.

fish-eye view

(Fish-Eye-View)
Wenn man dem Nutzer eines Informationssystems eine √úbersicht √ľber den Inhalt des Systems gibt, die den gerade betrachteten Bereich detailliert darstellt und die √ľbrigen Bereiche weniger detailliert, bezeichnet man dies als Fish-Eye-View. Die Darstellung kann graphisch sein oder ganz einfach die Form von Inhaltsverzeichnissen haben.

ftp

(FTP)
Das "file transfer protocol" (FTP) regelt die √úbertragung von Dateien zwischen Computern, also das Herunterladen von Dateien von fernen Rechnern auf den eigenen (Downloading) bzw. das gezielte Versenden von Dateien auf bestimmte ferne Rechner (Uploading). Unter UNIX wird hierf√ľr der Befehl ftp verwendet, unter Windows existieren Shareware-Programme wie z.B. SmartFTP. Man unterscheidet zwei verschiedene Formen von FTP:

a) identifiziertes FTP: In diesem Fall muss man als Benutzer des entsprechenden FTP-Servers registriert sein und einen Usernamen und ein Passwort besitzen, um Dateien √ľbertragen zu k√∂nnen.

b) anonymes FTP: Beim anonymen FTP gen√ľgt als Username die Bezeichnung ‚Äěanonymous‚Äú und als Passwort die E-Mail-Adresse.

FTP

(FTP)
Das file transfer protocol (FTP) regelt die √úbertragung von Dateien zwischen Computern, also das Herunterladen von Dateien von fernen Rechnern auf den eigenen (Downloading) bzw. das gezielte Versenden von Dateien auf bestimmte ferne Rechner (Uploading). Unter UNIX wird hierf√ľr der Befehl ftp verwendet, unter Windows existieren Shareware-Programme wie z.B. WS_FTP. Man unterscheidet zwei verschiedene Formen von FTP:

a) identifiziertes FTP: In diesem Fall muss man als Benutzer des entsprechenden FTP-Servers registriert sein und einen Usernamen und ein Passwort besitzen, um Dateien √ľbertragen zu k√∂nnen.

b) anonymes FTP: Beim anonymen FTP gen√ľgt als Username die Bezeichnung "anonymous" und als Passwort die E-Mail-Adresse.

FTP

(FTP)
Das file transfer protocol (FTP) regelt die √úbertragung von Dateien zwischen Computern, also das Herunterladen von Dateien von fernen Rechnern auf den eigenen (Downloading) bzw. das gezielte Versenden von Dateien auf bestimmte ferne Rechner (Uploading). Unter UNIX wird hierf√ľr der Befehl ftp verwendet, unter Windows existieren Shareware-Programme wie z.B. WS_FTP. Man unterscheidet zwei verschiedene Formen von FTP:

a) identifiziertes FTP: In diesem Fall muss man als Benutzer des entsprechenden FTP-Servers registriert sein und einen Usernamen und ein Passwort besitzen, um Dateien √ľbertragen zu k√∂nnen.

b) anonymes FTP: Beim anonymen FTP gen√ľgt als Username die Bezeichnung ‚Äěanonymous‚Äú und als Passwort die E-Mail-Adresse.

full text indexing

(Freitextverfahren)

Eine M√∂glichkeit der Vergabe von inhaltsbeschreibenden Indexelementen (Indexierung) ist das Freitextverfahren. Hierbei werden alle Textw√∂rter mit Ausnahme einer Liste von Stoppw√∂rtern zur Stichwortextraktion verwendet. Die Stichw√∂rter werden dabei genau in der Form, in der sie im Text stehen, in den Index aufgenommen. Die Recherche erfolgt danach nur √ľber diese Begriffe eventuell mit Trunkierungsm√∂glichkeiten in der Suchanfrage.

Die Indexierung im WWW (Suchmaschinen) geschieht in der Regel √ľber Freitextverfahren.

full text indexing

(Volltextindexierung)
Wenn bei der Indexierung auf alle Teile eines Dokuments zur√ľckgegriffen wird (und nicht - wie z.B. bei Zeitschriftenartikeln - nur auf Titel und Abstract), spricht man von Volltextindexierung.

Gateway

(Gateway)
Unter Gateways versteht man Verbindungen zwischen Datennetzen mit unterschiedlichen Protokollen. Beispiele sind ‚ÄěKan√§le‚Äú, die von Online-Diensten wie z.B. AOL oder T-Online in andere Netze angeboten werden, z.B. ins Internet (WWW, Mail).

gesture recognition

(Gestenerkennung)
Die leichtere Interaktion mit dem Computer soll in Zukunft - wie im Dialog zwischen Menschen - auch √ľber Gesten erfolgen.

GIF

(GIF)
= ‚ÄěGraphics Interchange Format"; Dateiformat, das sich am besten f√ľr Bilder mit gro√üen einheitlichen Farbfl√§chen eignet, nicht aber f√ľr ‚Äěfotorealistische‚Äú Grafiken mit vielen verschiedenen Farben, da GIF-Grafiken nur maximal 256 Farben anzeigen k√∂nnen. Grafikdateien im GIF-Format erfreuen sich im www gro√üer Beliebtheit, da alle grafikf√§higen Browser GIF-Grafiken darstellen k√∂nnen und Grafiken in diesem Datei-Format sich hervorragend komprimieren lassen.

gopher

(Gopher)
(gopher = eine Art Erdh√∂rnchen, aber auch eine Bezeichnung f√ľr die Einwohner von Minnesota). Gopher (= der Vorg√§nger des WWW als Informationssystem im Internet) war ein an der University of Minnesota entwickelter, rein textbasierter, hierarchisch organisierter Internet-Dienst, mit dem Texte √ľber eine men√ľgesteuerte Oberfl√§che abgefragt wurden. Gopher ist heute praktisch durch das WWW abgel√∂st, das durch seine Hypertextstruktur und die Multimediaf√§higkeit dem Gopher √ľberlegen ist.

gopher

(Gopher)
(gopher = eine Art Erdh√∂rnchen, aber auch eine Bezeichnung f√ľr die Einwohner von Minnesota). Gopher (= der Vorg√§nger des WWW als Informationssystem im Internet) war ein an der University of Minnesota entwickelter, rein textbasierter, hierarchisch organisierter Internet-Dienst, mit dem Texte √ľber eine men√ľgesteuerte Oberfl√§che abgefragt wurden. Gopher ist heute praktisch durch das WWW abgel√∂st, das durch seine Hypertextstruktur und die Multimediaf√§higkeit dem Gopher √ľberlegen ist.

graphic compression

(Graphikkompression)
Spezielle, zumeist verlustbehaftete, Verfahren zur Komprimierung von Bilddaten. Sie basieren darauf, nicht oder kaum erkennbare Details von Bildern wegzulassen oder zusammenzufassen. Beispiele f√ľr bekannte, mit Grafikkompression arbeitende Bildformate sind JPEG oder GIF.

graphical user interface (GUI)

(graphische Benutzeroberfläche)
Vor der Entwicklung der PCs bzw. Apple-Computer erfolgte die Interaktion mit dem Computer über "Kommandos", die mit Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen formuliert und in einer Kommandozeile (als "Befehle") an den Computer übermittelt wurden . Seither ist der Computerbildschirm in verschiedene getrennte Bereiche aufgeteilt (Fenster, Balken/bars, Menüzeile...) und die Interaktion geschieht auf unterschiedliche Weisen (Maus, Tastatur, touchscreen ...), wobei die Funktionen de Rechners in der Regel als Symbole dargestellt und ansprechbar sind.

graphics processing

(Grafik-Verarbeitung)
Darunter soll hier die Erstellung von Graphiken (Graphiksoftware) und die Bildbearbeitung (Bildbearbeitungssoftware) verstanden werden. Die meisten Graphiksoftwareprogramme sind f√ľr beide Aufgaben geeignet. Beispiele f√ľr Programme sind CorelDraw, PaintshopPro, Adobe PhotoShop, MicrografX Picture Publisher.

group interview

(Gruppen-Interview)
Befragungstechnik der Motivforschung, bei der im Gegensatz zum Einzelinterview eine Gruppe von Personen zugleich interviewt bzw. zur Diskussion √ľber ein bestimmtes Thema aufgefordert wird. Die Gespr√§che werden meist mit Hilfe elektronischer Medien aufgezeichnet und anschlie√üend unter Motivgesichtspunkten ausgewertet. (eigener Definitionsvorschlag)

group interview

(Gruppen-Interview)
Befragungstechnik der Motivforschung, bei der im Gegensatz zum Einzelinterview eine Gruppe von Personen zugleich interviewt bzw. zur Diskussion √ľber ein bestimmtes Thema aufgefordert wird. Die Gespr√§che werden meist mit Hilfe elektronischer Medien aufgezeichnet und anschlie√üend unter Motivgesichtspunkten ausgewertet. (eigener Definitionsvorschlag)

guided tour

(Guided Tour)
Als Guided Tour wird ein vorgefertigter Pfad (Trail) durch einen Hypertext verstanden, der den Nutzer nach einer vorgegebenen Schrittfolge durch das Informationsangebot f√ľhrt (Hofmann/Simon). Dadurch kann sichergestellt werden, dass der Nutzer eine bestimmte Menge von Seiten in einer gew√ľnschten Reihenfolge besucht.

hard disk

(Festplatte)
Datentr√§ger, der fest im Rechner eingebaut ist und eine gr√∂√üere Menge Daten aufbewahren kann. W√§hrend die Datenspeicherung im Hauptspeicher (RAM) eines Computers fl√ľchtig (tempor√§r) ist, speichert die Festplatte Daten permanent, d.h. bis sie vom Benutzer gel√∂scht werden.

hardware

(Hardware)
Die Menge aller technischen Ger√§te und Komponenten einer Rechenanlage. Zur Hardware z√§hlen u.a. die Speicher, die Zentraleinheit, die Drucker, weitere Ein- und Ausgabeger√§te (z. B. Bildschirm, Tastatur, Maus) und die Verbindungsleitungen. Die Vorsilbe "Hard" verdeutlicht, dass es sich bei der Hardware um unver√§nderbare Komponenten einer Rechenanlage handelt. Das andere wichtige Element einer Rechenanlage ist die Software, die auf der Hardware ausgef√ľhrt wird. (Nach: Sch√ľlerduden)

headword

(Stichwort)
Ein Stichwort ist ein Indexelement, das dem zu beschreibenden Dokument entnommen wird.

historical development

(historische Entwicklung)
U.a. der sogenannte "Sputnik-Schock" (1957), der Bericht des Pr√§sidenten des Bundesrechnungshofes √ľber die wissenschaftliche Dokumentation in der Bundesrepublik Deutschland (1962) und der Weinberg-Report von 1963 haben dazu beigetragen, dass die Bedeutung von Information und Dokumentation ins Bewusstsein der Politik r√ľckte. So entwickelten sich in den 70er und 80er Jahren das IUD-Programm und die nachfolgenden Fachinformationsprogramme der Bundesregierung (bis 1994), die in den 90er Jahren u.a. durch die Programme "Information als Rohstoff f√ľr Innovation" und "Globale Elektronische und Multimediale Informationssysteme(Global Info)" fortgef√ľhrt wurden.

Homepage

(Homepage)
Eingangsseite einer Website.

host

(Host)
Im engeren informationswissenschaftlichen Sinne ein Online-Datenbankanbieter, in der Regel ein Fachinformationszentrum. Im weiteren Sinne ein Rechner(verbund), der Informationen f√ľr den Onlinezugriff bereitstellt.

HTML

(HTML)
HTML (hypertext mark-up language) ist die Sprache, in der Hypertextdokumente f√ľr das WWW formuliert werden. Mit HTML-Editoren werden HTML-Dokumente erstellt, mit Browsern k√∂nnen sie aus dem Internet geladen und am eigenen PC dargestellt werden. HTML-Dokumente werden auf WWW-Servern ins Internet eingebunden, dorthin werden sie mit dem Internetdienst FTP vom eigenen Rechner √ľbertragen.

HTML editor

(HTML-Editor)
Man unterscheidet ASCII-HTML-Editoren und WYSIWYG-HTML-Editoren. Erstere erlauben nur das Arbeiten im HTML-Text (Quellcode nach der ASCII-Norm) und bieten evtl. zusätzlich eine bequeme und schnelle Darstellung in herkömmlichen HTML-Browsern (z.B. Meybohms PHASE5-Editor), letztere erlauben die Manipulation von HTML-Dateien ohne HTML-Kenntnisse (z.B. Microsofts FRONTPAGE oder der NETSCAPE Composer).

HTTP

(HTTP)
Das HyperText Transfer Protocol (HTTP) erm√∂glicht betriebssystem√ľbergreifende Client-Server-Kommunikation und ist ein Protokollstandard im WWW, der die √úbertragung von HTML-Seiten regelt. Es ist allgemein gedacht f√ľr verteilte, kooperative Hypermedia-Informationssysteme. HTTP geh√∂rt zur Anwendungsschicht des TCP/IP-Modells.

Human-Computer-Interaction

(Mensch-Maschine-Kommunikation)
Mensch-Maschine-Kommunikation (MMK) ist die Kommunikation zwischen Mensch und Computer über eine Mensch-Maschine-Schnittstelle.

Hyper Card

(Hyper Card)
Hyper Card war das erste weitverbreitete Hypertextsystem. Es wurde von Apple entwickelt und ab 1987 lange Zeit standardm√§√üig mit jedem Macintosh-Rechner ausgeliefert. Es handelt sich hierbei um ein karteikartenorientiertes Hypertext-Programm. Grundelement ist dabei eine Art bildschirmgro√üe Karteikarte mit ihrer unver√§nderlichen Gr√∂√üe (Stefan M√ľnz).

hypermedia

(Hypermedia)
Mit Hypermedia bezeichnet man solche Hypertexte, die im Sinne von Multimedia erweitert sind. Dazu gehört z.B. die Kombination von (Hyper-)Text mit Bildern, Graphiken und mindestens einem dynamischen Medium (Ton, Video).

hypermedia learning environment

(Hypermedia- Lernumgebung)
Das Konzept Hypertext bietet gerade f√ľr Lernsoftware vielf√§ltige M√∂glichkeiten. Hypermedia- Lernumgebungen sind komplexe Lernumgebungen, beruhend auf Hypertext und der Kombination mehrerer Medien (Ton, Bild,...). Die Lernmaterialien werden vom Lerner selbstst√§ndig erkundet, man spricht vom entdeckenden Lernen.

hypertext

(Hypertext)
Ein Hypertext ist ein elektronischer Text mit Verweisen/Verbindungen (Hyperlinks) innerhalb des Textes und zu anderen Texten.

HyTime

(HyTime)
HyTime ist der ISO-Standard 10744 f√ľr den Austausch und die Verarbeitung statischer und dynamischer Informationen durch Hypertext- und Multimedia-Anwendungen. Hytime ist wie HTML eine SGML-Anwendung.

indexation

(Indexierung)

Unter Indexieren versteht man Methoden und Verfahren der Informationserschließung, um den Inhalt von Dokumenten oder anderen Objekten zu erschließen. Inhalte von Dokumenten sollen so aufbereitet und mit einer Dokumentationssprache beschrieben werden, dass bei einem späteren Informationsretrieval bei einer entsprechenden, mit Hilfe der Dokumentationssprache formulierten Suchanfrage wieder die relevanten Dokumente geliefert werden.

Die Dokumente bzw. Dokumentmengen werden inhaltlich durch Deskriptoren oder formal durch Notationen beschrieben (bzw. repräsentiert).

Man unterscheidet zwischen automatischen, computergest√ľtzten und intellektuellen Verfahren zur Bestimmung der Indexelemente. Zudem wird unterschieden zwischen Freitextverfahren, in dem Indexelemente frei vergeben werden d√ľrfen, und thesaurusbasierten Verfahren, in denen nur Deskriptoren aus einem vorgegebenen Vokabular vergeben werden d√ľrfen.

individual communication

(Individualkommunikation)
Kommunikation zwischen Individuen √ľber Medien wie Telefon, Telefax, Email in Abgrenzung von der Massenkommunikation. Durch die Verschmelzung der Telekommunikationstechnik mit der Computertechnik verschwimmen aber auch die Grenzen zwischen Individual- und Massenkommunikation zunehmend.

information development

(Informationserschließung)
Unter dem Begriff I.erschlie√üung werden intellektuelle oder maschinelle bzw. maschinengest√ľtzte Verfahren verstanden, die Dokumente jeglicher Art f√ľr die (sp√§tere) Informationssuche vor- bzw. aufbereiten, d.h. formal und inhaltlich beschreiben.

information management

(Informationsmanagement)
Gegenstandsbereich des Informationsmanagements ist die effektive und effiziente Bewirtschaftung des Produktionsfaktors Information in Organisationen. Die Planung und Gestaltung der Informationsverarbeitung in Unternehmen erfolgt aus Sicht des Informationsmanagements mit dem Ziel der Optimierung der Informationsversorgung und -nutzung in allen Unternehmensbereichen. (Herget: Informationsmanagement S. 783 in Buder/Rehfeld/Seeger 1997)

information presentation

(Informationspräsentation)
I. bezeichnet in der Informationswissenschaft die Art und Weise, wie einem Informationssuchenden die gewonnene Information dargeboten wird. Traditionell geschieht dies durch mündliche Kommunikation oder schriftlich, heute wird Information oft multimedial/hypermedial präsentiert.

Nach dem allgemeinen Sprachgebrauch wird mit I. oft ganz allgemein die Darbietung von Wissen aller Art ohne Einschränkung auf eine bestimmte Anwendungssituation, Problemstellung und individuelle Anforderung bezeichnet, sei es in Lernsystemen, im WWW oder anderen elektronischen Informationssystemen.

information theory

(Informationstheorie)
Die (mathematisch-naturwissenschaftliche) Informationstheorie wurde 1948 von Shannon und Weaver aufgestellt. Sie bezeichnet den Versuch, ein mathematisches Modell f√ľr die verschiedenen Elemente eines Kommunikationsystems zu erstellen. Information wird hier als rein technisches Ma√ü mit dem Bit als kleinster Einheit verstanden. Eine Informationstheorie im informationswissenschaftlichen Sinn w√§re demgegen√ľber die Theorie vom Transfer von 'Wissen'.

information

(Information)
Information ist der (gegl√ľckte) Transfer von Wissen. Information ist also das (neue) Wissen, das beim Rezipienten zu einer Ver√§nderung des bisherigen Wissens f√ľhrt. Im engeren Sinn ist es das Wissen, das einem Menschen (oder einer Institution ...) zuvor fehlte, um bei einem aktuellen Problem eine sachgerechte Entscheidung zu treffen. Die im Transferprozess erfolgte Wissensver√§nderung muss allerdings nicht notwendig zu einer Verbesserung, sie kann auch zu einer Verunsicherung (mit Bezug zum vorherigen Wissensstand) f√ľhren. 'Wissen' umfasst hierbei auch 'Meinungen' und 'Glauben'.

information and communication in companies

(betriebliche Information und Kommunikation)
Betriebliche Information stellt einen wichtigen Informationsbereich dar, der Informationsfl√ľsse im innerbetrieblichen Zusammenhang organisiert und den verschiedenen Funktionsebenen (Sachbearbeiter bis Management) bedarfsgerecht mit innerbetrieblichen und externen Informationen vermittelt" (Seeger S. 35)

information and documentation

(Information und Dokumentation)
Dokumentation hat die Aufgabe, Dokumente zu erschließen und wiederauffindbar zu machen. Um den Aspekt "Information" zu betonen, um den es bei der Dokumentation letztendlich geht - wird heute eher von "Information und Dokumentation" gesprochen.

information and documentation program

(IuD-Programm)
U.a. der sogenannte "Sputnik-Schock" (1957), der Bericht des Pr√§sidenten des Bundesrechnungshofes √ľber die wissenschaftliche Dokumentation in der Bundesrepublik Deutschland (1962) und der Weinberg-Report von 1963 haben dazu beigetragen, dass die Bedeutung von Information und Dokumentation und damit die Notwendigkeit einer F√∂rderung ins Bewusstsein der Politik r√ľckten. So entwickelten sich in den 70er Jahren das IUD-Programm (1975-77) und in den 80er Jahren die Fachinformationsprogramme der Bundesregierung, die generell die F√∂rderung von Informationsarbeit, Informationssystemen und -dienstleistungen zum Ziel hatten.

information broker

(Informationsvermittler)
Die Information wird heute gerne als Ware angesehen, die z.B. von Dokumentationsstellen gesammelt, geordnet und erschlossen und alsdann vertrieben, oder zwischen Produzenten und Verbrauchern vermittelt wird. Derjenige, der die Information unter Ber√ľcksichtigung der W√ľnsche des Kunden vermittelt, hei√üt Informationsvermittler.

information competence

(Informationskompetenz)
Informationskompetenz ist die Fähigkeit des Menschen, mithilfe neuer (interaktiver) Medien und Informationstechnik das in allen Lebensbereichen (Beruf, Bildung, Freizeit etc.) notwendige Wissen zu erwerben. Informationskompetenz kann mit Medienkompetenz gleichgesetzt werden, wenn mit Zimmermann darunter Folgendes verstanden wird:

Unter Medienkompetenz wird ...die Fähigkeit ... verstanden, die neuen Medien und Informationstechniken
- als Instrument zu nutzen und
- in ihren M√∂glichkeiten und Grenzen sachlich begr√ľndet einzusch√§tzen.
In dieser Betrachtung wird Medienkompetenz mit der Kompetenz der Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechniken gleichgesetzt.

information design

(Informationsdesign)

Das Informationsdesign soll sicherstellen, dass Benutzer von Ger√§ten, Gegenst√§nden und Systemen (Wegweiser, Informationssysteme etc.) die im jeweils konkreten Fall gew√ľnschte Information bekommen. Dies schlie√üt vor allem die Ber√ľcksichtigung des Nutzungskontextes und der individuellen Bed√ľrfnisse der Benutzer ein.

information economy

(Informationsökonomie)
Unter Informations√∂konomie versteht man neben den traditionellen volkswirtschaftlichen Sektoren Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungen einen vierten Sektor, dessen Ressourcen Informationen sind (Informationssektor). Man unterscheidet zwischen dem prim√§ren Informationssektor, d.h. der Produktion von Informationsg√ľtern, die dem √∂ffentlichen Austausch auf dem Marktgeschehen zuzurechnen sind, sowie dem sekund√§ren Informationssektor, d.h. dem innerorganisatorischen Bereich der Informationsarbeit.

information ethics

(Informationsethik)
Informationsethik dient als umfassende Bezeichnung f√ľr ethische Fragen

- im Bereich Informationswirtschaft (Informationsethik i. e. S.)
- im Bereich Massenmedien (Medienethik)
- in der Informatik (Computerethik).

Die Informationsethik soll:
- nach der Entstehung der Strukturen und Machtverhältnisse fragen, die das Informationsverhalten bestimmen,
- Informationsmythen aufdecken und kritisieren,
- verdeckte Widerspr√ľche der herrschenden Sprachnormierung offen legen,
- die Entwicklung informationsethischer Fragestellungen beobachten.

(nach Capurro in: http://www.capurro.de/ethikskript/kap4.htm )

information garbage

(Informationsm√ľll)
Mit "Informationsm√ľll" bezeichnet man Wissen (Nachrichten, Mitteilungen, Ausk√ľnfte), das angeboten wird, aber weder nachgefragt wird, noch notwendig ist.

information industry

(Informationsindustrie)
..ist der Wirtschaftszweig, der sich mit der Aufbereitung und Verbreitung von Information beschäftigt. Zur Informationsindustrie zählen die (traditionellen) Verlage, die Produzenten und Vertreiber von Datenbank-Informationen, die Informationsvermittler (Information Broker) allgemein. Hinzu kommen die Betreiber von (meist internationalen) Kommunikationsnetzen und Mailboxen. Auch die Produzenten von Publikumsinformationen sind hierzu zu rechnen.

information linguistics

(Informationslinguistik)
Die Informationslinguistik besch√§ftigt sich mit linguistischen Grundlagen, Methoden, Ressourcen und Verfahren, die bei der Entwicklung und der Nutzung von Informationssystemen überall da relevant sind, wo es um sprachlich kodierte Information geht, bzw. wo Sprachbarrieren zu überwinden sind. Methoden und Verfahren (Sammelbegriff: Verarbeitung natürlicher Sprache bzw. natural language processing, NLP) sind etwa: Spracherkennung, -analyse (Parsing) und -synthese (-generierung), Indexierung (Lemmatisierung), Übersetzung, Tagging. Zu den Ressourcen können gerechnet werden: (Computer-)Lexika, Enzyklopädien, Klassifikationen, Thesauri.

information market

(Informationsmarkt)
Der Informationsmarkt ist der sich global organisierende √∂ffentliche Austausch von informationelle Mehrwerte bereitstellenden Informationsprodukten und -dienstleistungen (Informationsg√ľtern) zwischen Informationsproduzenten, Informationsvermittlern und Informationsnutzern. (vgl. Kuhlen 1995, S. 96)

information marketing

(Informations-Marketing)
Unter Informations-Marketing versteht man die Produkt-, Distributions- und Kommunikationspolitik eines Unternehmens f√ľr seine Informationsprodukte und -dienstleistungen. Dies betrifft sowohl den innerbetrieblichen als auch den unternehmensexternen Bereich.

information mediation

(Informationsvermittlung)
Bei der I. ermitteln Informationsspezialisten (Information Broker, Information Consultants) den Informationsbedarf des Informationsssuchenden, stellen die in Frage kommenden Informationsquellen fest, formulieren die Suchanfrage, bewerten die gefundenen Informationen, bereiten sie auf und √ľbermitteln sie an den Auftraggeber.

information need

(Informationsbedarf)
Der Informationsbedarf ist die Wissensmenge, die einem Informationssuchenden zur Lösung eines Problems fehlt.

information need

(Informationsbedarf)
Der Informationsbedarf ist die Wissensmenge, die einem Informationssuchenden zur Lösung eines Problems fehlt.

information needs analysis

(Informationsbedarfsanalyse)
Die I. stellt vor der Entwicklung eines Informationssystems fest, welcher Informationsbedarf bei der anvisierten Zielgruppe besteht. Als Verfahren wird in der Regel eine Umfrage (Fragebogen, Interviews) verwendet.

information production

(Informationserarbeitung)
Unter Informationserarbeitung versteht man die Abbildung von Informationsressourcen (z.B. Online-Datenbanken) auf Relevanzinformation durch Anwendung von Methoden der Informationsarbeit (z.B. Recherchen). Durch Formen der Informationserarbeitung wird auf Informationssysteme zugegriffen.

information provider

(Informationsanbieter)
Informationsanbieter bieten Information an. Informationsanbieter können sein z.B.: Privatpersonen, kommerzielle Organisationen, Anbieter kommerzieller Datenbanken

information reception

(Informationsrezeption)
Unter dem Begriff "Informationsrezeption" sind die Faktoren zusammengefasst, die die Aufnahme von Informationen durch den Menschen bestimmen: Informationsdesign, Multimediapsychologie, Evaluation, psychische und soziale Faktoren der Information u.a.

information reception

(Informationsrezeption)
Unter dem Begriff "Informationsrezeption" sind die Faktoren zusammengefasst, die die Aufnahme von Informationen durch den Menschen bestimmen: Informationsdesign, Multimediapsychologie, Evaluation, psychische und soziale Faktoren der Information u.a.

information requirements analysis

(Informationsbedarfsanalyse)
Die I. stellt vor der Entwicklung eines Informationssystems fest, welcher Informationsbedarf bei der anvisierten Zielgruppe besteht. Als Verfahren wird in der Regel eine Umfrage (Fragebogen, Interviews) verwendet.

Information Retrieval

(Information Retrieval)
Mit Information Retrieval (IR, eigentlich: Information Storage and Retrieval) bezeichnet man Methoden und Verfahren, die der Aufbereitung und Speicherung von 'verdatetem' Wissen und der Gewinnung von Informationen dienen.

information science

(Informationswissenschaft)
Wissenschaft von der Ordnung, Speicherung, Darstellung, Verbreitung und Pr√§sentation von Wissen. Im Mittelpunkt stehen f√ľr die Informationswissenschaft der Mensch und die M√∂glichkeiten der m√∂glichst effizienten Befriedigung seines Informationsbed√ľrfnisses (im Gegensatz zur Informatik, die sich mit der Technik der Informationsverarbeitung befasst). Die Informationswissenschaft ist ein "multidisziplin√§res" Fach; sie vereint Gegenst√§nde und Methoden aus vielen verschiedenen Gebieten, wie Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Informatik, Kybernetik und Linguistik.

information service provider

(Informationsdienstleister)
..sind geschulte Informationsspezialisten, die zur Lösung von Informationsproblemen eingesetzt werden. Es sind kompetente Informationsdienstleister, die im Auftrag Informationen in Online-Datenbanken und im Internet suchen.

information society

(Informationsgesellschaft)
Eine Informationsgesellschaft ist eine stark von den Informationstechniken geprägte Gesellschaft.

Information system

(Informationssystem)
Im informationswissenschaftlichen Sinne ist ein Informationssystem jedes beliebige System, das den Menschen beim Prozess des Wissenstransfers unterst√ľtzt. Von Belang sind dabei aus informationswissenschaftlicher Sicht die Inputseite (Erarbeitung und Aufbereitung der Inhalte) und die Outputseite (wie geht der Benutzer mit dem System um, wie setzt er es ein?) sowie ganz allgemein die verschiedenen Facetten der Entwicklung von Informationssystemen (Systemanalyse, gesellschaftliche und psychologische Fragen, Datenbankentwicklung, Wissensmanagement etc.).

information technology

(Informationstechnik)
Im streng informationswissenschaftlichen Sinne werden unter "Informationstechnik" Werkzeuge und Verfahren verstanden, die dem Erwerb, der Speicherung und der Vermittlung von Wissen vorwiegend auf elektronischem Wege dienen.

information work

(Informationsarbeit)
Informationsarbeit ist alles das, was Informationsspezialisten leisten, um Wissenstransfer zu erm√∂glichen. Dazu geh√∂rt v.a. die Beschaffung, Auswahl, Erschlie√üung, Speicherung, Vermittlung, Reproduktion von Dokumenten und die Information √ľber Dokumente aller Art.

information work

(Informationsaufbereitung)
Unter Informationsaufbereitung versteht man die Abbildung der Menge der Relevanzinformation auf die Menge der aufbereiteten Information durch Methoden der Informationsarbeit. Zu den formalen Verfahren geh√∂ren alle Formen der medialen Aufbereitung. Zu den pragmatischen Mehrwertleistungen der Aufbereitung geh√∂ren Verfahren zur Anpassung von Informationen an unterschiedliche Benutzerbed√ľrfnisse, unterschiedliches Informationsverhalten oder unterschiedliche Ziele.

information-linguistic methods

(Informationslinguistische Verfahren)

In informationslinguistischen Verfahren der automatischen Indexierung werden zur Inhaltserschlie√üung Erkenntnisse und Methoden der Computerlinguistik eingesetzt. Man unterscheidet morphologisch-lexikalische, syntaktische und semantische Verfahren. Zur Abgrenzung der Verfahren ein Beispiel. Zu indexieren ist der Satz ‚ÄúPferde k√∂nnen Baumst√§mme ziehen‚ÄĚ. Ein morphologisch-lexikalisches Verfahren produziert die Indextermini ‚ÄúPferd‚ÄĚ und ‚ÄúBaumstamm‚ÄĚ, ein syntaktisches evtl. den komplexen Terminus ‚Äúdas Ziehen von Baumst√§mmen durch Pferde‚ÄĚ. Ein semantisches Verfahren produziert eine tiefensemantische Beschreibung etwa in der Art:

Handelnder (nicht menschlich): Pferd
Handlung: Ziehen
Objekt (unbelebt): Baumstamm

informational unit

(Informationelle Einheit)
Informationellen Einheiten setzen sich aus Text-, Bild- und Graphikelementen zusammen und stellen die Grundbausteine von Hypertexten dar. Eine Einheit ist im Idealfall sprachlich in sich geschlossen (Koh√§sion), so dass sie in unterschiedlichen Kontexten f√ľr Leser mit unterschiedlichem Hintergrundwissen verst√§ndlich ist. Verbindet man solche (Text-)Einheiten in einem Netz zu einem Ganzen, bezeichnet man den so entstehenden Informationsraum als Hypertext.

informatisation of society

(Informatisierung der Gesellschaft)
Hierbei handelt es sich um ein Merkmal unserer momentanen Gesellschaft, das die zunehmende Durchdringung der Gesellschaft mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien beinhaltet und letztendlich zur Herausbildung einer Informationsgesellschaft f√ľhrt.

intellectual indexation

(Intellektuelle Indexierung)
Indexierung anhand einer intellektuellen Inhaltsanalyse ohne maschinelle Hilfe

intelligent tutoring system

(intelligentes Tutorensystem)
Intelligente Tutorensysteme sind Lernprogramme, die sich spezifisch an die Lernenden anpassen. Sie versuchen, das Dialogverhalten des Computers dem eines Lehrers nachzubilden. Tutorensysteme erkennen die Stärken und Schwächen der Lernenden und gehen darauf ein.

interaction

(Interaktion)
Interaktion ist die wechselseitige Beeinflussung des Handelns mindestens zweier Personen. Interaktion ist ein soziales Geschehen, bei dem Menschen ihr Verhalten aneinander orientieren.

Interactive Television

(interaktives Fernsehen)
Interaktives Fernsehen ist die aktive individuelle Programmauswahl und ‚Äďgestaltung durch einzelne Zuschauer. Voraussetzung ist das digitale Fernsehen. (Quelle: "Lexikon der aktuellen Begriffe"- Reader¬īs Digest)

Ulrich Riehm und Bernd Wingert unterscheiden ¬ędrei elementare Stufen der Interaktion¬Ľ: 1. eine einfache, oft bin√§re (z.B. ¬ęja¬Ľ oder ¬ęnein¬Ľ), punktuelle Reaktion auf einen Programmteil; 2. die Beeinflussung eines Programms wie z.B. bei Wunschsendungen oder bei Diskussionsrunden mit Fragen von Zuhörern; 3. die Gestaltung eines Programms, Beispiel: Bürgerkanäle. (U. Riehm / B. Wingert (1996): Multimedia. Mythen, Chancen und Herausforderungen, S. 67f.)

interactive television

(interaktives Fernsehen)
Interaktives Fernsehen ist die aktive individuelle Programmauswahl und ‚Äďgestaltung durch einzelne Zuschauer. Voraussetzung ist das digitale Fernsehen. (Quelle: "Lexikon der aktuellen Begriffe"- Reader¬īs Digest)

Ulrich Riehm und Bernd Wingert unterscheiden ¬ędrei elementare Stufen der Interaktion¬Ľ: 1. eine einfache, oft bin√§re (z.B. ¬ęja¬Ľ oder ¬ęnein¬Ľ), punktuelle Reaktion auf einen Programmteil; 2. die Beeinflussung eines Programms wie z.B. bei Wunschsendungen oder bei Diskussionsrunden mit Fragen von Zuhörern; 3. die Gestaltung eines Programms, Beispiel: Bürgerkanäle. (U. Riehm / B. Wingert (1996): Multimedia. Mythen, Chancen und Herausforderungen, S. 67f.)

interactive videotex

(Bildschirmtext)
B. (Btx) war der von der Bundespost (jetzt Deutsche Telekom) Ende der 70er Jahre des 20sten Jahrhunderts eingef√ľhrte Online-Informations- und Kommunikationsdienst, der erst in den 90er Jahren als "T-Online" zum Durchbruch kam. Hauptanwendungen sind Online-Banking, -Shopping, -Reservierung, Teleausk√ľnfte und Telekommunkation (Email). BTX lief zuletzt unter der Bezeichnung T-Online Classic (Abschaltungsdatum: 1.12.2000).

interactivity

(Interaktivität)
Interaktivität ist die Fähigkeit eines Systems, im Dialog zwischen Mensch und System Interaktionen zuzulassen, d.h. Abfolge, Auswahl und Zeitpunkt der Informationen mehr oder weniger durch Aktionen bzw. Reaktionen des Benutzers bestimmen zu lassen.

interface design

(Interface Design)

Interface Design hat allgemein die Aufgabe, die Handhabbarkeit von Gegenst√§nden und Ger√§ten durch den Menschen sicherzustellen. Im Bereich der Informationstechnik ist I. D. f√ľr die optimale Gestaltung der Benutzungsschnittstelle elektronischer Systeme zust√§ndig. Im wesentlichen geht es dabei um die grafische Gestaltung des Bildschirms (screen design), speziell auch um die Gestaltung von WWW-Seiten (web design), daneben aber auch um alle anderen Bedienelemente wie Tastatur oder Maus.

International Patent Classification

(Internationale Patentklassifikation)
Die Internationale Patentklassifikation (IPC) ist eine speziell f√ľr das Patentwesen entwickelte Dokumentationssprache. Sie wird zur weltweit einheitlichen Klassifikation von Erfindungen genutzt und dient als sprachunabh√§ngiges Hilfsmittel f√ľr die Einordnung und das Wiederauffinden von Patentdokumenten. ( Manecke, H.-J.(1997) : 153; 525)

Internet

(Internet)
Das weltweit gr√∂√üte dezentrale Computernetzwerk, das aus miteinander verbundenen regionalen und lokalen Einzelnetzen besteht (Das ‚ÄěNetz der Netze‚Äú). Das Internet basiert auf dem TCP/IP-Protokoll, welches es erm√∂glicht, Rechner mit verschiedenen Betriebssystemen zu vernetzen. Das Vorg√§ngernetz ARPANET wurde in den 60er Jahren im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums mit dem Ziel entwickelt, ein Netzwerk zu kreieren, das auch noch dann funktionst√ľchtig ist, wenn Teile von ihm (durch einen Milit√§rangriff) zerst√∂rt sind. Die angestrebte Stabilit√§t des Computernetzes wurde zum einen durch ein dezentrales Netzwerk erreicht, dessen Komponenten gleichberechtigt sind, zum anderen durch eine paketvermittelnde Netzwerktechnologie.

internet and school

(Internet und Schule)
Ungeachtet der noch bestehenden Probleme der Integrierung neuer interaktiver Medien in den Unterricht (enge Lehrpl√§ne, mangelnde Ausbildung der Lehrer, unzureichende Ausstattung der Schulen) sollte sich die Schule aus verschiedenen Gr√ľnden dem Internet nicht entziehen:

- die Schule hat den Auftrag, zum kritischen Umgang mit den Medien zu erziehen
- das Internet bietet sowohl f√ľr Sch√ľler als auch f√ľr Lehrende Materialien und Anregung f√ľr die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts
- das Internet kann Impulsgeber f√ľr innovative Projekte und Unterrichtsformen sein ( z.B. E-Mail- Projekte im Fremdsprachenunterricht

Internet data structure

(Internet-Datenstruktur)
Hiermit sind (Sprach-)Regelungen, Datenbeschreibungen und Normen gemeint, die für das Funktionieren des Internet Voraussetzung sind. Darunter fallen z.B. Vereinbarungen √ľber Adressen (internet protocol = IP, URL = universal resource locator) und Sprachen wie HTML und XML.

Internet mail

(Internet-Mail)
Die Internet-Mail ist das wichtigste elektronische Kommunikationsmittel des Internets: der Austausch von elektronischer Post zwischen einzelnen Benutzern bzw. Gruppen (Mailinglisten) √ľber das Internet-Protokoll (IP). Unter ‚ÄěInternet-Mail‚Äú versteht man nur den Mailverkehr, der √ľber das Internet abgewickelt wird, w√§hrend der allgemeinere Begriff ‚ÄěE-Mail‚Äú auch die elektronische Post miteinbezieht, die √ľber andere Datennetze (bspw. Intranets) versendet wird.

Internet retrieval

(Internet-Retrieval)
Internet-Retrieval ist eine spezielle Form des Information Retrieval, bezogen auf die Informations(wieder)gewinnung im Internet, vorwiegend im WWW, aber auch in E-Mail-Archiven oder im Usenet (=> NEWS). Au√üer dem Retrieval mit Hilfe von Suchmaschinen oder Webkatalogen bieten sich im WWW spezielle M√∂glichkeiten des Mediums wie die Navigation im Hypertext oder der direkte Zugang √ľber das "Erraten" von URLs (WWW-Adressen) in Kenntnis der Prinzipien der Zusammensetzung von WWW-Adressen.

internet retrieval

(Internet-Retrieval)
Internet-Retrieval ist eine spezielle Form des Information Retrieval, bezogen auf die Informations(wieder)gewinnung im Internet, vorwiegend im WWW, aber auch in E-Mail-Archiven oder im Usenet (=> NEWS). Au√üer dem Retrieval mit Hilfe von Suchmaschinen oder Webkatalogen bieten sich im WWW spezielle M√∂glichkeiten des Mediums wie die Navigation im Hypertext oder der direkte Zugang √ľber das "Erraten" von URLs (WWW-Adressen) in Kenntnis der Prinzipien der Zusammensetzung von WWW-Adressen.

internet service

(Internet-Dienst)
√úber das Internet stehen folgende Dienste zur Verf√ľgung: WWW, Email, Telnet, FTP, Chat (IRC), Usenet (Newsgroups). Folgende Internet-Dienste haben durch Suchmaschinen und Web-Kataloge an Bedeutung verloren: WAIS, Gopher und Archie.

Internet service

(Internet-Dienst)
√úber das Internet stehen folgende Dienste zur Verf√ľgung: WWW, Email, Telnet, FTP, Chat (IRC), Usenet (Newsgroups). Folgende Internet-Dienste haben durch Suchmaschinen und Web-Kataloge an Bedeutung verloren: WAIS, Gopher und Archie.

internet service provider (ISP)

(Internet-Provider)
..bieten einen Zugang zum Internet an. Man erh√§lt entweder √ľber Modem oder ISDN eine Verbindung zwischen eigenem und Provider-PC. engl. To provide = versorgen

internet survey

(Internet-Befragung)
Hier dient das WWW als Medium zur Prim√§rforschung. Vor allem Experimente und Befragungsaktionen, deren Ziel es ist, etwas √ľber die Nutzerstruktur des Internet herauszufinden, werden h√§ufig durchgef√ľhrt. Bei dieser Art von Datenerhebung ergeben sich u. a. folgende Vorteile: Der Erhebungszeitraum ist genau kontrollierbarer. WWW-Umfragen k√∂nnen besonders √∂konomisch sein.Die Akzeptanz der so gewonnenen Daten ist hoch. Die M√∂glichkeit einer r√§umlichen Repr√§sentation ist gegeben. Graphische und multimediale Elemente k√∂nnen zur Unterst√ľtzung herangezogen werden.Missverst√§ndnisse k√∂nnen durch bessere Erkl√§rungsm√∂glichkeiten (Hilfefenster) vermieden werden. Weltweit kann √ľber das Internet auf WWW-Frageb√∂gen zugegriffen werden. Der Zeitpunkt der Beantwortung des Fragebogens wird vom Probanden selbst bestimmt. Als Nachteile sind vor allem nachstehende Aspekte zu ber√ľcksichtigen: Sie ist au√üerdem abh√§ngig vom Befragungsthema und vom Kreis der Teilnehmer, da aufgrund der Arbeitsweise des WWW keine gezielte Ansprache einzelner Personen mit Hilfe dieses Mediums erfolgen kann. Eine Verallgemeinerung von WWW-Umfrageergebnissen auf die Gesamtheit der WWW-Nutzer kann mathematisch nicht best√§tigt werden.

internet survey

(Internet-Befragung)
Hier dient das WWW als Medium zur Prim√§rforschung. Vor allem Experimente und Befragungsaktionen, deren Ziel es ist, etwas √ľber die Nutzerstruktur des Internet herauszufinden, werden h√§ufig durchgef√ľhrt. Bei dieser Art von Datenerhebung ergeben sich u. a. folgende Vorteile: Der Erhebungszeitraum ist genau kontrollierbarer. WWW-Umfragen k√∂nnen besonders √∂konomisch sein.Die Akzeptanz der so gewonnenen Daten ist hoch. Die M√∂glichkeit einer r√§umlichen Repr√§sentation ist gegeben. Graphische und multimediale Elemente k√∂nnen zur Unterst√ľtzung herangezogen werden.Missverst√§ndnisse k√∂nnen durch bessere Erkl√§rungsm√∂glichkeiten (Hilfefenster) vermieden werden. Weltweit kann √ľber das Internet auf WWW-Frageb√∂gen zugegriffen werden. Der Zeitpunkt der Beantwortung des Fragebogens wird vom Probanden selbst bestimmt. Als Nachteile sind vor allem nachstehende Aspekte zu ber√ľcksichtigen: Sie ist au√üerdem abh√§ngig vom Befragungsthema und vom Kreis der Teilnehmer, da aufgrund der Arbeitsweise des WWW keine gezielte Ansprache einzelner Personen mit Hilfe dieses Mediums erfolgen kann. Eine Verallgemeinerung von WWW-Umfrageergebnissen auf die Gesamtheit der WWW-Nutzer kann mathematisch nicht best√§tigt werden.

internet tools

(Internet-Tool)
Werkzeug f√ľr das Arbeiten im Internet, v.a. zum √úbertragen von Daten, zum Verschicken von e-Mails und zum Arbeiten auf entfernten Rechnern, zu denen man Zugang hat.

Internet-Mail

(Internet-Mail)
Die Internet-Mail ist das wichtigste elektronische Kommunikationsmittel des Internets: der Austausch von elektronischer Post zwischen einzelnen Benutzern bzw. Gruppen (Mailinglisten) √ľber das Internet-Protokoll (IP). Unter "Internet-Mail" versteht man nur den Mailverkehr, der √ľber das Internet abgewickelt wird, w√§hrend der allgemeinere Begriff "E-Mail" auch die elektronische Post miteinbezieht, die √ľber andere Datennetze (bspw. Intranets) versendet wird.

internet-related data integrity

(Datensicherheit im Internet)
Im Gegensatz zum (personenbezogenen) Datenschutz betrifft Datensicherheit allgemein die Unversehrtheit von Daten und das Verhindern des unbefugten Zugriffs darauf sowie den Schutz vor Manipulation, Missbrauch oder Ausspähung von Daten.

internet-related data protection

(Datenschutz im Internet)
"Datenschutz" bedeutet in der Regel "Schutz personenbezogener Daten" und stellt im Internet ein besonderes Problem dar, da es hier neue Möglichkeiten der Ausspähung und der Manipulation solcher Daten gibt. Allgemein wird der Datenschutz durch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) geregelt, speziell auf Telekommunikationsdienste bezogen durch das Teledienstedatenschutzgesetz (TDDSG).

interview

(Befragung)
Methode der Datenerhebung, bei der sich Personen verbal oder schriftlich zum jeweiligen Erhebungsgegenstand √§u√üern. Man unterscheidet pers√∂nliche Befragung (Interview), bei der die Fragestellung den Mitgliedern der Zielgruppe im Wege pers√∂nlicher Kommunikation von den die Erhebung durchf√ľhrenden Personen vorgetragen wird und nichtpers√∂nliche Befragung, wobei die Erhebung z. B. √ľber Frageb√∂gen oder Einsendecoupons erfolgt (schriftliche Befragung, Bildschirmbefragung).

IP

(IP)
Das IP (Internet Protocol) ist ein √úbertragungsprotokoll, das die √úbertragung von Daten im Internet regelt. Jeder dem Internet angeschlossene Rechner erh√§lt eine IP-Adresse, √ľber die er von jedem anderen Rechner im Internet angesprochen werden kann. Zu jeder IP-Adresse geh√∂rt ein Domain-Name, √ľber den die Kommunikation der Einfachheit halber l√§uft, z.B. "uni-sb.de" statt "134.96.xxx.xxx". Die Zuordnung zwischen IP-Adresse und Domain-Name geschieht √ľber sogenannte Domain-Name-Server (DNS). Eine ‚ÄěDomain‚Äú meint damit eine Gruppe von zusammengeschlossenen PCs in einem Teilnetz des Internets, die einen gemeinsamen Namen (Domain-Namen) tragen und die unter einer gemeinsamen IP-Adresse erreichbar sind.

ISDN: Integrated Services Digital Network

(ISDN)
ISDN (integrated services digital network) basiert auf den CCITT-Empfehlungen für digitale Übertragung auf bestehenden Kupferleitungen (Klingeldraht), die im Rot-Buch (Empfehlungen) veröffentlicht wurden. ISDN unterscheidet zwischen zwei Kanälen. Die zwei B-Kanäle übertragen Sprache und Daten. Der D-Kanal überträgt Kontroll- und Signalinformationen.

JPEG

(JPEG)
JPEG ist ein beliebter Komprimierungsstandard f√ľr unbewegte Bilder von der "Joint Photographic Experts Group". JPEG-Graphiken haben eine Farbtiefe von bis zu 24 Bit (das entspricht 16,7 Millionen Farben). Das Prinzip der Kompression nach dem JPEG-Verfahren beruht darauf, dass sehr √§hnliche Farbwerte in dem zu komprimierenden Bild gleichgesetzt werden. Je h√∂her die Komprimierungsrate ist, um desto mehr Stufen d√ľrfen die tats√§chlichen Farbwerte des Bildes voneinander abweichen.

juridical informatics

(Rechtsinformatik)
Die Rechtsinformatik befasst sich mit der Planung, Entwicklung und Nutzung von juristischen Informationssystemen sowie mit EDV-Recht.

keyword

(Schlagwort)
Ein Schlagwort ist ein Indexelement, das zur inhaltlichen Beschreibung eines Dokuments verwendet wird, obwohl es darin nicht explizit (vom Wortlaut her gesehen) vorkommen muss, was eine bessere Inhaltsbeschreibung ermöglichen kann.

Knowledge

(Wissen)
W. im weiteren Sinn ist alles, was ein Mensch oder eine Institution beim intellektuellen 'Handeln' heranzieht, also den Entscheidungen zugrundeliegt. Im engeren Sinn handelt es sich um Erkenntnisse, die durch (eigene) Erfahrung oder durch vermitteltes 'Lernen' erworben werden.

Bei der Wissensvermittlung wird ein Zusammenhang hergestellt zwischen Daten und Wissen. Daten sind symbolische Repr√§sentationen von 'Wissen', d.h. Wissen muss erst 'verdatet' werden, ehe es vermittelt werden kann. Der 'Sender' wie der 'Empf√§nger' m√ľssen dabei √ľber ein (weitgehend) identisches Kodier- und Dekodiersystem (Kommunikationssystem) verf√ľgen (z.B. eine nat√ľrliche Sprache, aber auch eine k√ľnstliche Sprache wie etwa in der Chemie oder Mathematik). Sind die Kodiersysteme unterschiedlich (etwa wenn ein Text in Chinesisch vorliegt, der Rezipient aber nur Deutsch spricht), kommt kein Wissenstransfer zustande.

Um 'neues Wissen' in das bestehende Wissen einbringen zu k√∂nnen, muss in der Regel bereits eine gemeinsame Wissensbasis (zwischen Sender und Empf√§nger) vorhanden sein. Etwas verallgemeinernd hat die (schulische) Ausbildung das Ziel, eine hinreichende gemeinsame Wissensbasis zu schaffen und ein entsprechendes Vorratswissen aufzubauen, auf dessen Grundlage die Chance vergr√∂√üert wird, einen beabsichtigten Wissenstransfer 'gl√ľcken' zu lassen.

Wissen kann in Wissenseinheiten (Propositionen) wie z.B. "Saarbr√ľcken hat 200.000 Einwohner" formuliert werden. Solche Wissenseinheiten werden zur Information, wenn sie jemandem bei der L√∂sung eines Problems helfen. In diesem Falle ist diese Wissenseinheit eine Information f√ľr jemanden, der jedem Einwohner einen Handzettel schicken will und dazu wissen will, wieviele er drucken lassen muss, und dies zuvor nicht wusste.

knowledge base

(Wissensbasis)
In einem Expertensystem oder Wissensbasierten System ist die Wissensbasis der Bereich des Systems, der das Fachwissen in einer beliebigen Repräsentationsform enthält. Ergänzt wird die Wissensbasis durch eine Interferenzmaschine, also eine Hard- oder Software, mit der auf der Wissensbasis operiert werden kann. (vgl. Hennings S.250f.)

knowledge engineering

(Knowledge Engineering)
Knowledge Engineering ist in der => k√ľnstlichen Intelligenz der Prozess des Aufbaus einer Wissensbasis, wie sie f√ľr => Expertensysteme ben√∂tigt wird. In diesem Zusammenhang ist es z.B. die Aufgabe von Knowledge Engineers, beim Aufbau einer Wissensbasis f√ľr einen Anwendungsbereich (Domain) zusammen mit einem Experten in diesem Bereich das Wissen zu formalisieren und in die Wissensbasis zu √ľberf√ľhren.

knowledge engineering

(Knowledge Engineering)
Knowledge Engineering ist in der => k√ľnstlichen Intelligenz der Prozess des Aufbaus einer Wissensbasis, wie sie f√ľr => Expertensysteme ben√∂tigt wird. In diesem Zusammenhang ist es z.B. die Aufgabe von Knowledge Engineers, beim Aufbau einer Wissensbasis f√ľr einen Anwendungsbereich (Domain) zusammen mit einem Experten in diesem Bereich das Wissen zu formalisieren und in die Wissensbasis zu √ľberf√ľhren.

knowledge gap

(Wissenskluft)
Gem√§√ü der Wissensklufthypothese wird sich die Kluft (auch: digital divide) zwischen industrialisierten und weniger entwickelten Gebieten, zwischen Wissenden und Unwissenden durch die Komplexit√§t und die Kosten der neuen Technologien noch weiter vertiefen. Die wirtschaftlich benachteiligten Gesellschaftsgruppen geh√∂ren meist automatisch zu den elektronisch Benachteiligten und werden durch ein daraus resultierendes Informationsdefizit in den Randbereich unserer Gesellschaft gedr√§ngt. Wissensmangel f√ľhrt so zur Herausbildung einer Zweiklassengesellschaft.

knowledge management

(Wissensmanagement)
Wissensmanagement betrachtet Wissen als wirtschaftliche Ressource (Produktionsfaktor) und umfasst Erwerb, Bewertung, Ordnung, Speicherung und Vermittlung von Wissen in Unternehmen.

"Aufgabe des Knowledge Management ist es,

- eine kontinuierliche, r√§umlich verteilte, nicht ausschlie√ülich auf eine Aufgabe fixierte Verwaltung, d.h. Erfassung, Pflege, Verf√ľgbarmachung von unternehmenskritischen Wissensbest√§nden, Informationen, Daten, die in unterschiedlicher Struktur, d.h. unstrukturiert, semi-formal, formal vorliegen, zu erm√∂glichen, mit dem Ziel,
- individuelles Wissen dem Unternehmen dauerhaft verf√ľgbar zu machen,
- im Unternehmen vorhandenes Wissen optimal zu nutzen, um die Wertschöpfung des Unternehmens ... zu erhöhen."

(vgl. http://www.dfki.uni-kl.de/km/ziele-wm.html 02.02.2000) (gelesen am 23.05.04)

knowledge presentation

(Wissenspräsentation)
Wissen wird traditionell in gedruckter oder gesprochener Form präsentiert. Die modernen Informationstechnologien bieten heute verschiedene Möglichkeiten der hypermedialen und multimedialen Wissenspräsentation. Nicht zu verwechseln mit Wissensrepräsentation!

knowledge reconstruction

(Wissensrekonstruktion)
Unter Wissensrekonstruktion versteht man die Abbildung von Wissensobjekten (z.B. Artikeln) auf Wissen rekonstruierende informationelle Ressourcen (z.B. Online-Datenbanken) durch Anwendung von Methoden der Informationsarbeit (z.B. Abstracting). Durch Formen der Wissensrekonstruktion werden Informationssysteme aufgebaut.

knowledge representation

(Wissensrepräsentation)
Mit Wissensrepräsentation ist die formale Darstellung von Wissen in wohldefinierten Einheiten zur Verarbeitung in wissensbasierten Systemen gemeint.

knowledge society

(Wissensgesellschaft)
\"Wissensgesellschaft\" und \"Informationsgesellschaft\" bezeichnen zwei Facetten moderner Gesellschaftsformen (neben z.B. Dienstleistungsgesellschaft u.a.). W√§hrend die I.gesellschaft eine in Alltag und Berufsleben auf Informationstechnik basierende Gesellschaft ist, liegt in der W.gesellschaft das Hauptaugenmerk auf Erwerb und Nutzung von Wissen durch Individuen f√ľr die Gemeinschaft, vorwiegend in Unternehmen und basierend auf modernen Informationstechniken.

Eine eher informationswissenschaftliche Sichtweise ist die, dass beide Bezeichnungen zwei Seiten einer Medaille beschreiben, da es letztlich immer auf die Gewinnung von Informationen f√ľr konkrete Probleml√∂sungen ankommt: \"W.gesellschaft\" betont dabei die Wichtigkeit des Erwerbs von Wissen, \"I.gesellschaft\" sieht die Nutzung des Wissens f√ľr Probleml√∂sungen (im Sinne von \"Information\") im Mittelpunkt.

KWIC

(KWIC)
KWIC = keyword in context. Ein KWIC-Index stellt alle Stichwörter in ihrem Satzzusammenhang da (in der Regel eine Zeile pro Stichwort).

KWOC

(KWOC)
KWOC = keyword out of context. Ein KWOC-Index stellt alle Stichwörter außerhalb ihres Satzzusammenhangs da.

language barrier

(Sprachbarrieren)
Mit "Sprachbarrieren" sind alle Hindernisse f√ľr die (internationale) Kommunikation gemeint, die sprachliche Ursachen haben. Man kann intralinguistische (innerhalb von Sprachgemeinschaften) und interlinguistische (zwischen Sprachgemeinschaften) Barrieren unterscheiden. Instrumente zur √úberwindung letzterer sind die maschinelle √úbersetzung und die multilinguale Indexierung, aber auch mehrsprachige Glossare und Lexika. Erstere erfordern die Vermittlung zwischen Sprachebenen, regionalen F√§rbungen, Fach- und Allgemeinsprache etc.

language barrier

(Sprachbarriere)
Mit "Sprachbarrieren" sind alle Hindernisse f√ľr die internationale Kommunikation gemeint, die sprachliche Ursachen haben. Instrumente zu ihrer √úberwindung sind die maschinelle √úbersetzung und die multilinguale Indexierung, aber auch mehrsprachige Glossare und Lexika.

lemmatization

(Lemmatisierung)
Bei der Lemmatisierung wird jedem Wort eines laufenden Textes seine Grundform (das Lemma) zugeordnet.

libraries

(Bibliothekswesen)
Das Bibliothekswesen ist die Gesamtheit aller Bibliotheken und ihrer Organisationsformen.

library

(Bibliothek)
Eine Bibliothek sammelt ?literarisches Schriftgut? unabh√§ngig vom Medium (d.h. nicht nur B√ľcher, sondern auch zunehmend CD-ROMs, H√∂rb√ľcher und Videos), erschlie√üt es (Indexierung etc.) und stellt es der √Ėffentlichkeit zur Verf√ľgung. Oft steht au√üerdem noch das ?Bewahren? von Dokumenten im Vordergrund.

Generell unterscheidet man zwischen √∂ffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken, wobei die √∂ffentlichen Bibliotheken der Grundversorgung der Bev√∂lkerung dienen und sich in Gemeinde-, Stadtteil-, Stadt- und Kreisbibliotheken gliedern. Zu diesen z√§hlen auch Sonderformen, wie z.B. Schul- und Krankenhausbibliotheken. Die wissenschaftlichen Bibliotheken sind auf Schul- und Forschungszwecke ausgerichtet. Zu ihnen geh√∂ren unter anderem die Universit√§ts- und Hochschulbibliotheken, Bibliotheken von √ľberregionaler Bedeutung und Spezialbibliotheken, die oft Forschungsinstituten angegliedert sind.

Neben den traditionellen Präsenz-Bibliotheken gibt es heute auch digitale und virtuelle Bibliotheken.

library science

(Bibliothekswissenschaft)
Die Bibliothekswissenschaft stellt Grundlagen, Theorien und Modelle f√ľr die Planung, Einrichtung und Unterhaltung von Bibliotheken bereit.

linguistic analysis

(linguistische Analyse)
Analyse nat√ľrlicher (geschriebener oder gesprochener) Sprache durch Computer, v.a. mit den Teilbereichen morphologische (wortbezogen), syntaktische (satzteilbezogen), semantische (bedeutungsbezogen) Analyse, aber auch pragmatische Analyse (Analyse von Sprechakten) und Textanalyse (satz√ľbergreifende Bez√ľge).

link

(Link)
Link bedeutet Verkn√ľpfung, Verbindung. Ein Link ist die direkte Verbindung zwischen zwei Hypertext-Elementen. Der Link wird repr√§sentiert durch je einen „Anker“ auf der Ausgangs- und der Zielseite.

lost in hyperspace

(Lost-in-Hyperspace)
Hierunter ist das Phänomen der Desorientierung in einem (virtuellen) Informationsraum zu verstehen. Dem kann durch auf die Benutzer abgestimmte Orientierungs- und Navigationsmöglichkeiten vorgebeugt werden.

lost in hyperspace

(Lost-in-Hyperspace)
Hierunter ist das Phänomen der Desorientierung in einem (virtuellen) Informationsraum zu verstehen. Dem kann durch auf die Benutzer abgestimmte Orientierungs- und Navigationsmöglichkeiten vorgebeugt werden.

Lost-in-Hyperspace

(Lost-in-Hyperspace)
Hierunter ist das Phänomen der Desorientierung in einem (virtuellen) Informationsraum zu verstehen. Dem kann durch auf die Benutzer abgestimmte Orientierungs- und Navigationsmöglichkeiten vorgebeugt werden.

lost-in-hyperspace

(Lost-in-Hyperspace)
Hierunter ist das Phänomen der Desorientierung in einem (virtuellen) Informationsraum zu verstehen. Dem kann durch auf die Benutzer abgestimmte Orientierungs- und Navigationsmöglichkeiten vorgebeugt werden.

machine translation

(maschinelle √úbersetzung)
Unter "Maschineller √úbersetzung" (engl. Machine Translation, kurz MT) versteht man im engeren Sinne die vollautomatische √úbersetzung von Texten aus einer nat√ľrlichen Sprache in eine andere Sprache. Im weiteren Sinne werden darunter zus√§tzlich Systeme verstanden, die die so genannten "Human√ľbersetzer" bei ihrer T√§tigkeit unterst√ľtzen (engl. Computer Aided Translation, kurz CAT - siehe "Computergest√ľtzte √úbersetzung").

mail server

(Mail-Server)
Ein M. ist ein Computer (Server), der f√ľr die angeschlossenen Clients Emails empf√§ngt und versendet. √úber den Mailserver einer deutschen Universit√§t X gehen z.B. alle Emails derjenigen, die in der Domain uni-x.de eine Mail-Kennung besitzen.

mail server

(Mail-Server)
Ein M. ist ein Computer (Server), der f√ľr die angeschlossenen Clients Emails empf√§ngt und versendet. √úber den Mailserver einer deutschen Universit√§t X gehen z.B. alle Emails derjenigen, die in der Domain uni-x.de eine Mail-Kennung besitzen.

mailing list

(Mailingliste)
√úber eine M., eine Art Email-Sammeladresse, kommunizieren Inhaber von Mail-Adressen, die an einem gemeinsamen Thema Interesse haben. Eine Email, die an die M., also die gemeinsame Mailadresse, geschickt wird, erreicht alle Teilnehmer. M. werden eingerichtet, um Gemeinschaften im Internet zu definieren, innerhalb derer Neuigkeiten verbreitet und Diskussionen gef√ľhrt werden k√∂nnen.

mailinglist

(Mailingliste)
√úber eine M., eine Art Email-Sammeladresse, kommunizieren Inhaber von Mail-Adressen, die an einem gemeinsamen Thema Interesse haben. Eine Email, die an die M., also die gemeinsame Mailadresse, geschickt wird, erreicht alle Teilnehmer. M. werden eingerichtet, um Gemeinschaften im Internet zu definieren, innerhalb derer Neuigkeiten verbreitet und Diskussionen gef√ľhrt werden k√∂nnen.

man-machine-interaction

(Mensch-Maschine-Interaktion)
Die Mensch-Maschine-Interaktion (MMI) ist die Interaktion der Systeme "Mensch" und "Computer" √ľber eine Mensch-Maschine-Schnittstelle. Konkret geht es um Design, Evaluierung und Implementierung interaktiver Computersysteme f√ľr den menschlichen Gebrauch.

man-machine-interface

(Mensch-Maschine-Schnittstelle)
√úber die Mensch-Maschine-Schnittstelle interagiert der Mensch mit dem Computer. Fr√ľher waren hier meist textbasierte Schnittstellen anzutreffen, heutzutage hat sich die graphische Benutzeroberfl√§che als Schnittstelle etabliert. In Zukunft werden Spracherkennung und Gestenerkennung eine gro√üe Bedeutung erlangen.

market research

(Marktforschung)
Ma√ünahmen eines Unternehmens zur Absatzf√∂rderung. Sie umfasst einzelne Analysen sowie fortlaufende Beobachtungen des Marktes √ľber einen l√§ngeren Zeitraum, Untersuchung des Kunden- bzw. Benutzerprofils u. √§., um die f√ľr das √∂konomische unternehmerische Handeln erforderlichen Marktinformationen zu beschaffen. (eigener Definitionsvorschlag)

mass communication

(Massenkommunikation)
Massenkommunikation im engeren Sinne bezeichnet die Einwegkommunikation zwischen den sog. Massenmedien (Presse, H√∂rfunk und Fernsehen) und den Menschen, die diese Medien nutzen. Diese Einwegkommunikation wird durch die sog. Neuen Medien insofern aufgebrochen, als die Benutzer z.B. √ľber elektronische Zeitungen oder interaktives Fernsehen die M√∂glichkeit erhalten, ihrerseits zu den Medien Kontakt aufzunehmen oder den Kommunikationsfluss zu beeinflussen.

mass costumization

(indivisualisierte Massenkommunikation)
Im Gegensatz zur Massenkommunikation im strengen Sinne haben die Benutzer bei der individualisierten M. die Möglichkeit der Steuerung der Kommunikation (z.B. elektronische Zeitung, interaktives Fernsehen).

mass media

(Massenmedien)
Im allgemeinen Sprachgebrauch: die massenweise verbreiteten Nachrichtenträger, die - mit dem Ziel zu bilden und zu informieren - ein anonymes breites Publikum ansprechen (Zeitung, Hörfunk, Fernsehen).

media information

(Publikumsinformation)

P. ist einer der Schwerpunkte in der informationswissenschaftlichen Ausbildung in Saarbr√ľcken. Funktion und Auftrag der Medien (Presse, H√∂rfunk und Fernsehen, Btx, Videotext ...) werden u.a. thematisiert an den Mediengesetzen des In- und Auslandes. Eingef√ľhrt wird in Grundbegriffe, Modelle und Theorien zur Bedeutung und zur Auswirkung von Mediennutzung bzw. ihren Einflu√ü auf die Rezipienten. Daneben werden Produktionstechniken vorgestellt.

Publikumsinformation war fr√ľher "Einwegkommunikation", weil TV und Radio keine Interaktion des Teilnehmers mit dem Medium erlaubten. Heute nimmt im Schwerpunktbereich Publikumsinformation die Besch√§ftigung mit den individualisierten Massenmedien einen breiten Raum ein (Internet, "neue Medien", interaktives Fernsehen).

media legislation

(Mediengesetzgebung)
..ist die Gesetzgebung im Bereich der Medien.

mediatization

(Mediatisierung)
...ist der Proze√ü, in dem der Mensch seine Wirklichkeit immer st√§rker von den Erfahrungen her definiert, die in den Medien generiert werden. D.h. da√ü die in den Medien generierten Erfahrungen von ihm f√ľr seine Definition von Wirklichkeit benutzt werden. (Bsp.: Von Viel-Fernsehern wird die Kriminalit√§tsrate wesentlich h√∂her eingesch√§tzt als von Wenig- Sehern und als sie tats√§chlich ist.) Die Qualit√§t der Erfahrung hat sich ge√§ndert. Die sekund√§re Erfahrung aus zweiter Hand ersetzt bereits in hohem Ma√üe die urspr√ľngliche, unmittelbare Welterfahrung. Man spricht von prim√§rem Erfahrungsverlust zugunsten einer drastischen Ausweitung der indirekten Erfahrung, in diesem Falle vermittelt durch Massenmedien.

Memex

(Memex)
Vannevar Bush hat 1945 eine theoretische Verbindung von Mensch und Maschine erdacht, die er "Memex" nannte. Seine Idee war ein Informationssystem, das auf der damaligen Technik basierte (Mikroverfilmung) und durch dokumentarische Methoden versuchte, Wissen aufzubereiten und zu speichern. Die eigentliche Idee war, dass "Memex" das menschliche Assoziationsverm√∂gen erweitern und unterst√ľtzen sollte. Seine utopische Umsetzung war eine Kamera, am Kopf der Menschen befestigt, die Interessantes aufnehmen und sofort im "Memex" verf√ľgbar machen sollte. Sobald ein "Gegenstand" wahrgenommen wurde, sollten automatisch Assoziationen mit ihm hergestellt werden, die Bush mit "Memex" erweitern wollte.

meta search engine

(Metasuchmaschine)
Metasuchmaschinen kombinieren die Suchergebnisse mehrerer Suchmaschinen (Beispiel: MetaGer).

Methods and Procedures

(Methoden und Verfahren)

microfiche

(Microfiche)
Andere Bezeichnung f√ľr Mikrodokumentation (Mikroaufzeichnung). Verfahren zur Archivierung von Dokumenten, Schrift- oder Bildvorlagen durch ihre photographische Reproduktion in stark verkleinertem Ma√üstab. Die Mikrokopien (Mikrobilder) werden meistens in Form von Mikrofilmen auf sehr feink√∂rnigem photographischen Material hergestellt. Au√üerdem werden Mikrofilmbl√§tter (Microfiches) im Format DIN A6 verwendet, auf denen 60 Mikrobilder (z. B. von Buchseiten) gespeichert werden k√∂nnen.

Modem

(Modem)
Kunstwort aus Modulator/Demodulator. Ein Ger√§t, das digitale Informationen aus Computern in analoge Signale umwandeln kann und umgekehrt. Nur so k√∂nnen Computerdaten in analogen Kommunikationsnetzen, wie z.B. dem herk√∂mmlichen Telefonnetz, √ľbertragen werden.

morphological-lexical methods

(Morphologisch-lexikalische Verfahren)

Hiermit sind wortorientierte Verfahren der automatischen Indexierung gemeint. Es werden morphologische Analyseverfahren mit oder ohne Einbeziehung von Lexika eingesetzt. Bei den lexikalischen Verfahren unterscheidet man die Benutzung von Wortformen- und Stammlexika:

MP3

(MP3)

MP3, eigentlich MPEG-1 Audio Layer-3, ist ein patentiertes Dateiformat zur verlustbehafteten Komprimierung von Audiodaten, entwickelt am Fraunhofer-Institut f√ľr Integrierte Schaltungen in Erlangen.

Wie andere Formate setzt MP3 darauf, dass die Wahrnehmung des Menschen begrenzt ist. Die Menge der Töne, die vom Menschen beispielsweise wegen ihrer Frequenz oder Lautstärke nicht wahrgenommen werden können, wird reduziert. Das ist ein verlustbehaftetes Verfahren, das Ausgangssignal kann nicht reproduziert werden. Die Verluste hängen stark von der Übertragungsfrequenz ab. Bei etwa 128 kBit/s sind die Unterschiede zum Original kaum wahrzunehmen, wenn es sich um Musik mit einem geringen Dynamikumfang handelt (Pop-Musik, Synthesizer, Techno). Beispielsweise bei Gitarren- oder Violinenmusik erkennt man bei 128 kBit/s aber schnell unangenehme akustische Fehler. Hier sind durchschnittliche Datenraten von 192 kBit/s oder höher zu empfehlen.

MPEG

(MPEG)

MPEG (Abk√ľrzung f√ľr Moving Picture Experts Group) ist eine Gruppe von Experten, die sich mit der Standardisierung von Kodierungsformaten f√ľr digitales Audio und Video besch√§ftigt. Der haupts√§chliche Vorteil von MPEG ist die Reduktion von Daten unter geringer Einbu√üe der Qualit√§t. Die Kosten der Reduktion sind komplizierte Algorithmen zur Kompression. Seit dem ersten Treffen 1988 hat sich die Gruppe auf etwa 360 Mitglieder von verschiedenen Firmen und Universit√§ten vergr√∂√üert.

MPEG-4 Video Dekodierung
Im MPEG-4 Standard ist lediglich der Dekoder spezifiziert. Das gibt dem Entwickler die M√∂glichkeit den Enkoder frei und kreativ zu gestalten. Die folgende Abbildung zeigt das Blockschakltbild eines MPEG-4 "advanced simple profile" (ASP) Dekoders. F√ľr "simple profile" (SP) kann der Teil der Globalen Bewegungskompensation einfach weglassen werden.

MPEG-Formate
Die Gruppe hat folgende Komprimierungsformate standardisiert:

MPEG standardisiert nur den Bitstrom und den Dekodierer. Der Kodierer wird nicht standardisiert, sodass noch Raum f√ľr Effizienzsteigerungen bleibt. Es werden aber Musterimplementationen (verification models) vorgegeben.

multicodal

(multicodal)
Weidenmann (1995) schl√§gt die Aufspaltung des Multimediabegriffs in die Dimensionen MEDIUM, CODIERUNG und SINNESMODALIT√ĄT vor. Codierung meint dabei das benutzte Zeichensystem: Wort, Zahl, Bild. "Multicodal" bedeutet "unter Verwendung mehrerer Zeichensysteme", also verbal und/oder mit Bildern oder Zahlen.

multimedia

(Multimedia)
Die Bezeichnung ‚ÄěMultimedia‚Äú beschreibt lediglich die Verwendung mehrerer Medien, ohne dabei auf den Informationsgehalt oder die Struktur einzugehen. Multimedia ist nicht mit Hypermedia gleichzusetzen.

multimedia in education

(Multimedia im Unterricht)
Damit sind die Bem√ľhungen gemeint, den Schulunterricht an die Anforderungen der Informationsgesellschaft anzupassen, Stichworte: Medienkompetenz und Informationskompetenz.

multimodal

(multimodal)
Weidenmann (1995) schl√§gt die Aufspaltung des Multimediabegriffs in die Dimensionen MEDIUM, CODIERUNG und SINNESMODALIT√ĄT vor. Letzteres meint die Sinneskan√§le (Auge, Ohr, Tastsinn...), mit denen ein mediales Angebot wahrgenommen wird. Ein multimodales Angebot bedeutet entsprechend "mehrere Sinnesorgane ansprechend".

navigation

(Navigation)
Navigation ist die Bewegung in einem Informationsraum, d.h. in den durch ein Informationssystem bereitgestellten Informationen. Die N. ist dann optimal, wenn jeder Benutzer auf kurzen Wegen zu jeder gew√ľnschten Information kommt. N. ist unmittelbar verbunden mit der "Orientierung", die dem Informationssuchenden Hinweise zum jeweiligen "Standort" und zu anderen Zielen im Informationsraum bietet. "Browsing" ist eine eher ziellose Bewegung im Informationsraum.

Navigation

(Navigation)
Navigation ist die Bewegung in einem Informationsraum, d.h. in den durch ein Informationssystem bereitgestellten Informationen. Die N. ist dann optimal, wenn jeder Benutzer auf kurzen Wegen zu jeder gew√ľnschten Information kommt. N. ist unmittelbar verbunden mit der "Orientierung", die dem Informationssuchenden Hinweise zum jeweiligen "Standort" und zu anderen Zielen im Informationsraum bietet. "Browsing" ist eine eher ziellose Bewegung im Informationsraum.

navigation

(Navigation)
Navigation ist die Bewegung in einem Informationsraum, d.h. in den durch ein Informationssystem bereitgestellten Informationen. Die N. ist dann optimal, wenn jeder Benutzer auf kurzen Wegen zu jeder gew√ľnschten Information kommt. N. ist unmittelbar verbunden mit der "Orientierung", die dem Informationssuchenden Hinweise zum jeweiligen "Standort" und zu anderen Zielen im Informationsraum bietet. "Browsing" ist eine eher ziellose Bewegung im Informationsraum.

needs analysis

(Bedarfsanalyse)
Allgemein beschäftigt sich die Bedarfsanalyse mit Fragen, die bei der Planung, Entwicklung und Nutzung von Informationssystemen jeglicher Art eine Rolle spielen und die den Menschen als Nutzer solcher Systeme im Mittelpunkt sehen. Es geht um die verschiedensten Typen und Inhalte von Informationssystemen, um www-Pages, genauso wie um Bibliotheken oder CD-ROM-Kataloge, um touristische, medizinische, ökologische, materialwissenschaftliche oder andere Inhalte. Der in der Informationswissenschaft relevante Typ der Bedarfsanalyse ist die => Informationsbedarfsanalyse.

newsgroup

(Newsgroup)
Das Usenet (users' network, NNTP - News Network Transport Protocol)ist aufgeteilt in unz√§hlige Diskussionsgruppen (Newsgruppen), in denen √ľber bestimmte Themen diskutiert wird. Die Diskussionsbeitr√§ge werden an die Gruppenadresse geschickt, z.B. comp.ai.nat-lang oder de.comm.infosystems.misc, wo sie jeder lesen kann wie an einem schwarzen Brett. WWW-Browser bieten die M√∂glichkeit, sich in das Usenet einzuklinken. Die einzelnen Newsgroups sind hierarchisch strukturiert. Im Unterschied zum Chat findet die Kommunikation in der Regel asynchron, d.h. nicht zeitgleich, statt.

Newsgroup

(Newsgroup)
Das Usenet (users' network, NEWS-Protokoll) ist aufgeteilt in unz√§hlige Diskussionsgruppen (Newsgruppen), in denen √ľber bestimmte Themen diskutiert wird. Die Diskussionsbeitr√§ge werden an die Gruppenadresse geschickt, z.B. comp.ai.nat-lang oder de.comm.infosystems.misc, wo sie jeder lesen kann wie an einem schwarzen Brett. WWW-Browser bieten die M√∂glichkeit, sich in das Usenet einzuklinken. Die einzelnen Newsgroups sind hierarchisch strukturiert. Im Unterschied zum Chat findet die Kommunikation in der Regel asynchron, d.h. nicht zeitgleich, statt.

notation

(Notation)
(von lat. Nota = Zeichen, dt. Note im Sinne von ‚Äěeindeutiges Zeichen‚Äú) Innerhalb von Klassifikationssystemen werden entweder verbale Bezeichnungen oder k√ľnstliche Bezeichnungen der Inhalte in Form von Notationen verwendet. Notationen setzen sich aus Ziffern, Buchstaben oder Zeichen zusammen und dienen zur eindeutigen Beschreibung einer Klasse (Manecke (1990) 141-159)) Auch T-REX verf√ľgt √ľber eine Notation, die als Folge von Ziffern und Punkten in der Adress-Zeile des Browsers sichtbar wird (z.B. 2.3.2.1.1.6 f√ľr den vorliegenden Eintrag ‚ÄěNotation‚Äú). Aus Platzgr√ľnden muss die Ausgabe der Notation bei den jeweils gezeigten Klassifikationsausschnitten unterdr√ľckt werden.

object-oriented database

(objektorientierte Datenbank)
OODBen haben als zu Grunde liegendes Konzept das "Objekt". Ein Objekt geh√∂rt einer Klasse an, hat Eigenschaften und eine eindeutige Identit√§t und ist mit bestimmten Methoden verbunden. So hat z.B. ein Buch als Objekt in einer OODB eine Katalognummer und verschiedene Merkmale wie "Autor" und "Titel" und kann mit Methoden wie z.B. "Ausleihen" verkn√ľpft sein.

offline publication

(Offlinepublikation)
Der Bereich der Offlinepublikationen umfasst die Publikationen, die auf Datentr√§gern wie z.B. CD-Rom oder Diskette angeboten werden. Zu den Offlinepublikationen z√§hlen Datenbanken wie beispielsweise das ‚ÄěVerzeichnis lieferbarer B√ľcher‚Äú, Enzyklop√§dien wie beispielsweise die ‚ÄěEncarta‚Äú oder Nachschlagewerke wie z.B. CD-Rom Ausgabe des Dudens.

OGG

(OGG)

Aus einem Open-Source-Projekt entstanden ist das Ogg-Format, welches f√ľr die professionelle Speicherung und Wiedergabe von Multimediadaten konzipiert wurde. Im Vergleich zu MP3 ist das Ogg Format patentfrei. Bei Ogg handelt es sich um ein Containerformat - das hei√üt, dass die verschiedensten Inhalte (Audio, Video, Steuerbefehle) in einer Datei gespeichert werden k√∂nnen.

Die Entwicklung begann 1993 unter dem Namen "Squish", der allerdings Markenrechte verletzte und daher durch einen Ausdruck aus dem Computerspiel Netrek ersetzt wurde, der soviel bedeutet wie to ogg: "to do anything forcefully, possibly without consideration of the drain on future resources" (etwa: "etwas sehr energisch angehen, m√∂glicherweise auch ohne R√ľcksicht auf die negativen Auswirkungen").

Am bekanntesten ist derzeit der Ogg-Vorbis-Codec, der zur verlustbehafteten Komprimierung von Audiodaten entwickelt wurde. In mehreren Hörtests (unter anderem durch das Computer-Magazin c't) schnitt Ogg-Vorbis deutlich besser als das bekannte MP3-Format ab.

Ogg-Vorbis unterst√ľtzt bis zu 255 verschiedene Kan√§le und bildet innerhalb der ersten 6 Dolby-Digital 5.1 folgenderma√üen ab: front left, front center, front right, rear left, rear right, LFE = Low Frequency Enhancement oder Effect.
Der 6. Kanal ist ein Sondereffektkanal (Film) f√ľr spezielle Bassfrequenzen unterhalb 80 Hz. Die Frequenzen der anderen Kan√§le haben volle Bandbreite bis hinunter zu 20 Hz.

"MPEG Audio Layer 3" ; Standard zur Reduktion von Tondaten. Durch ein besonderes Komprimierungsverfahren werden T√∂ne, die der Mensch nicht h√∂ren kann, aus dem Klangbild der Musik entfernt, wobei die ben√∂tigte Datenmenge beim Abspeichern des Musikst√ľcks erheblich reduziert wird, n√§mlich auf etwa ein Zehntel der urspr√ľnglichen Gr√∂√üe.

Weiters existieren im Ogg-Framework noch der verlustfreie Audio-Codec FLAC, das Speex-Projekt, das sich mit der Kompression von Sprachinformation besch√§ftigt sowie das Theora-Projekt f√ľr Video-Daten.

online publication

(Onlinepublikation)

Unter Onlinepublikationen sind alle Ver√∂ffentlichungen zu verstehen, die √ľber Netzanschl√ľsse f√ľr den Nutzer erreichbar gemacht werden k√∂nnen; hierbei sind drei verschiedene Organisationsformen zu unterscheiden.

Online-Hosts f√ľr Fachinformationen bieten spezifizierte Datenbanken f√ľr den professionellen Bedarf, die wegen der hohen Qualit√§t der Informationen und der kompletten Abdeckung der jeweiligen Sachgebiete kostenpflichtig sind. Beispiel: JURIS

Online-Dienste wie z.B. T-Online oder AOL, die auf den Verbrauchermarkt ausgerichtet sind; sie sind weniger fachorientiert, bieten aber √ľber sog. Gateways Recherchem√∂glichkeiten

Internetdienste wie beispielsweise Mailing-Lists oder das WWW

online database

(Online-Datenbank)
Eine O. ist eine Datenbank (DB), auf die man von entfernten Rechnern √ľber Datenleitungen zugreifen kann. Daf√ľr ist i.d.R. eine Zugriffsberechtigung (Benutzerkennung) erforderlich. Im engeren Sinne sind mit O.en die Fachinformations-DBen gemeint, die von Fachinformationszentren vorgehalten werden. Im weiteren Sinne k√∂nnte man darunter auch die immer zahlreicher werdenden DBen verstehen, die zur Aufbereitung und Bereitstellung von Wissen im WWW eingesetzt werden und f√ľr die i.d.R. keine besondere Benutzungsberechtigung n√∂tig ist.

online newspaper

(Online-Zeitung)

..ist eine Zeitung, die online zur Verf√ľgung gestellt wird.

"Als typische Beispiele f√ľr Online-Zeitungen werden heute die Web-Versionen traditioneller, papierbasierter Tageszeitungen inklusive etwaiger internetspezifischer Zusatzdienste und vergleichbare nur im Internet angebotene Produkte gesehen." (Quelle: www.Symposion.de)

online retrieval

(Online-Retrieval)
Online-Retrieval bezeichnet im Gegensatz zum Suchen in lokal verf√ľgbaren Quellen das Retrieval in elektronischen Quellen per Telekommunikation.

online services

(Online-Dienste)
Online-Dienste werden hier als Online-Informationsdienste verstanden und k√∂nnen in Fachinformationsdienste f√ľr professionelle Nutzung (Online-Datenbanken) und Consumer-Online-Dienste (Compuserve, AOL, T-Online) f√ľr private Nutzung unterschieden werden. Letztere bieten auch Internetzugang und Internet-Dienste wie z.B. E-Mail an.

oral interview

(m√ľndliche Befragung)

oral interview/poll

(m√ľndliche Befragung)

ordering system

(Ordnungssystem)
Ein Ordnungssystem stellt Kriterien bereit, um die Objekte eines definierten Bereichs in eine systematische Ordnung zu bringen. Beim gebundenen Indexieren versteht man unter dem Terminus Ordnungssystem die Menge aller zugelassenen Deskriptoren.

orientation

(Orientierung)
Die Benutzung von Informationssystemen muss durch die Bereitstellung von Orientierungsfunktionen erleichtert bzw. erm√∂glicht werden. Orientierung bedeutet, dass sich die Benutzer jederzeit √ľber ihren "Standort" im System, das Informationsangebot insgesamt, den Kontext der gerade betrachteten Informationseinheit etc. informieren k√∂nnen.

parsing

(Parsing)
P. ist das Analysieren von Ausdr√ľcken in nat√ľrlicher (oder in der Informatik: k√ľnstlicher) Sprache. Das P. ist der erste Schritt bei der maschinellen √úbersetzung bzw. bei linguistischen Verfahren der automatischen Indexierung. Das P. geschieht auf mehreren Ebenen, z.B. auf morphologischer, syntaktischer oder semantischer Ebene. Beim morphologischen P. geht es um W√∂rter, beim syntaktischen Parsing um Wortgruppen oder (Teil-)S√§tze, beim semantischen P. um die Bedeutung von W√∂rtern oder gr√∂√üeren grammatischen Einheiten.

part-of-speech tagging

(Tagging)
(hier genauer: Wortarten-Tagging) Auszeichnung von Wörtern eines laufenden Textes mit ihren grammatischen Informationen, v.a. der Wortklasse. (Nicht zu verwechseln mit Tagging im Sinne von "Gemeinschaftlichem Indexieren")

personal interview

(persönliches Interview)
M√ľndliche Befragung von Testpersonen. Dem pers√∂nlichen Interview kommt die Zentralbedeutung in der praktischen Sozialforschung zu. Nach der angewandten Befragungsstrategie wird unterschieden in: 1. Standardisiertes Interview (Wortlaut und Reihenfolge der Fragen sind exakt vorgeschrieben), 2. Interview mit festem Fragenger√ľst (Grundthemen sind vorgegeben), 3. Freies Interview (der Interviewer hat v√∂llige Variationsfreiheit, lediglich die allgemeine Gespr√§chsrichtung ist festgelegt). (eigener Definitionsvorschlag)

personal interview

(persönliches Interview)
M√ľndliche Befragung von Testpersonen. Dem pers√∂nlichen Interview kommt die Zentralbedeutung in der praktischen Sozialforschung zu. Nach der angewandten Befragungsstrategie wird unterschieden in: 1. Standardisiertes Interview (Wortlaut und Reihenfolge der Fragen sind exakt vorgeschrieben), 2. Interview mit festem Fragenger√ľst (Grundthemen sind vorgegeben), 3. Freies Interview (der Interviewer hat v√∂llige Variationsfreiheit, lediglich die allgemeine Gespr√§chsrichtung ist festgelegt). (eigener Definitionsvorschlag)

phone survey

(Telefonbefragung)
Hierbei handelt es sich um eine Sonderform der pers√∂nlichen Befragung. Die flexible Gestaltung des Fragenaufbaus ist m√∂glich. Dass sich nur Testpersonen mit eigenem Telefonanschluss ansprechen lassen, kann u. U. zu ungen√ľgender Repr√§sentanz der gewonnenen Daten f√ľhren. Au√üerdem entf√§llt die M√∂glichkeit, das Antwortverhalten und die Umgebung des Befragten zu beobachten. (eigener Definitionsvorschlag)

poll/survey

(Befragung)
Methode der Datenerhebung, bei der sich Personen verbal oder schriftlich zum jeweiligen Erhebungsgegenstand √§u√üern. Man unterscheidet pers√∂nliche Befragung (Interview), bei der die Fragestellung den Mitgliedern der Zielgruppe im Wege pers√∂nlicher Kommunikation von den die Erhebung durchf√ľhrenden Personen vorgetragen wird und nichtpers√∂nliche Befragung, wobei die Erhebung z. B. √ľber Frageb√∂gen oder Einsendecoupons erfolgt (schriftliche Befragung, Bildschirmbefragung).

POP 3

(POP 3)
POP 3: (Post Office Protocol Version 3): bei der √úbertragung mit diesem Protokoll werden E-Mails auf einem Mail-Server zwischengespeichert, bis der Benutzer, der sich durch ein Passwort ausweisen muss, sie abholt.

POP3

(POP 3)
POP 3 (Post Office Protocol Version 3): bei der √úbertragung mit diesem Protokoll werden E-Mails auf einem Mail-Server zwischengespeichert, bis der Benutzer, der sich durch ein Passwort ausweisen muss, sie abholt.

precision

(Precision)
Die Ermittlung der "Precision" ist ein Mittel zur Bewertung der Effizienz eines IR-Systems. Mathematisch definiert wird sie √ľber folgende Formel: Precision = Anzahl der gefundenen relevanten Dokumente, geteilt durch die Anzahl aller gefundenen Dokumente. Die Precision kann somit einen Wert zwischen 0 und 1 annehmen. Eine Precision von 1 besagt, dass alle gefundenen Dokumente als relevant gelten. Sie gibt also in gewissem Sinne die Genauigkeit der Treffer in einer Datenbank wieder. Zur Feinrecherche ist eine hohe Precision sinnvoll, da man nur 100%ig relevante Dokumente erh√§lt und somit die Anzahl der Dokumente, auch auf die Gefahr hin, dass einem interessante Dokumente entgehen, gering gehalten wird.

presentation software

(Präsentationssoftware)
Unter Präsentationssoftware versteht man Programme zur Erzeugung von (multimedialen) Präsentationen. Das zur Zeit wohl bekannteste Programm ist das Präsentationsgrafikprogramm PowerPoint von Microsoft (Office Paket).

press

(Presse)
Urspr√ľnglich bezeichnete das Wort Presse alle durch die Druckpresse hergestellten Druckschriften. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts werden unter Presse nur noch die periodischen Druckschriften, die Druckmedien oder Pressemedien verstanden. Die Presse ist das √§lteste der Massenmedien.

printed publication

(gedruckte Publikation)
Ver√∂ffentlichung eines gedruckten (wissenschaftlichen oder literarischen) Werkes: Wie beim elektronischem Publizieren durchlaufen die Dokumente die Informationskette von der Erstellung durch die Autoren √ľbr eine Begutachtung und Aufbereitung im Verlag, die Bereitstellung und schlie√ülich die Nutzung durch die Leser. Das Ergebnis allerdings liegt nicht in elektronischer Form vor, sondern in gedruckter, als Druck-Pendant. (Quelle: eigene Definition)

problem fields

(Problemfelder)
Als Problemfeld der Informationswissenschaft qualifiziert sich alles das, was dem Informationsprozess (Wissenstransfer) im Wege steht bzw. wo Informationsarbeit geleistet werden muss. Stichw√∂rter sind hier : => Informationsm√ľll, => (Des-)Orientierung, => Publikationsflut, => Sprachbarrieren, => kognitiver Overhead etc.

programmed instruction

(Programmierter Unterricht)
Der Programmierte Unterrichts wurde in den 60er Jahren von Skinner/Watson und dem Behaviorismus ma√ügeblich beeinflusst. Dabei wurde dem Lernen am Computer eine hohe Behaltensquote sowie eine verbesserte Transferleistung des Gelernten zugeschrieben. Man hoffte, die Lehrenden √ľberfl√ľssig zu machen und im Computer einen gerechteren Informationsvermittler zu haben, der individuell auf die Probleme der Lernenden eingehen kann. Die entwickelten Drillsysteme hatten nur m√§√üigen Erfolg.

programming language

(Programmiersprache)
Sprache zur Formulierung von Rechenvorschriften, z.B. von Datenstrukturen und Algorithmen, die von einem Computer ausgef√ľhrt werden k√∂nnen. Programmiersprachen bilden die wichtigste Schnittstelle zwischen Benutzern und Computern. Jeder Benutzer muss die Bearbeitung von Problemen, die einem Computer √ľbergeben werden sollen, in einer Programmiersprache formulieren. Um Mehrdeutigkeiten bei der Programmierung zu vermeiden, m√ľssen Syntax und Semantik einer Programmiersprache eindeutig definiert sein, damit der Anwender jederzeit nachvollziehen kann, welche Zeichenfolgen als Programme zugelassen sind (Syntax) und was diese Zeichenfolgen auf dem Rechner bewirken.

publication flood

(Publikationsflut)
Publikationsflut bedeutet die starke Zunahme von Ver√∂ffentlichungen, vorwiegend mit Mitteln des elektronischen Publizierens. Dieser Begriff macht aus informationswissenschaftlicher Sicht mehr Sinn als der Begriff "Informationsflut", da eine "Information" immer nur eine in einer konkreten Situation in den Wissensbestand eines einzelnen Individuums √ľbergehende Wissenseinheit ist, es eine "Flut von Informationen" in diesem Sinne nicht geben kann.

publishing

(Publizieren)
Publizieren bezeichnet das Ver√∂ffentlichen eines (wissenschaftlichen oder literarischen) Werkes: Publizieren ist eine indirekte Form der Kommunikation und das unterscheidet es sowohl von der unmittelbaren Interaktion zwischen Menschen als auch von den technisch vermittelten Formen pers√∂nlicher Telekommunikation. Publizieren bezeichnet also einen r√§umlich und zeitlich entzerrten Kommunikationsprozess, der √ľber ein Artefakt, die Publikation, √ľbermittelt wird. (Quelle: B√∂hle, Knud: Elektronisches Publizieren. In: Buder, Rehfeld, Seeger, Strauch (Hrsg.): Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Ein Handbuch zur Einf√ľhrung in die fachliche Informationsarbeit. M√ľnchen: Saur Verlag, 4.Aufl., 1997, S. 398)

publishing chain

(Publikationskette)
Prozess, in dem die Dokumente die Informationskette von der Erstellung durch die Autoren √ľber eine Begutachtung und Aufbereitung im Verlag, die Bereitstellung und schlie√ülich die Nutzung durch die Leser durchlaufen. Beim Online-Publizieren erfolgt dieser Prozess rein elektronisch, weshalb man in dem Fall von einer integrierten oder geschlossenen elektronischen Publikationskette spricht. Beim elektronischen Offline-Publizieren liegt das Dokument zwar in elektronischer Form vor, die elektronische Publikationskette wird jedoch bei der Dokumentverteilung unterbrochen, da die Distribution auf nicht-elektronischem Wege erfolgt. Die Form der integrierten Publikationskette ist nur dann m√∂glich, wenn sowohl Autor als auch Distributor und Endnutzer √ľber die gleichen Austauschformate verf√ľgen. (Quelle: vgl. http://www.is.uni-sb.de/studium/handbuch/exkurs.ep.php)

publishing company

(Verlag)
Der Zweig des Buchhandels, der sich gewerbsmäßig mit der Vervielfältigung und der Verbreitung von Werken der Literatur, Kunst und Tonkunst befaßt.

quality metric

(Qualitätsmaß)
Qualit√§tsma√üe (bzw. Quantiätsmaße) im Information Retrieval sind Recall (etwa: Quantit√§tsma√ü) und Precision (etwa: Qualit√§tsma√ü).

questionnaire/survey design

(Fragebogengestaltung)
Aufbau bzw. Aussehen eines zur Datenerhebung notwendigen Formulars (Schriftform). Neben Fragen zur Person des / der Antwortenden können Erkundigungen, die in unmittelbarem Zusammenhang zu einem konkreten Gegenstand, Sachverhalt, Projekt o. ä. stehen, eingezogen werden. (eigener Definitionsvorschlag)

radio

(Hörfunk)

radio

(Hörfunk)
Hörfunk

ranking

(Ranking)
Ranking bedeutet im Information Retrieval die Sortierung gefundener Dokumente nach ihrer m√∂glichen Relevanz f√ľr die Anfrage des Informationssuchenden. Die => Suchmaschinen im WWW ordnen die gefundenen Seiten nach einem je eigenen Verfahren, das die Suchmaschinenbetreiber nicht bekannt geben. Denkbare Kriterien sind z.B. das Vorkommen des Suchwortes im Titel oder die H√§ufigkeit des Vorkommens des Suchwortes im Text.

recall

(Recall)
Die Ermittlung des "Recall" ist ein Mittel zur Bewertung der Effektivit√§t eines IR-Systems. Mathematisch definiert wird er √ľber folgende Formel:
Recall = Anzahl der gefundenen relevanten Dokumente geteilt durch die Anzahl aller relevanten Dokumente in der Datenbank. Der Recall kann somit einen Wert zwischen 0 und 1 annehmen. Ein Recall von 1 besagt, dass alle relevanten Dokumente der Datenbank gefunden wurden. Er erm√∂glicht also Schl√ľsse auf den Umfang der Datenbank. Zur Grobrecherche ist ein hoher Recall sinnvoll, denn neben den relevanten Dokumenten erh√§lt man weitere m√∂glicherweise interessante Dokumente, die f√ľr einen ersten √úberblick hilfreich sein k√∂nnen.

reference database

(Referenzdatenbank)
R.en sind (neben Volltext-DBen und Fakten-DBen) ein spezieller Typ von Fachinformations-DBen, der ausser evtl. Titeln und Abstracts nur bibliographische Verweise auf Fachliteratur enthält. Im Gegensatz dazu sind in Volltext-DBen die kompletten (Text-)Dokumente enthalten. In Fakten-DBen recherchiert man, wenn man ein Faktum (= die kleinste denkbare Wissenseinheit) sucht; das kann eine Zahl oder ein Firmenname etc. sein. Typischerweise ergänzt das, was man in einer Fakten-DB findet, die Suchanfrage zu einem sinnvollen Aussagesatz. Z.B. ergänzt die Zahl "800" die Frage "Wann wurde Karl der Große gekrönt?" zu dem Satz "Karl der Große wurde 800 gekrönt".

register

(Register)
Ein R. ist ein nach besonderen Gesichtspunkten geordnetes Verzeichnis von Begriffen. Es wird als Zugang zu bestimmten Daten oder Stellen in Katalogen oder Datenbanken oder zu Textstellen eines gedruckten Werkes angelegt und ist alphabetisch oder systematisch geordnet. Ein Basisregister (basic index) enthält nur die (sinntragenden) Wörter aus den inhaltsbeschreibenden Teilen (Titel, Abstract, Deskriptoren) der Dokumentationseinheiten eines Dokumentationssystems (also nicht aus den Volltexten).

Relational database

(relationale Datenbank)
Das relationale DB-Modell ist heute das am weitesten verbreitete. Die beschriebenen Objekte und ihre Eigenschaften werden in Tabellen (Relationen) dargestellt, die f√ľr die einzelnen Abfragen miteinander verkn√ľpft werden.

relevance feedback

(relevance feedback)
Durch das Verfahren des Relevance Feedback läßt sich im Information Retrieval schrittweise das Suchergebnis verbessern, indem man dem System relevante (ähnliche) Dokumente vorgibt. Das kann dadurch geschehen, dass man aus der Liste gefundener Dokumente die relevantesten heraussucht und das System beim nächsten Suchvorgang hierzu ähnliche Dokumente sucht.

Remote Maintenance

(Fernwartung)
Fernwartung. ‚ÄěRemote Access‚Äú bedeutet allgemein ‚ÄěFernzugriff‚Äú. Von ‚ÄěRemote Access‚ÄĚ spricht man beispielsweise, wenn Rechner und Drucker √ľber eine Datenleitung aus der Ferne gesteuert und gewartet werden k√∂nnen.

requirements/needs analysis

(Bedarfsanalyse)
Allgemein beschäftigt sich die Bedarfsanalyse mit Fragen, die bei der Planung, Entwicklung und Nutzung von Informationssystemen jeglicher Art eine Rolle spielen und die den Menschen als Nutzer solcher Systeme im Mittelpunkt sehen. Es geht um die verschiedensten Typen und Inhalte von Informationssystemen, um www-Pages, genauso wie um Bibliotheken oder CD-ROM-Kataloge, um touristische, medizinische, ökologische, materialwissenschaftliche oder andere Inhalte. Der in der Informationswissenschaft relevante Typ der Bedarfsanalyse ist die => Informationsbedarfsanalyse.

retrieval

(Retrieval)
Im Information Retrieval ist das Retrieval (= Recherche) der Vorgang der Informationssuche selbst: Auswahl der Quelle, Formulierung der Anfrage, Eingabe der Suchfrage und evtl. Reformulierung der Anfrage.

retrieval functions

(Retrieval-Funktionen)
Mit Retrieval-Funktionen sind die Funktionen, Operatoren und Operationen gemeint, mit deren Hilfe in einem Retrievalsystem die Suchanfrage formuliert bzw. variiert werden kann.

retrieval language

(Retrieval-Sprache)
F√ľr das Suchen in elektronischen Datenbanken gibt es Retrievalsprachen (Abfragesprachen). Sie geben die Operatoren und Befehle f√ľr die Formulierung von Suchfragen vor.

Robot

(Robot)
Robots haben die Aufgabe, die Inhalte des WWW automatisch und systematisch zu erfassen und suchbar zu machen. Sie stellen das Material bereit, das √ľber Suchmaschinen durchsucht werden kann.

robot

(Robot)
Robots haben die Aufgabe, die Inhalte des WWW automatisch und systematisch zu erfassen und suchbar zu machen. Sie stellen das Material bereit, das √ľber Suchmaschinen durchsucht werden kann.

Satellite Office / Satellite Authority

(Satellitenb√ľro)
Bei dem Satellitenb√ľro handelt es sich um firmeneigene Arbeitsst√§tten, die aus der Unternehmenszentrale ausgelagert wurden und mit notwendigen Einrichtungen, Diensten und Infrastrukturkomponenten ausgestattet sind.

Satellite Technology

(Satellitentechnik)
Bei Satellitentechnologie werden wie bei der Telekommunikationstechnik analoge und digitale Nachrichten und Informationen zwischen r√§umlich getrennten Teilnehmern √ľbermittelt. Ein Satellit ist ein spezialisierter drahloser Sender / Empf√§nger, der mit einer Rakete in eine Umlaufbahn um die Erde gebracht wird.

schema theory

(Schema-Theorie)

"Kern der schematheoretischen Vorstellung des Lernens ist die Annahme, dass im fr√ľhen Kindesalter durch umweltbezogenes Handeln Schemata erworben werden und aus diesen allm√§hlich kognitive Konzepte entstehen, die wie Leerstellen auf verschiedene Situationen anwendbar sind. Die Leerstellen wirken beim Lernen wie Erwartungen, sie werden aus dem neuen Bedeutungszusammenhang heraus inhaltlich gef√ľllt. Dabei stellt ein Schema nat√ľrlich auch eine Komplexit√§tsreduktion der Umwelt dar. Diese allerdings macht den Menschen √ľberhaupt erst lebensf√§hig."

teachsam.de (2000): Anwendungswissen Schematheorie.

SDI (Selective Dissemination of Information)

(SDI)
Selective Dissemination of Information (SDI) bezeichnet eine Form der Informationsversorgung, bei der eine Informationsvermittlungsstelle Informationssuchende periodisch nach einem vorgegebenen Anforderungsmuster (Interessenprofil, Benutzerprofil) mit Informationen (z.B. √ľber Neuerscheinungen in der Literatur) versorgt.

search engine

(Suchmaschine)
S. bieten die M√∂glichkeit, im WWW √ľber Suchbegriffe Informationen zu suchen. Voraussetzung ist ein Verfahren, mit dem die Inhalte des WWW erschlossen und f√ľr die Suche aufbereitet werden. Dies geschieht √ľber Indexierungsverfahren, die die im WWW vorkommenden W√∂rter zusammen mit den WWW-Dokumenten, in denen sie vorkommen, in einer Datenbank speichern. Die zahlreichen Suchmaschinen bieten Suchm√∂glichkeiten verschiedenster Komplexit√§t und decken das WWW in unterschiedlichem Ma√üe ab. Metasuchmaschinen kombinieren die Suchergebnisse mehrerer Suchmaschinen (Beispiel: MetaGer).

search engine

(Suchmaschine)
S. bieten die M√∂glichkeit, im WWW √ľber Suchbegriffe Informationen zu suchen. Voraussetzung ist ein Verfahren, mit dem die Inhalte des WWW erschlossen und f√ľr die Suche aufbereitet werden. Dies geschieht √ľber Indexierungsverfahren, die die im WWW vorkommenden W√∂rter zusammen mit den WWW-Dokumenten, in denen sie vorkommen, in einer Datenbank speichern. Die zahlreichen Suchmaschinen bieten Suchm√∂glichkeiten verschiedenster Komplexit√§t und decken das WWW in unterschiedlichem Ma√üe ab. Metasuchmaschinen kombinieren die Suchergebnisse mehrerer Suchmaschinen (Beispiel: MetaGer).

semantic methods

(Semantische Verfahren)

Unter den informationslinguistischen Verfahren der automatischen Indexierung stellen die semantischen die komplexesten dar. Praktisch einsetzbare Verfahren sind bisher allerdings nicht entwickelt worden. Sie w√§ren da sinnvoll, wo eine tiefer gehende inhaltliche Beschreibung ben√∂tigt wird. Zur Abgrenzung der verschiedenen Verfahren ein Beispiel. Zu indexieren ist der Satz ‚ÄúPferde k√∂nnen Baumst√§mme ziehen‚ÄĚ. Ein morphologisch-lexikalisches Verfahren produziert die Indextermini ‚ÄúPferd‚ÄĚ und ‚ÄúBaumstamm‚ÄĚ, ein syntaktisches evtl. den komplexen Terminus ‚Äúdas Ziehen von Baumst√§mmen durch Pferde‚ÄĚ. Ein semantisches Verfahren produziert eine tiefensemantische Beschreibung etwa in der Art:

Handelnder (nicht menschlich): Pferd
Handlung: Ziehen
Objekt (unbelebt): Baumstamm

vgl. Knorz 1997, Kapitel 4 ‚ÄěEntwurfsentscheidungen bei der Auslegung eines Indexierungsverfahrens‚Äú

semantic relation

(semantische Relation)
Die inhaltliche Beschreibung von Texten ist auf verschieden komplexen Ebenen denkbar, von denen die Beschreibung durch Stichw√∂rter und Schlagw√∂rter (siehe Indexierung) die einfachste und die semantische Beschreibung die komplexeste ist. Im Gegensatz zur syntaktischen Relation, die die syntaktische Beziehung zwischen zwei grammatischen Einheiten x und y bezeichnet, z.B. "x ist Subjekt von y", dr√ľckt die semantische Relation aus, welche Rolle eine Einheit spielt. In dem Satz "Der Schl√ľssel √∂ffnet die T√ľr" ist "Schl√ľssel" - syntaktisch gesehen - Subjekt, hat aber die semantische Rolle "Instrument". In "Der Mann √∂ffnet die T√ľr" ist "Mann" zwar auch Subjekt, gleichzeitig aber "Handelnder/Agent".

serendipity

(serendipity)
Serendipity bezeichnet das Ph√§nomen, dass auf der Suche nach einer bestimmten Information das urspr√ľngliche Ziel aus dem Auge "verloren gehen kann", weil so viel Interessantes gefunden wird. Dieser Effekt kann beim Browsing auftreten und ist nicht nur auf das Internet beschr√§nkt (vgl. Goethe lost in Hyperspace ) .

Server

(Server)
Ein Server ist
(a) ein zentraler Rechner in einem Netzwerk, der Programme, Daten und Dienste bereitstellt, die von angeschlossenen Rechnern (= Clients) benötigt werden.
(b) ein Softwareprogramm, das einen Rechner befähigt, Serverdienste zu leisten.

SGML

(SGML)
Standard Generalized Markup Language, normierte Auszeichnungssprache zur Beschreibung strukturierter Texe, die es ermöglicht, Dokumente unabhängig von der Form ihres späteren Ausdrucks (Lay-out) archivieren, weitergeben und in andere Dokumentstrukturen umwandeln zu können. Die 1986 verabschiedete SGML ist als Metasprache zu verstehen, die verschiedene Anwendungen ermöglicht; die bekannteste Anwendung ist HTML. Im Gegensatz zu HTML ist XML ein Ausschnitt aus SGML. (Quelle: Brockhaus. Die Enzyklopädie in 24 Bänden. Leipzig, Mannheim: F.A. Brockhaus, 1996, 20.Auflage, 5. Bd., S. 254.)

simulation

(Simulation)
Das Ziel von Simulationen ist das explorative Erlernen komplexer und vernetzter Zusammenhänge. Simulationen bieten dem Lernenden ein Experimentierfeld und somit weder strukturierte Informationen noch ein klar definiertes Problem. Die Erarbeitung des Lösungsweges ist Teil des Lernprozesses. Es gibt unterschiedliche Arten von Simulationen, am bekanntesten ist die Simulation von Maschinen und Fahrzeugen (z.B. Flugsimulatoren zur Pilotenausbildung).

SMTP

(SMTP)
SMTP (Simple Mail Transfer Protocol): Dieses wird dann verwendet, wenn Mails direkt verschickt werden und nicht bei einem Mail-Server (wie z.B. gmx) zwischengelagert werden. Nachteil: eingehende Mails können nur dann ausgeliefert werden, wenn der Empfänger gerade ?online? ist.

SMTP

(SMTP)
SMTP (Simple Mail Transfer Protocol): Dieses wird dann verwendet, wenn Mails direkt verschickt werden und nicht bei einem Mail-Server (wie z.B. gmx) zwischengelagert werden. Nachteil: eingehende Mails k√∂nnen nur dann ausgeliefert werden, wenn der Empf√§nger gerade ‚Äěonline‚Äú ist.

software ergonomics

(Software-Ergonomie)
Das Ziel software-ergonomischer Arbeiten ist, dem Benutzer in seiner Arbeitsumgebung Programme zur Verf√ľgung zu stellen, die der Unge√ľbte schnell erlernt, der Routinierte produktiv und fehlerfrei anwendet. Software-Ergonomie lehrt Grundregeln und Methoden, die psychologischen und arbeitsorganisatorischen Anforderungen an die Software zu erfassen und in der Programmentwicklung zu ber√ľcksichtigen.

software

(Software)
Programme, die auf einer Rechenanlage eingesetzt werden k√∂nnen. Man unterscheidet Systemsoftware und Anwendungssoftware. Zur Systemsoftware z√§hlen die Programme, die f√ľr den korrekten Ablauf einer Rechenanlage erforderlich sind, sowie alle Programme, die die Programmerstellung unterst√ľtzen (z.B. √úbersetzer und Testwerkzeuge) und allgemeine Dienstleistungen bereitstellen (z.B. Formatierung von Disketten, Verwaltung von Dateien, √úbermittlung von Nachrichten). Die Anwendungssoftware dient zur L√∂sung von Benutzerproblemen, z.B. zur Buchhaltung, Simulation oder Bestimmung von Integralen. Die Vorsilbe ?Soft? verdeutlicht, dass es sich bei der Software um leicht ver√§nderbare Komponenten einer Rechenanlage handelt.

sound processing

(Tonbearbeitung)
Zur Einbindung von Ton in multimediale Informationssysteme ist Software erforderlich, mit der Ton (Musik, Sprache, Geräusche) aufgenommen, digitalisiert, geschnitten, gemischt, aufgearbeitet oder sonstwie bearbeitet werden kann.

special disciplines

(Spezialdisziplinen)
Mit S. sind die Wissenschaften und Disziplinen gemeint, die den "Informationswissenschaften" zugeordnet werden k√∂nnen und auf die die heutige Informationswissenschaft z.T. zurückgeht: Archivkunde, Bibliothekswissenschaft, Informations- und Dokumentationskunde und Museumskunde.

specialized information

(Fachinformation)
F. ist fach- und sachbezogene Information f√ľr Fachleute zur Probleml√∂sung in Industrie, Gewerbe, Verwaltung, Forschung und Ausbildung. An F. werden besondere Qualit√§tsanspr√ľche gestellt, so dass Fachinformationsanbieter einen hohen Aufwand an Informationsarbeit betreiben m√ľssen, der F. in der Regel kostenpflichtig macht.

specialized information centre

(Fachinformationszentrum)
Eine zentrale Informationsstelle f√ľr ein bestimmtes gr√∂√üeres Fachgebiet, in der Regel ein Online-Datenbankanbieter (Host) oder -Provider, z.B. FIZ Karlsruhe oder FIZ Technik. F. sind Kern von Fachinformationssystemen, die seit den 70er Jahren f√ľr Fachbereiche wie Chemie (http://www.fiz-chemie.de/de/) oder Medizin (http://www.dimdi.de/) gegr√ľndet wurden. F. sind Hosts (Anbieter) von (B√ľndeln von) Online-Datenbanken zu ihrem spezifischen Fachbereich, f√ľr die sie einen gemeinsamen Zugang und eine gemeinsame Zugangssprache bereitstellen.

specialized information program

(Fachinformationsprogramm)
Die FI-Programme der Bundesregierung (1985-88 und 1990-1994) bedeuteten gegen√ľber dem IUD-Programm, das die staatliche F√∂rderung von IUD-Einrichtungen vorsah, eine Hinwendung zu einer eher marktwirtschaftlichen Orientierung von Information und Dokumentation. Staatliche F√∂rderung wurde dem Subsidiarit√§tsprinzip unterworfen, nach dem der Staat nur im Bedarfsfall, d.h. wenn eine untergeordnete Einrichtung ihre Aufgabe nicht erf√ľllen kann, Unterst√ľtzung leistet.

specialized information system

(Fachinformationssystem)
Ein F. ist nach heutigen Begriffen ein "Portal" f√ľr Informationen √ľber ein bestimmtes Fachgebiet (F. Ern√§hrung, Land- und Forstwirtschaft; F. Boden). Im IUD-Programm der Bunderegierung (1974-77) war u.a. die Schaffung und F√∂rderung von 16 F.en f√ľr gr√∂√üere Fachbereiche (Chemie, Bildung, Geisteswissenschaften etc.) mit jeweils einem Fachinformationszentrum als Kern vorgesehen (vgl. http://www.ib.hu-berlin.de/~rfunk/lv/scripts/iud.html). Nur wenige wurden tats√§chlich realisiert.

speech recognition

(Spracherkennung)
Erkennung und Verarbeitung gesprochener Sprache durch Computer

speech synthesis

(Sprachsynthese)
Erzeugung gesprochener Sprache durch Computer.

Sputnik shock

(Sputnik-Schock)
Der sogenannte Sputnikschock (1957) wird zu den Ereignissen gerechnet, die in den 50er und 60er Jahren des 20sten Jahrhunderts die Bedeutung von Information und Dokumentation ins Bewusstsein der Politik r√ľckten.

SQL

(SQL)
SQL (structured query language) ist eine Abfragesprache f√ľr => (relationale) Datenbanken.

statistical methods

(Statistische Verfahren)

Im Gegensatz zur Volltextinvertierung beim Freitextverfahren gibt es bei statistischen Verfahren zwei Grundsätze:

‚ÄúNicht alle Terme sind als Indexterme geeignet, eine Auswahl ist erforderlich‚Äú und ‚Äěnicht alle ausgew√§hlten Terme besitzen die gleiche Wertigkeit hinsichtlich ihrer inhaltlichen Bedeutung, es muss eine Gewichtung vorgenommen werden‚Äú.

Die zu kl√§rende Frage ist: ‚ÄěWann ist ein Term ein guter Indexterm?‚Äú, die man versucht mit statistischen Mitteln zu beantworten. Grundlage ist der so genannte Termfrequenzansatz. Danach haben einmal h√§ufig auftretende W√∂rter eine h√∂here Signifikanz f√ľr die Bedeutung eines Textes als W√∂rter mit geringem Vorkommen. Andererseits haben seltener in einer Dokumentenmenge auftretende W√∂rter einen h√∂heren Diskriminanzeffekt als h√§ufig vorkommende W√∂rter.

Beide Faktoren werden in der so genannten inversen Dokumenth√§ufigkeit in Beziehung gestellt. Danach weisen wichtige Indexterme eine hohe Frequenz im Dokument bei gleichzeitig niedriger Dokumentfrequenz auf. Eine Verfeinerung kann erfolgen, indem z.B. W√∂rter in Titeln oder Kapitel√ľberschriften st√§rker gewichtet werden.

statistics

(Statistik)
In der Statistik geht es um die Erhebung und Auswertung von Daten √ľber bestimmte Untersuchungsobjekte. Zu einer statistischen Untersuchung geh√∂ren die Auswahl der Objekte, Datenerhebung, -erfassung, -aufbereitung, -darstellung und -analyse.

statistics

(Statistik)
In der Statistik geht es um die Erhebung und Auswertung von Daten √ľber bestimmte Untersuchungsobjekte. Zu einer statistischen Untersuchung geh√∂ren die Auswahl der Objekte, Datenerhebung, -erfassung, -aufbereitung, -darstellung und -analyse.

stop word

(Stoppwort)
Stoppw√∂rter sind inhaltsleere (Funktions-)W√∂rter wie Artikel, Pr√§positionen oder Pronomina, die nicht zur inhaltlichen Beschreibung von Dokumenten verwendet werden. Die Liste der Stopw√∂rter kann von Fachgebiet zu Fachgebiet bzw. Anwendung zu Anwendung variieren, da sie auch solche W√∂rter enthalten kann, die - obgleich nicht inhaltsleer - nicht zur Beschreibung verwendet werden sollen, da sie in zu vielen Dokumenten vorkommen und somit nicht zur inhaltlichen Differenzierung von Dokumenten taugen, z.B. der Indexterm "Medizin" in medizinischen oder "Computer" in informationstechnischen Texten. Allerdings verzichtet man heute h√§ufig auf die Eliminierung, um diese W√∂rter bei der Suche mit Wortkombinationen ("innere Medizin", "Personal Computer" weiter zur Verf√ľgung zu haben.

storage medium

(Speichermedium)
(Vorwiegend elektronische) Medien zur Speicherung von Daten, z.B. Disketten, Festplatten, RAM-Speichermodule, CD-ROM, aber auch Papier. Bei den elektronischen Medien unterscheidet man optische und magnetisierbare Medien.

subject areas

(Gegenstandsbereiche)
Eindeutig definierte und gegen√ľber anderen Zweigen (Fachrichtungen, Disziplinen) klar abgegrenzte Themengebiete.

syntactic methods

(Syntaktische Verfahren)

Diese Verfahren setzen in der Computerlinguistik entwickelte Parser ein, die Sätze auf Wort- und Satzebene analysieren und eine Repräsentation des analysierten Materials anlegen. Beispiel:

  1. Auf Entschädigung hatte der Kläger keinen Anspruch.
  2. ... Entschädigung. Einen Anspruch darauf hat der Kläger nicht.
  3. Das Gericht verneinte einen Anspruch des Klägers auf Entschädigung.

Nur eine satz- oder sogar textlinguistische Analyse kann die entsprechenden Bez√ľge identifizieren, z.B. √ľber eine Dependenzanalyse. Die Dependenz- oder Valenzgrammatik geht davon aus, dass v.a. Verben, aber auch Substantive und Adjektive √ľber Valenzen andere Satzkonstituenten an sich binden k√∂nnen. F√ľr das Beispiel 3. bedeutet dies z.B., dass der Begriff "auf Entsch√§digung" nicht an das Verb "verneinen" gebunden wird, weil dieses keine entsprechende Valenz hat. Daf√ľr hat aber "Anspruch" eine solche Valenz, so dass folgendes Ergebnis ermittelt wird:

Anspruch (des Klägers; auf Entschädigung)

Hieraus ließen sich die Mehrwortdeskriptoren "Anspruch des Klägers" und "Anspruch auf Entschädigung" generieren.

Syntaxanalysen f√ľhren recht schnell zu unverh√§ltnism√§√üig aufwendigen und komplexen L√∂sungen, ohne eine wirklich befriedigende Indexierung leisten zu k√∂nnen.

syntactic indexing

(Syntaktische Indexierung)
Zus√§tzlich zur gleichordnenden Indexierung wird bei der Deskriptorenvergabe deren syntaktische Beziehung zueinander gespeichert. Beispiele sind Adjektiv/Substantiv-Verbindungen (‚Äějuristische Person‚Äú) oder pr√§positionale Attribute (‚ÄěAnspruch auf Verg√ľtung‚Äú)

systems analysis

(Systemanalyse)
Die Systemanalyse ist eine formale Herangehensweise an Probleml√∂sung und Entscheidungsfindung. Sie besteht in einem schrittweisen Vorgehen, wobei Ziele spezifiziert, die Ausgangslage beschrieben, verf√ľgbare Alternativen untersucht und mit Blick auf die Ziele bewertet werden. Dieses Verfahren kann auf jedes Problem und jede Entscheidung, insbesondere auf den Entwurf von Systemen angewendet werden, z.B. ein computergest√ľtztes Informationsspeicherungs- und -retrievalsystem. (Heinz-Dirk Luckhardt, URL: http://is.uni-sb.de/studium/handbuch/system/systemanalyse.php

Telecommunication

(Telekommunikation)
Telekommunikation ist der Austausch von analogen und digitalen Nachrichten und Informationen √ľber gro√üe Entfernungen mit Hilfe nachrichtentechnischer Systeme. Telekommunikation bedient sich der Telekommunikationstechnik, die z.B. mit Videoconferencing auch Telearbeit erm√∂glicht.

Telecommunication Technology

(Telekommunikationstechnik)
Unter Telekommunikationstechnik versteht man die Technologie zur √úbertragung von von analogen und digitalen Nachrichten und Informationen zwischen zwei oder mehreren Teilnehmern √ľber gro√üe Distanzen. Die Telkommunikationstechnik beinhaltet moderne √úbertragungsverfahren wie ADSL, ISDN oder die Satellitentechnik, mit denen die Einwahl in Datennetze m√∂glich ist, die in einer Client- Server-Architektur organisiert sein k√∂nnen.

Telecommuting

(Telecommuting)
"Telecommuting" (auch: "Telework") ist die englische Bezeichnung f√ľr Telearbeit, also f√ľr die T√§tigkeit eines Mitarbeiters f√ľr ein Unternehmen aus der Ferne, mit dem er √ľber Telekommunikationsmittel wie Telefon, Pager oder das Internet verbunden ist.

telephone interview

(Telefonbefragung)
Hierbei handelt es sich um eine Sonderform der pers√∂nlichen Befragung. Die flexible Gestaltung des Fragenaufbaus ist m√∂glich. Dass sich nur Testpersonen mit eigenem Telefonanschluss ansprechen lassen, kann u. U. zu ungen√ľgender Repr√§sentanz der gewonnenen Daten f√ľhren. Au√üerdem entf√§llt die M√∂glichkeit, das Antwortverhalten und die Umgebung des Befragten zu beobachten. (eigener Definitionsvorschlag)

teletext

(Videotext)
Videotext ist ein elektronischer Informationsdienst der Fernsehanstalten, der mit Hilfe eines videotextfähigen Fernsehers empfangen werden kann.

teletext

(Teletext)
Teletext ist urspr√ľnglich ein Oberbegriff f√ľr alle Systeme elektronischer Bild- u. Text√ľbermittlung, wobei die Texte oder Bilder √ľber Datenleitungen verteilt und abgerufen und auf Bildschirmen sichtbar gemacht werden. Teletext wird heute vorwiegend mit Videotext gleich gesetzt.

Teletypist

(Teletypistin)
Als Teletypistinnen werden Schreibkr√§fte bezeichnet, die ihre Schreibarbeiten (Diktate) an ihren Heimarbeitsplatz √ľbermittelt bekommen, diese dort erfassen und danach auf elektronischem Wege (Per Bildschirmtext, E-Mail etc.) an das Unternehmen zur√ľck senden.

television

(Fernsehen)
Fernsehen

television

(Fernsehen)
Fernsehen

Teleworking

(Telearbeit)
Telearbeit ist jede auf Informations- und Kommunikationstechnik gest√ľtzte T√§tigkeit, die ausschlie√ülich oder zeitweise an einem au√üerhalb der zentralen Betriebsst√§tte liegenden Arbeitsplatz verrichtet wird. Dieser Arbeitsplatz ist mit der zentralen Betriebsst√§tte durch Telekommunikationstechnik verbunden. Software f√ľr CSCW (computer-supported cooperative work) erm√∂glicht vielen Teilnehmern, dezentral an einem Projekt zu arbeiten.

telnet

(Telnet)
Internet-Standard-Protokoll f√ľr Remote-Terminal-Access. Definiert im RFC (Request for Comments -> Bitte um Kommentar) 854 und in vielen RFCs erweitert. Das Telnet-Protokoll erlaubt es, sich von einem dem Internet angeschlossenen Rechner in einen anderen Internet-Rechner einzuw√§hlen (vorausgesetzt, man verf√ľgt √ľber eine Zugangsberechtigung oder greift auf einen freien Bereich zu) und auf diesem Operationen auszuf√ľhren. Typische Telnet-Anwendungen sind OPACs (online public access catalog), online verf√ľgbare Bibliothekskataloge.

telnet

(Telnet)
Internet-Standard-Protokoll f√ľr Remote-Terminal-Access. Definiert im RFC (Request for Comments -> Bitte um Kommentar) 854 und in vielen RFCs erweitert. Das Telnet-Protokoll erlaubt es, sich von einem dem Internet angeschlossenen Rechner in einen anderen Internet-Rechner einzuw√§hlen (vorausgesetzt, man verf√ľgt √ľber eine Zugangsberechtigung oder greift auf einen freien Bereich zu) und auf diesem Operationen auszuf√ľhren. Typische Telnet-Anwendungen sind OPACs (online public access catalog), online verf√ľgbare Bibliothekskataloge.

Telnet

(Telnet)
Internet-Standard-Protokoll f√ľr Remote-Terminal-Access. Definiert im RFC (Request for Comments -> Bitte um Kommentar) 854 und in vielen RFCs erweitert. Das Telnet-Protokoll erlaubt es, sich von einem dem Internet angeschlossenen Rechner in einen anderen Internet-Rechner einzuw√§hlen (vorausgesetzt, man verf√ľgt √ľber eine Zugangsberechtigung oder greift auf einen freien Bereich zu) und auf diesem Operationen auszuf√ľhren. Typische Telnet-Anwendungen sind OPACs (online public access catalog), online verf√ľgbare Bibliothekskataloge.

terminological control

(terminologische Kontrolle)
Bei der Thesauruserstellung werden durch die terminologische Kontrolle die Mehrdeutigkeiten der Wortgutsammlung aufgel√∂st und die beziehungslos nebeneinander stehenden Bezeichnungen in das feste Raster der √Ąquivalenzklassen eingeordnet.

text compression

(Textkompression)
Technische Verfahren zur Kompression von Textdaten, im Unterschied zur =>Textkondensierung, worunter inhaltliche Verfahren zur kompakten Beschreibung von Texten verstanden werden.

text condensation / text summarizing

(Textkondensierung)
In der Dokumentation bedeutet Textkondensierung allgemein die Beschreibung eines Dokuments durch wenige aussagefähige Begriffe oder Zusammenfassungen (Abstracts), das "Kondensat". Theoretisch betrachtet stellt eine Indexierung, bei der nicht alle Elemente (etwa eines Textes) zur späteren Informationssuche (=> Retrieval) bereitgestellt werden, ebenfalls eine Textkondensierung dar.

text processor

(Texteditor)
Man unterscheidet ASCII-Texteditoren (z.B. Microsofts Notepad) und proprietäre Texteditoren, die einen speziellen Code erzeugen, der u.U. von anderen Texteditoren "importiert", d.h. eingelesen werden kann. Die bekanntesten proprietären Texteditoren sind OpenOffice, WordPerfect und Word.

text-based CMC

(textbasierte CMC)
Textbasierte CMC bezieht sich auf Systeme wie Email/Chat/Newsgroups... Die besonderen Charakteristika dieser Technologie bestehen: in der Textbasiertheit, teilweise in der Asynchronität der Kommunikation (außer Chat), im Fehlen von sozialen Hinweisreizen, d.h. die Teilnehmer können sich gegenseitig nicht in ihrem äußeren Erscheinungsbild wahrnehmen

text-to-speech

(Text-to-Speech)
TTS bezeichnet die Umwandlung von schriftlich vorhandenem Text in sprachliche √Ąu√üerungen. Sehr wichtig hierbei ist die linguistische Vorverarbeitung des Materials.

thesaurus

(Thesaurus)
Ein Thesaurus im Bereich der Information und Dokumentation ist eine geordnete Zusammenstellung von Begriffen und ihren (vorwiegend nat√ľrlichsprachigen) Bezeichnungen, die in einem Dokumentationsgebiet zum Indexieren, Speichern und Wiederauffinden dient. Ein Thesaurus ist dadurch gekennzeichnet, dass er Synonyme erfasst, Homonyme und Polyseme besonders kennzeichnet, f√ľr jeden Begriff eine Bezeichnung festlegt, Beziehungen zwischen den Begriffen festlegt und den Geltungsbereich eingrenzt. Des weiteren ist ein Thesaurus eine Liste zul√§ssiger und nicht zul√§ssiger Deskriptoren f√ľr ein Sachgebiet, wobei alle Deskriptoren miteinander in einem Geflecht von Beziehung stehen (Thesaurusrelation). Quelle: DIN1463, Teil 1

thesaurus-based indexing

(thesaurusbasierte Erschließung)
Wenn zur inhaltlichen Beschreibung von Dokumenten einer bestimmten Dokumentenmenge nur Begriffe aus einem festen Vokabular, einem => Thesaurus, verwendet werden d√ľrfen, um eine einheitliche Beschreibung zu erreichen, spricht man von thesaurusbasierter Erschlie√üung.

thesaurus-based indexing

(thesaurusbasierte Erschließung)
Wenn zur inhaltlichen Beschreibung von Dokumenten einer bestimmten Dokumentenmenge nur Begriffe aus einem festen Vokabular, einem => Thesaurus, verwendet werden d√ľrfen, um eine einheitliche Beschreibung zu erreichen, spricht man von thesaurusbasierter Erschlie√üung.

truncation

(Trunkierung)
Zur Vereinfachung der Suchanfrage mittels => Boolescher Operatoren (v.a. bei Volltext-Verfahren) gibt es u.a. die M√∂glichkeit der Trunkierung. Diese erlaubt eine Verk√ľrzung oder Variation der Termbezeichnung. Dazu f√ľgt man in das Wort Trunkierungssymbole (*,?) ein, die als Variablen f√ľr Buchstaben dienen. Das Symbol "?" dient als Variable f√ľr einen Buchstaben, wohingegen das Symbol "*" f√ľr beliebig viele Buchstaben Platz freih√§lt. (Achtung: Die Symbole haben in unterschiedlichen Systemen unterschiedliche Bedeutung) Beispiel: Term der Suchanfrage: "H?nd*" Durch die Trunkierung wird nicht nur das Wort "Hund" oder "Hand" gefunden, sondern auch "H√ľndin", "Handschuhe", etc. Da eine Trunkierung zu sehr viel mehr gefundenen Begriffen als erwartet f√ľhren kann, sollte der Einsatz wohl√ľberlegt sein. Andere Begriffe f√ľr die Suche mit Trunkierungssymbolen sind: Wortstamm-, Ende-Offen-, Maskierungs-, Wildcard-, Joker-Suche oder Suche mit Platzhaltern.

Unicode

(unicode)
Zeichensatzstandard aus 16-Bit-Zeichen. Unicode verwendet f√ľr die Darstellung eines Zeichens zwei Byte und kann auf diese Weise fast alle Schriftarten der Welt mittels eines einzigen Zeichensatzes darstellen (im Gegensatz hierzu kann der aus 8-Bit-Zeichen bestehende ASC II-Code nicht einmal alle Buchstaben und diakritischen Zeichen des lateinischen Alphabets darstellen). (Quelle: Brockhaus. Die Enzyklop√§die in 24 B√§nden. Leipzig, Mannheim: F.A. Brockhaus, 1996, 20.Auflage, 22. Bd., S. 602.)

Universal Decimal Classification

(Universal Decimal Classification)
Die Universal Decimal Classification (UDC) ist eine monohierarchisch strukturierte Klassifikation ( d. h. jeder Unterbegriff hat nur einen Oberbegriff). Sie untergliedert das ‚gesamte menschliche Wissen‘ in zehn Hauptabteilungen. Diese werden mit den Ziffern 0 – 9 nochmals in unendlich viele Unterklassen eingeteilt. Die unbegrenzte Erweiterungsfähigkeit macht die UDC zur bestentwickelten und international anerkanntesten Klassifikation. Sie wird heute in über 100 000 Bibliotheken der Welt als Bücherordnung verwendet. (Laisiepen, K. (1990), S. 299 - 351)

URL

(URL)
Eine URL (uniform resource locator) ist die Adresse eines Dokuments im WWW. Sie besteht aus dem Typ des Übertragungsprotokolls (http, ftp, news ... ), der Adresse des WWW-Servers, auf dem das Dokument liegt, der Verzeichnisstruktur und dem Namen des Dokuments. Die URL "http://www.phil.uni-sb.de/fr/infowiss/index.html" besagt z.B., dass es sich um ein HTML-Dokument handelt, das auf dem Server "www.phil" in der Domain "uni-sb" in der Top-Level-Domain "de" im WWW-Verzeichnis "fr/infowiss/" liegt und "index.html" heißt.

usability evaluation

(Usability Evaluation)
Usability Evaluation bezeichnet die gezielte Untersuchung von Hard- bzw. Software durch Experten auf Usability.

usability

(Usability)
Usability beschreibt die Benutzbarkeit von Computer-Hard- und -Software. Sie wird durch Usability Engineering ermittelt. Dazu gehören die Teilprozesse Testing und Evaluation, die einander ergänzen oder auch alternativ ablaufen können. Beim "Testing" wird untersucht, wie die Zielpersonen einer Software mit dieser zurecht kommen (Laien, aber auch häufige Benutzer); bei der "Evaluation" wird eine Software von Experten gezielt untersucht.

usability engineering

(Usability Engineering)
Usability-Engineering ist der Oberbegriff, der die einzelnen Verfahren zur Bestimmung der Usability zusammenfasst.

usability testing

(Usability Testing)
Beim Usability-Testing wird untersucht, wie die Zielpersonen einer Software mit dieser zurecht kommen (Laien, aber auch häufige Benutzer).

Usability Testing

(Usability Testing)
Usability-Testing hat die Aufgabe, die Benutzbarkeit des getesteten Objekts (im vorliegenden Fall: eines Informationssystems) zu bestimmen. Man unterscheidet dabei Testverfahren, bei denen Experten die relevanten Aspekte √ľberpr√ľfen, und solche, bei denen potentielle Nutzer bei der Arbeit mit dem Testobjekt beobachtet werden.

usage analysis

(Benutzungsanalyse)
Die aussagekräftigste Methode, die Wirksamkeit eines Informationssystems zu testen, ist die Benutzungsanalyse. Sie hat eine lange Tradition in der Informationswissenschaft und wurde bisher oft eingesetzt, um die Benutzungsfreundlichkeit von Bibliotheken zu bewerten. Heute benutzt man eher den Begriff => Usability-Testing und setzt solche Verfahren ein, um die Benutzbarkeit elektronischer Informationssysteme zu testen.

usage analysis

(Nutzungsanalyse)
(=> Benutzungsanalyse) Untersuchung der Gebrauchsmodalitäten eines Produktes (z. B. Computerprogramme). Dabei ist die individuelle Handhabung und Einschätzung durch den einzelnen Konsumenten von Bedeutung. Der Nutzen selbst ist objektiv nicht messbar. (eigener Definitionsvorschlag)

usage research

(Benutzungsforschung)
Wissenschaftliche Untersuchungen hinsichtlich der Eigenschaften, Bed√ľrfnisse, Kaufkraft etc. Wichtige Faktoren hierbei sind u. a. Alter, Geschlecht, Familienstand, Beruf, Einkommen, aber auch √∂ffentliche Meinung, Tradition, Mode usw. (eigener Definitionsvorschlag)

usenet

(Usenet)
Das "Users' Network" ist ein Netz von News-Servern, √ľber die mithilfe des NNTP-Protokolls (Network News Transfer Protokoll) ein Austausch von Botschaften ("News", Artikeln) in hierarchisch geordneten Newsgruppen (Diskussionsgruppen) m√∂glich ist.

Usenet

(Usenet)
Das "Users' Network" ist ein Netz von News-Servern, √ľber die mithilfe des NNTP-Protokolls (Network News Transfer Protokoll) ein Austausch von Botschaften ("News", Artikeln) in hierarchisch geordneten Newsgruppen (news groups, Diskussionsgruppen) m√∂glich ist.

user analysis

(Nutzungsanalyse)
=> Benutzungsanalyse

user profile

(Benutzerprofil)
Benutzerprofile sind eng mit Benutzermodellen verwandt, haben aber schon eine längere Tradition (in der Bibliothekswissenschaft). Im Zusammenhang mit sog. Profildiensten (vgl. auch => SDI) bilden sie in Informationssystemen individuelle oder gruppenspezifische Suchanfragen (Suchprofile) auf die Technik des jeweiligen Retrievalsystems ab.

user analysis

(Benutzungsanalyse)
Die aussagekräftigste Methode, die Wirksamkeit eines Informationssystems zu testen, ist die Benutzungsanalyse. Sie hat eine lange Tradition in der Informationswissenschaft und wurde bisher oft eingesetzt, um die Benutzungsfreundlichkeit von Bibliotheken zu bewerten. Heute benutzt man eher den Begriff => Usability-Testing und setzt solche Verfahren ein, um die Benutzbarkeit elektronischer Informationssysteme zu testen.

user model

(Benutzermodell)
Mit Hilfe eines Benutzermodells kann ein Informationssystem auf die Bed√ľrfnisse individueller oder typischer Benutzer (Typ "Anf√§nger", "Experte", ...) abgestimmt werden. In einem B. werden Bed√ľrfnisse, Anforderungen, Ziele etc. eines Systembenutzers festgehalten. Dazu wird entweder ein Benutzer direkt befragt oder es werden (teil-)automatische Verfahren eingesetzt, die die Aktionen des Benutzers beobachten und die notwendigen Angaben f√ľr das Benutzermodell ermitteln. Eine Variante stellen die intelligenten Agenten dar.

user model

(Benutzermodell)
Mit Hilfe eines Benutzermodells kann ein Informationssystem auf die Bed√ľrfnisse individueller oder typischer Benutzer (Typ "Anf√§nger", "Experte", ...) abgestimmt werden. In einem B. werden Bed√ľrfnisse, Anforderungen, Ziele etc. eines Systembenutzers festgehalten. Dazu wird entweder ein Benutzer direkt befragt oder es werden (teil-)automatische Verfahren eingesetzt, die die Aktionen des Benutzers beobachten und die notwendigen Angaben f√ľr das Benutzermodell ermitteln. Eine Variante stellen die intelligenten Agenten dar.

user profile

(Benutzerprofil)
Benutzerprofile sind eng mit Benutzermodellen verwandt, haben aber schon eine längere Tradition (in der Bibliothekswissenschaft). Im Zusammenhang mit sog. Profildiensten (vgl. auch => SDI) bilden sie in Informationssystemen individuelle oder gruppenspezifische Suchanfragen (Suchprofile) auf die Technik des jeweiligen Retrievalsystems ab.

Value-Added Information

(informationeller Mehrwert)
"Informationssystemen bzw. den mit ihnen erarbeiteten Informationsprodukten und -dienstleistungen können potentielle Mehrwerteigenschaften zugesprochen werden. Diese werden aber erst dann zu realen informationellen Mehrwerten, wenn sie von den Nutzern akzeptiert werden, mit der Bereitschaft, angesichts des erwarteten Nutzens auch dafür zu bezahlen." (Kuhlen 1995, Seite 82)

video compression

(Video-Kompression)
Verlustbehaftetes Kompressionsverfahren f√ľr Videos. Bekanntestes komprimiertes Videoformat ist MPEG. Es basiert darauf, dass nicht alle Einzelbilder eines Videos gespeichert werden, sondern nur relativ wenige Bilder und die Unterschiede zwischen diesen, aus denen sich dann die Zwischenbilder berechnen lassen.

video processing

(Videobearbeitung)
Zur Einbindung von Videos in multimediale Informationssysteme ist Software erforderlich, mit der Filme aufgenommen, digitalisiert, geschnitten, aufgearbeitet oder sonstwie bearbeitet werden können. Beispiel-Tool: Adobe-Premiere

Videoconferencing

(Videoconferencing)
Video Conferencing ist eine Variante der computervermittelten Kommunikation in entsprechend ausgestatteten Studios, mit professioneller Ausstattung an Kameras, Mikrofonen, Bildschirmen und Lautsprechern.

virtual reality

(virtuelle Realität)
Im Computer erzeugte und am Computerbildschirm oder in anderen elektronischen Ger√§ten dargestellte k√ľnstliche dreidimensionale Realit√§t (Geb√§ude, Landschaft, Anatomie, Spiele).

virtual university

(virtuelle Universität)
V. U. bezeichnet den Versuch, die akademische Lehre von den Beschränkungen durch Raum und Zeit zu befreien. Stichworte sind: virtuelle Lehrveranstaltungen, webbasiertes Lernen, Vernetzung von Lehrenden und Lernenden und Lernsoftware.

visualization

(Visualisierung)
Visualisierung ist eine der Möglichkeiten der Informationspräsentation, bei der Graphiken und Bilder verwendet werden. Ziel ist die Schaffung einer mentalen Repräsentation beim Rezipienten.

voice mail

(Voice Mail)
Voice Mail bezeichnet die rechnergest√ľtzte Nachrichten√ľbermittlung in Form von gespeicherter Sprachinformation.

VPN: Virtual Private Network

(VPN)
Ein "Virtual Private Network" (VPN; Dt. etwa: "Quasi-privates Netz" oder "virtuelles Privatnetz") besteht im Wesentlichen in einer durch Verschl√ľsselung gesicherten Datenverbindung √ľber ein √∂ffentliches Kommunikationsnetz.

W3-consortium

(W3-Consortium)

Das W3-Consortium wurde im Oktober 1994 gegr√ľndet, um das WWW zu seiner vollen Entfaltung zu bringen. Hier werden einheitliche Protokolle entwickelt, Standards und Interoperabilit√§t von www-Produkten gef√∂rdert. Direktor ist Tim Berners-Lee (CERN): Vater des WWW

WAP

(WAP)
Internet-basierter Dienst zum kabellosen Transfer von WLM-Dokumenten f√ľr Mobilfunkendger√§te (Handys, Palmtops, etc.). Mit der Sprache WLM (Wireless Markup Language) - die eng mit HTML verwandt ist ? lassen sich ausschlie√ülich Textinhalte √ľbertragen.

WAP

(WAP)
Internet-basierter Dienst zum kabellosen Transfer von WLM-Dokumenten f√ľr Mobilfunkendger√§te (Handys, Palmtops, etc.). Mit der Sprache WLM (Wireless Markup Language) - die eng mit HTML verwandt ist ‚Äď lassen sich ausschlie√ülich Textinhalte √ľbertragen.

web catalog

(Webkatalog)
Webkataloge sind Verzeichnisse ausgewählter Webseiten, d.h. im Unterschied zu Suchmaschinen werden Webseiten intellektuell ausgewählt und in Klassifikationen eingeordnet. Webkataloge der ersten Stunde wie YAHOO oder web.de sind heute keine Webseitenkataloge mehr, sondern vielmehr Web-Magazine.

web design

(Webdesign)
Webdesign ist Interface Design f√ľr das WWW.

Web server

(Webserver)
Rechner, der Daten f√ľr das WWW zur Verf√ľgung stellt. Mit „Webserver“ wird auch die entsprechende Softwarekomponente bezeichnet.

weblog

(Blog)
(entstanden aus "weblog"). "Bloggen" ist eine neue Form des Publizierens im WWW. In Gestalt eines Tagebuchs, also als chronologische Folge von (kurzen) Mitteilungen, ver√∂ffentlichen eine oder mehrere Personen √ľber ein bestimmtes Thema (Links, Aphorismen, wissenschaftliche Diskussionen...). Dazu kann jeder Besucher der Seite Kommentare hinzuf√ľgen.

Website

(Website)
Eine Website kennzeichnet eine Gruppe inhaltlich zusammengehöriger Webseiten (Pages), die unter einer einheitlichen Adresse zu finden sind.

worldwide web

(Worldwide Web)
Wichtigster Dienst des Internets. Das auf dem Hypertextprinzip basierende "Netz der Netze" geht auf Ideen von Tim Berners-Lee und Robert Cailliau (1989) zur√ľck. 1990 entwickelten sie am Schweizer Kernforschungszentrum CERN in Genf den ersten Prototypen basierend auf ihren Entwicklungen HTML (als Sprache), URL (zur Adressierung) und HTTP (als Kommunikationsprotokoll zur √úbertragung von HTML-Dokumenten). 1991 wurden die ersten WWW-Server au√üerhalb des CERN eingerichtet (in den USA).

Worldwide Web

(Worldwide Web)
Wichtigster Dienst des Internets. Das auf dem Hypertextprinzip basierende "Netz der Netze" geht auf Ideen von Tim Berners-Lee und Robert Cailliau (1989) zur√ľck. 1990 entwickelten sie am Schweizer Kernforschungszentrum CERN in Genf den ersten Prototypen basierend auf ihren Entwicklungen HTML (als Sprache), URL (zur Adressierung) und HTTP (als Kommunikationsprotokoll zur √úbertragung von HTML-Dokumenten). 1991 wurden die ersten WWW-Server au√üerhalb des CERN eingerichtet (in den USA).

written survey

(schriftliche Befragung)
Methode der Datenerhebung, bei der sich Personen schriftlich zum jeweiligen Erhebungsgegenstand äußern (z. B. per Fragebögen, Einsendecoupons). (eigener Definitionsvorschlag)

written survey

(schriftliche Befragung)
Methode der Datenerhebung, bei der sich Personen schriftlich zum jeweiligen Erhebungsgegenstand äußern (z. B. per Fragebögen, Einsendecoupons). (eigener Definitionsvorschlag)

WWW server

(WWW-Server)
a) ein Rechner, der www-Dokumente bereitstellt
b) die Software, die einen Rechner dazu befähigt, www-Dokumente bereitzustellen

Xanadu

(Xanadu)
Xanadu wurde von Ted Nelson entwickelt, dem Erfinder des "Hypertext"-Begriffs. Xanadu soll eine unendlich gro√üe Informationsdatenbank, die das gesamte Weltwissen in sich vereint, verk√∂rpern. Die Idee basiert auf einem computergest√ľtzten Begriffsnetz, in dem der Gegensatz zwischen Autor und Leser aufgehoben sein soll. Die noch heute existierende Version von "Xanadu" hat exakt diese Ziele verwirklicht, wobei jeder Autor dort seine Daten entweder mit dem Attribut "privat", also nur f√ľr ihn zug√§nglich, oder "√∂ffentlich", f√ľr alle User (Benutzer) erreichbar, publiziert. Das moderne "Xanadu" ist kostenpflichtig und jeder Autor erh√§lt computergesteuert Tantiemen, sobald jemand sein Werk aufruft.

XML

(XML)
XML (extensible mark-up language) ist in Erg√§nzung zu HTML eine Sprache, mit der man f√ľr umfangreiche WWW-Projekte eine eigene, auf das Projekt bzw. Unternehmen abgestimmte (Auszeichnungs-)Sprache festlegen kann. Dabei wird f√ľr jeden Dokumenttyp innerhalb des Projekts eine DTD (‚ÄěDocument Type Definition‚Äú) festgelegt, die alle denkbaren Auspr√§gungen dieses Typs ber√ľcksichtigt (z.B. Typ ‚ÄěBrief‚Äú, ‚ÄěAdresse‚Äú, ‚ÄěOrtsbescheibung‚Äú etc.). Um die Darstellung von Dokumenten einheitlich zu layouten, k√∂nnen Formatvorgaben per XSL ("eXtensible Style Language") vorgegeben werden.

Zettels Traum

(Zettels Traum)
Arno Schmidts 1970 erschienenes Sp√§twerk "Zettels Traum", das 5000 Seiten umfasst, ist zwar auf "konventionelle" Art und Weise geschrieben und publiziert, weist jedoch Tendenzen zum Nicht-Linearen auf. Dies zeigt sich daran, dass der Roman aus drei Spalten besteht, von denen lediglich die mittlere die Handlung entwickelt. Die linke Spalte bezieht sich auf den Inhalt und macht Aussagen √ľber Edgar Allan Poe. Hier sind Zitate, teils verfremdet oder verzerrt, zu finden. Die rechte Spalte enth√§lt Kommentare des Ich-Erz√§hlers. Man nennt die mittlere Spalte, durch ihre Funktion gekennzeichnet, "Pfad", w√§hrend die beiden anderen "Meta-Informationen" enthalten.